April 2019


VPB: Beim Ausbauhaus steckt der Teufel im Vertragsdetail!

BERLIN. Bauen wird immer teurer. Auf der Suche nach Sparmöglichkeiten entscheiden sich manche Bauherren für Ausbauhäuser. Durch Eigenleistungen oder durch die Vergabe des Ausbaus an eigene Firmen wollen sie Geld sparen. Das klingt pragmatisch, bringt aber mitunter erhebliche Probleme, warnt der Verband Privater Bauherren (VPB). Beim Ausbauhaus – gleich ob Fertig- oder Massivhaus – sind die Bauleistungen zum Teil extrem reduziert. Jeder Anbieter hat eigene Pakete, einige liefern nur die Planung und das Material, andere führen lediglich die statische Konstruktion samt Hülle aus. Fertigstellen müssen das Haus in jedem Fall die Bauherren in eigener Verantwortung. Die meisten Bauherren unterschätzen solche Projekte. Sie werden nach VPB-Erfahrung von Vertriebsmitarbeitern der Baufirmen auch nicht immer objektiv über die anstehenden Probleme aufgeklärt. So manche wollen die Häuser lediglich an den Mann bringen. Der VPB rät deshalb: Wer sich für ein Ausbauhaus interessiert, sollte sich in jedem Fall vorab vom unabhängigen Sachverständigen über die Tragweite seines geplanten Hausbaus aufklären lassen. Nur so erfährt er rechtzeitig, was ihm an zusätzlichen Kosten, an Zeit, eigenem Können und technischer Organisation abverlangt wird, wenn er sich für die Ausbauvariante entscheidet.

Die neue TENA Silhouette Kollektion

Frauen lieben schöne Unterwäsche, um sich weiblich, selbstbewusst und attraktiv zu fühlen. Jetzt müssen auch Frauen mit schwacher Blase nicht mehr auf schöne Unterwäsche verzichten. TENA Silhouette ist eine ganze Kollektion aus Einwegslips in verschiedenen Schnitten, Farben und Konfektionsgrößen, mit der sich Frauen mit mittlerer bis stärkerer Blasenschwäche jeden Tag sicher und schön fühlen können. Eine maßgeschneiderte Kampagne aktiviert die Zielgruppe. Für den POS stehen aufmerksamkeitsstarke Materialien mit Wow-Effekt zur Verfügung. Zudem erhalten Apotheken und Sanitätshäuser einen attraktiven 45-Prozent-Barrabatt auf die gesamte Kollektion.

VPB: Vor dem Grundstückskauf in den Bebauungsplan schauen

BERLIN. Bauland ist in vielen Regionen Deutschlands knapp. Da interessieren sich angehende Bauherren mitunter auch für ungewöhnliche, mitunter noch gar nicht erschlossene Grundstücke. Bevor sie allerdings ein Grundstück kaufen, sollten sie prüfen, ob es auf absehbare Zeit überhaupt bebaut werden kann, rät der Verband Privater Bauherren (VPB). Die Zusicherung eines Maklers oder des Verkäufers reicht da nicht aus. Nur der Blick in den gültigen Bebauungsplan bringt Gewissheit darüber, was gebaut werden darf. Bebauungspläne stehen heutzutage meist im Netz der Kommune. In jedem Fall sind sie bei der Baubehörde öffentlich einsehbar. Am besten lassen sich die Kaufwilligen einen Termin bei der Behörde geben und stellen dort ihre Fragen zum betreffenden Areal. Existiert für das Grundstück kein Bebauungsplan, muss ein Bauvorhaben nach Paragraph 34 Baugesetzbuch (BauGB) sich in die nähere Umgebung einfügen. Das abzuklären ist meist ein längeres Abstimmungsprozedere – mit ungewissem Ausgang. Der VPB rät: Der Gang zum Bauamt vor dem Grundstückskauf muss sein. Sonst laufen Käufer Gefahr, Boden zu erwerben, auf dem sie nicht wie geplant bauen dürfen.

Lotsenfunktion in Gefahr

Fehlgeleitete Reformen schwächen die Möglichkeiten ärztlicher Diagnostiker im Labor

Berlin, 12.04.2019 – Für das Erkennen und Behandeln von Erkrankungen spielt die Labormedizin eine zentrale Rolle. Kaum eine Diagnose, kaum eine Therapie ist in der modernen Medizin ohne Erkenntnisse aus dem Labor vorstellbar. In keinem anderen medizinischen Fach ist das Zeitfenster zwischen den Erkenntnissen aus der Grundlagenforschung und ihrer Einführung in die Patientenversorgung so kurz wie in der Labormedizin. Diese Lotsenfunktion sollte der dritte „Aktionstag Labordiagnostik“ stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken, der am 11. April 2019 im Kaiserin-Friedrich-Haus in Berlin stattfand. Die Ergebnisse dieses Aktionstags wurden von den ausrichtenden Fachverbänden, dem Berufsverband Deutscher Laborärzte (BDL) und der Deutschen Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (DGKL), heute (12.) in Berlin vorgestellt.

