Mai 2018


VPB: Fundamenterder müssen funktionieren

BERLIN. Den „Fundamenterder“ kennen die wenigsten Bauherren. Er ist Teil des elektrischen Schutzsystems eines Hauses und damit lebenswichtig für die Bewohner, denn er leitet bei Blitzeinschlägen die Spannung im Haus oder in der Nachbarschaft ins Erdreich ab, erläutert der Verband Privater Bauherren (VPB). Früher, als Kellerböden noch feucht waren und direkten Kontakt mit dem Erdreich hatten, funktionierte dieser Potentialausgleich gut. Seit immer mehr Keller aus wasserundurchlässigem Beton gegossen werden, wird der Ausgleich unterbunden. Aber auch schlecht leitende, trockene Bodenschichten können dieses Problem nach sich ziehen. Fundamenterder müssen deshalb heute oft anders verlegt werden. Laut DIN 18014:2014-3 liegen Fundamenterder unter WU-Kellern unter der Gebäudesohle im Erdreich – bei nicht unterkellerten Gebäuden bis zu 80 Zentimeter. Dort werden sie ringförmig um das gesamte entstehende Haus herum in V4A–Material eingebaut und mit dem Potentialausgleich in der Bodenplatte verbunden. Im Ernstfall wird so die Überspannung gleich unter die Bodenplatte und ins Erdreich geleitet. Bauherren sollten bei ihren Baustellenbesuchen auf diese Details achten und im Zweifel den unabhängigen Sachverständigen mit einer Kontrolle beauftragen.

VPB: Schlechte Energiebilanz ist ein Mangel, fällt aber erst spät auf

BERLIN. Bauen ist komplex, Fehler passieren. Je kontinuierlicher Bauherren ihre Baustelle überwachen lassen, umso eher werden Mängel rechtzeitig entdeckt und können behoben werden, erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Klassische Mängel, die meist bei der Abnahme noch gar nicht erkennbar sind, sondern erst später Ärger machen, sind beispielsweise die schlechte Abdichtung des Kellers gegen Feuchtigkeit, Risse im innenliegenden Mauerwerk oder in Fliesen, Putzabplatzungen durch falsch eingeputzte Dampfbremsfolien oder Schmutzfahnen und Feuchtigkeitsschäden an Fensterleibungen. Auch Veralgungen und Vermoosungen auf Wärmedämmverbundsystemen werden erst im Laufe der Zeit offenbar. Und ein falsch verlegtes Gefälle bei Flachdächern oder die Blasenbildung in Sockelputzen wird häufig erst nach einiger Zeit entdeckt. Auch eine schlechte Energiebilanz erkennen Bewohner erst im Laufe der Zeit, wenn die Räume nicht richtig warm werden oder der Energieverbrauch der Immobilie über den Erwartungen liegt. Viele dieser Mängel fallen unter die Gewährleistung; bei Arbeiten an einem Bauwerk beträgt sie fünf Jahre ab Abnahme. Das heißt, die Baufirma, die das mangelhafte Gewerk zu verantworten hat, muss die Mängel auf ihre Kosten beheben. Damit die Bauherren nicht auf den Kosten sitzen bleiben, müssen sie die Mängel rechtzeitig rügen. Der VPB empfiehlt dazu regelmäßige Baukontrollen und eine umfassende Schlussbegehung etwa ein halbes Jahr vor Ende der Gewährleistungsphase.

 

VPB warnt vor typischen Problemen bei Systemkellern

BERLIN. Bauherren, die sich für einen Systemkeller entscheiden, tun dies meist, weil sie annehmen, standardisierte Systeme seien ausgereift und erprobt. „Die Bauherren erhoffen sich vom Systembau weniger Ärger und Mängel auf der eigenen Baustelle“, beobachtet Dipl.-Ing. Marc Ellinger, Sachverständiger beim Verband Privater Bauherren (VPB) und Leiter des VPB-Büros Freiburg-Südbaden.

In Deutschland bieten mehrere Baufirmen Systemkeller an. Sie haben sich auf die Erstellung von Stahlbetonkellern, wasserdichten Stahlbetonkellern oder Bodenplatten spezialisiert. „Grundsätzlich sollte man davon ausgehen dürfen, dass die Mitarbeiter dieser Unternehmen wissen, was sie tun und wie sie arbeiten müssen, um einen Keller so herzustellen, wie vertraglich vereinbart. Das ist aber leider nicht immer der Fall“, konstatiert der Sachverständige.