Therapeutisches Drug Monitoring

Über „Therapeutisches Drug Monitoring“ (TDM) von Antiinfektiva referierte Dr. med. Sven Schimanski, Chefarzt am Institut für Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie und Krankenhaushygiene (ILMH) am Klinikum Bayreuth. Beim TDM wird die Konzentration von Medikamenten in Körperflüssigkeiten, vor allem im Blut, bestimmt. Da Medikamente in der Regel nicht als feste Dosis, sondern angepasst an den individuellen Patienten verabreicht werden, kann mit Hilfe von TDM die Wirksamkeit verbessert und die Häufigkeit von unerwünschten Nebenwirkungen vermindert werden. Sehr gut erkennbar wird dies am Monitoring von Immunsuppressiva bei Patienten nach Organtransplantationen. Immunsuppressiva sind Substanzen, welche die Funktion des Immunsystems vermindern. Auch bei der Behandlung von Infektionen kann die Bestimmung der Arzneimittelkonzentration im Blut und gegebenenfalls auch im Gewebe eine effektivere und nebenwirkungsärmere Therapie ermöglichen. Hier hat TDM ein großes Potential. Die präanalytischen, analytischen und postanalytischen Kriterien müssen jedoch für viele Anwendungen noch genauer untersucht und festgelegt werden. Abschließend betonte Dr. Schimanski, Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Einsatz des TDM in der Humanmedizin sei, dass die Diagnostik inklusive der erforderlichen Qualitätssicherung in den Händen kompetenter Ärzte der Laboratoriumsmedizin liege.

Die Bedeutung des Basislabors

Die „Bedeutung des Basislabors bei akuten Vergiftungen“ verdeutlichte Dr. rer. nat. Jürgen Hallbach. Der Klinische Chemiker und Toxikologe war bis vor kurzem stellvertretender Departmentleiter der Institute für Klinische Chemie des städtischen Klinikums München und gehört dem Präsidium der DGKL an. Im akuten Fall muss schnell abgeklärt werden, welche Vergiftung vorliegt, damit umgehend eine gegebenenfalls auch hochspezifische Therapie eingeleitet werden kann. Neben der Vergiftungsanalytik in spezialisierten Laboratorien können hier auch einfache Untersuchungen im Basislabor von Bedeutung sein. Als Basislabor werden Einrichtungen definiert, in denen Untersuchungen rund um die Uhr durchgeführt werden können, ohne dass das Personal über Spezialkompetenzen verfügen muss. Maßgebliche Werte für die Einschätzung einer Vergiftung sind Blutbild, Gerinnungsparameter, Herz-, Nieren- und Leberparameter sowie Laktat.

Dr. Hallbach nannte eine Reihe von Beispielen für typische Vergiftungsfälle, darunter Eisenvergiftungen, die häufig bei Kindern auftreten. Eisenpräparate enthalten 20 Prozent elementares Eisen, haben oft einen süßen Überzug und dürfen daher nicht in Kinderhände gelangen. Schluckt ein Kind versehentlich eine Überdosis, dann kann das resorbierte freie Eisen zur Schädigung der Schleimhäute im Magen-Darm-Trakt führen mit der Gefahr einer schweren Multiorgan-Erkrankung. Andere häufige Vergiftungen entstehen durch Methanol oder durch Medikamente zur Behandlung von Herzerkrankungen wie Digoxin bzw. Digitoxin. Aber auch in gängigen Schmerzmitteln wie Paracetamol lauern Gefahren. Paracetamol gehört zu den meist verwendeten Schmerzmitteln und gilt als sehr sicher und nebenwirkungsarm. Bei starker Überdosierung kann jedoch ein fulminantes Leberversagen auftreten. Um dies zu verhindern, muss im Notfall sehr schnell die Paracetamol-Konzentration im Blut bestimmt werden. Daher sollte die Paracetamol-Bestimmung zu den Parametern des Basislabors in der Notfallversorgung gehören, forderte Dr. Hallbach.

Probleme der Laborreform

Mit den Problemen, die sich für die Laboratoriumsmedizin aus den aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen ergeben, setzte sich der BDL-Vorsitzende Dr. rer. nat. Andreas Bobrowski auseinander. Der BDL sieht die interdisziplinäre Zusammenarbeit und die Lotsenfunktion der ärztlichen Diagnostiker im Labor durch die Laborreform 2018 geschwächt. Die Leistungen der Labore dürften nicht nach rein monetären statt nach medizinischen Kriterien gesteuert werden, sagte Bobrowski.