„Eine wasserdichte Stahlbetonkonstruktion herzustellen ist alles andere als trivial. Wir VPB-Bauherrenberater entdecken immer wieder gravierende Mängel. Das Abweichen von den vertraglich vereinbarten Beschaffenheiten ist keine Ausnahme“, moniert Bauherrenberater Ellinger. „So wird zum Beispiel mitunter nur ein Teil der berechneten Bewehrung eingebaut. In Erdbebengebieten kann das die Standsicherheit des Kellers gefährden. Häufig ist die Betondeckung über dem Bewehrungsstahl nicht ausreichend. Oder die Lage der Bewehrung entspricht nicht den Planvorgaben“, listet der Experte auf. „Auch bei der Anbringung der Perimeterdämmung erfüllen längst nicht alle Firmen die Vorschriften. Sie bauen die Dämmung schlicht falsch ein.“

VPB: Sommerhitze umweltfreundlich reduzieren

BERLIN. Immer mehr Menschen kämpfen mit Klimaanlagen gegen die sommerliche Hitze in ihren Wohnräumen. Rund 140.000 Kühlgeräte kommen pro Jahr hinzu, konstatiert das Umweltbundesamt. Inzwischen macht die Klimatisierung rund acht Prozent des Gesamtverbrauchs der Haushalte aus. Tendenz steigend. Es geht allerdings auch ohne diese Stromfresser, erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Alternativen sind konsequentes Lüften nur nachts und das Schließen der Fenster, Rollläden und Jalousien tagsüber. Besonders wirksam sind immer außenliegende Läden, Rollos und Markisen. Wer neu baut, muss den sogenannten sommerlichen Wärmeschutz nachweisen. Das schreibt die Energieeinsparverordnung vor. Eine gut gedämmte Außenhaut reicht dafür meist aus. Wer außerdem Jalousien vorsieht sowie Balkone und Dachüberstände im Süden, der sorgt für zusätzliche Beschattung und reduziert damit die Hitze im Innern. Bei Altbauten lassen sich Jalousien und Markisen nachrüsten. Abkühlung bringen auch helle Außenwandfarben, Pergolen und Fassadengrün. Der VPB rät außerdem dazu, an heißen Tagen Wärmequellen im Haus abzuschalten, also Standby-Geräte vom Netz zu nehmen und auf Geräte wie Wäschetrockner zu verzichten. Gut funktionieren auch Deckenventilatoren. Sie setzen die Luft in Bewegung und sorgen so für gefühlte Abkühlung.

 

VPB: Förderung für Solarstromspeicher entfällt

BERLIN. Das KfW-Programm zur Förderung von Solarstromspeichern läuft Ende dieses Jahres aus. Daran erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Höchste Zeit für Interessierte, sich um Angebote und Ausführung zu kümmern. Zum zinsgünstigen Kredit gibt die KfW einen Tilgungszuschuss, der zehn Prozent der förderfähigen Kosten beträgt. Ob sich die Beantragung der Förderung lohnt, ist allerdings ein Rechenbeispiel, denn mit dem Fördergeld sind auch Einschränkungen verbunden. So muss beispielsweise die Einspeiseleistung der Photovoltaikanlage auf 50 Prozent gesenkt werden. Den restlichen Strom müssen die Hausbesitzer selbst verbrauchen. Angesicht immer noch niedriger Zinsen lohnt es sich auch darüber nachzudenken, ob sich die Förderung wirklich rechnet, oder ob es nicht sinnvoller ist, den Speicher aus eigener Tasche zu bezahlen und dafür frei von Auflagen zu sein. Wichtig in jedem Fall: Förderung gibt es nur, wenn die KfW den entsprechenden Antrag vorab genehmigt hat.

 

TENA Lady baut Discreet Range aus

Die TENA Lady Slipeinlagen werden ab sofort in die Discreet Range integriert. Die Produkte sind nun noch diskreter und femininer. Sie erfüllen damit die Bedürfnisse der Konsumentinnen nach Diskretion und Weiblichkeit. Zudem wurde das Packungsdesign überarbeitet. Die Packungen sind nun noch klarer und besonders ansprechend. Beides sorgt für eine optimale Shopperführung. Durch eine intensive 360-Grad-Kampagne wird die Rotation im Handel gesteigert. Shopper erhalten mit einem Regalcoupon einen 1 € Sofort-Rabatt direkt an der Kasse.   

VPB: Bei Vordächern auch an Windlast denken

BERLIN. Viele Dinge erledigen Bauherren selbst in aller Ruhe nach dem Einzug. Dazu gehört oft die Anlage des Gartens, so die Erfahrung des Verbands Privater Bauherren (VPB). Auch Außentreppen, Geländer, Terrassenüberdachungen und Vordächer werden häufig erst später ausgesucht und mitunter sogar selbst montiert. Der VPB mahnt zur Vorsicht beim Kauf solcher Elemente im Internet oder Baumarkt: Gerade Glasvordächer sind schwer und müssen deshalb sicher verankert werden. Denken sollten Bauherren aber auch an die Windlast: Wenn der Wind auf die Konstruktion trifft entstehen nämlich nicht nur Druck-, sondern auch Sogkräfte. Die sollten nicht unterschätzt werden. Nicht jedes Vordach ist für die Windlast vor Ort geeignet. Deutschland ist in vier Windlastzonen eingeteilt: Windzone 4 umfasst zum Beispiel die stürmischen Küsten; die südwestlichen Gebiete gehören zur eher windstillen Zone 1. Aber auch dort stürmt es mitunter gewaltig. Der VPB rät deshalb: Vordächer vom Fachmann montieren lassen oder sich zumindest vorab genau informieren, wie es richtig gemacht wird.