Die Neuregelung des Wirtschaftlichkeitsbonus und Reduzierung budgetbefreiter Ausnahmekennziffern durch die Laborreform setze falsche Anreize für behandelnde Ärzte, medizinisch sinnvolle oder gebotene diagnostische Leistungen zu unterlassen, etwa in der Früherkennung der Hepatitis oder der Thrombophilie-Diagnostik, führte Bobrowski aus. Eine andere Folge sei, dass Patienten an Ärzte anderer Fachgruppen überwiesen würden, damit diese die nötige Labordiagnostik anfordern. Auch dies führe aufgrund längerer Wartezeiten zu einer Verschlechterung der Patientenversorgung. „Wenn das Gesundheitssystem ärztlichen Kollegen signalisiert, dass ihnen Laborleistungen vor allem wirtschaftliche Probleme verursachen, verändert das auch ihre Arbeit am Patienten“, erklärte Bobrowski. „Dies mag wirtschaftlich rational begründbar sein, kann für den Patienten aber eine Verzögerung in Diagnosestellung oder Therapiekontrolle bedeuten. Somit leiden Ärzte und Patienten unter einer Reform, die einzig und allein monetär getrieben ist – und das in einer Zeit, in der die gesetzlichen Krankenkassen Rekordüberschüsse verzeichnen.“

Bobrowski warb dafür, stattdessen Qualität in der Indikationsstellung zu belohnen. Nicht die Labordiagnostik mit ihrem weniger als dreiprozentigen Anteil an den Gesamtausgaben im Gesundheitswesen wirke kostentreibend, sondern zu spät erkannte Gesundheitsrisiken und fehlgeleitete Therapien. Zugleich müsse die „Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen“ (Rili-BÄK) für alle labordiagnostischen Leistungserbringer verbindlich umgesetzt und kontrolliert werden. Hier setzt der BDL große Hoffnungen in die neue Qualitätssicherungsvereinbarung Spezial-Labor im Bereich der GKV.

„Der nächste Schritt ist ein einheitliches Verzeichnis labormedizinischer Leistungen mit dem Ziel, diese transparent und vergleichbar zu machen. Damit legen wir die Basis für die Etablierung der elektronischen Patientenakte und für einen Qualitätssprung in der Arzt-zu-Arzt-Kommunikation, die wir als Lotsen im Gesundheitssystem dringend weiterentwickeln möchten“, sagte Bobrowski.

Die frühzeitige Erkennung von Bedrohungen der menschlichen Gesundheit und von künftigen Krankheitsrisiken ist das wichtigste Potential der Labormedizin. Ob und wie diese Möglichkeiten genutzt werden, entscheidet sich in der Zusammenarbeit von Laborärzten, Mikrobiologen und Klinischen Chemikern mit ihren Kolleginnen und Kollegen anderer medizinischer Fachrichtungen. Dieses Zusammenwirken zu fördern haben sich BDL und DGKL zur Aufgabe gemacht.

VPB: Bauherren sollten Statik und Ausführung prüfen lassen

BERLIN. Beton gehört zu den wichtigen Baustoffen beim Hausbau. Er muss allerdings, um als Fundament, Wand, Stütze oder Decke Lasten und Kräfte ableiten zu können, mit Stahl bewehrt werden. Wie viel Stahl an welcher Stelle in den Beton eingelegt werden muss, errechnet der Statiker in der Planungsphase. Die sogenannte Statik besteht aus zwei Teilen: Den Berechnungen und den dazugehörigen Bewehrungsplänen. Die Baufirmen müssen sich an diese Pläne halten. Das ist aber nach Erfahrung der Sachverständigen des Verbands Privater Bauherren (VPB) manchen Baufirmen nicht ausreichend bewusst. Häufig wird beispielsweise die Anschlussbewehrung zwischen Bodenplatte und Kellerwand nicht so ausgeführt, wie es der Statiker oder ergänzend der Prüfstatiker im Bewehrungsplan verbindlich festgelegt hat. Wenn beispielsweise 10er Anschlusseisen, die laut Prüfstatiker im Abstand von 15 Zentimetern liegen müssen, stattdessen im Abstand von 45 Zentimetern eingebaut werden, dann fehlen zwei Drittel des erforderlichen Bewehrungsquerschnitts. Damit ist das Bauteil mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr standsicher und das Haus eventuell sogar einsturzgefährdet. Damit es soweit gar nicht erst kommt, können Bauherren zweierlei tun: Zuerst die Pläne und Berechnungen und später auch die Baustelle regelmäßig vom unabhängigen Sachverständigen prüfen lassen.

TENA Lady Promotion mit Gratis-Trainingsband

Beim Kauf eines TENA Lady Produkts erhalten Shopper zwischen April und Juni 2019 einen Mehrwert durch eine besonders attraktive Gratiszugabe: In einem auffälligen Promotions-Display steht ein Trainingsband und eine Broschüre mit drei effektiven Übungen für den Beckenboden zum Mitnehmen zur Verfügung1. Der Handel profitiert von Zusatzimpulsen in der Wachstums-Kategorie Blasenschwäche.

VPB: Bodenklassen sind abgeschafft, spielen aber immer noch eine Rolle

BERLIN. „Offiziell gibt es keine „Bodenklassen“ mehr. Sie wurden mit der Überarbeitung der DIN 18300 im September 2016 abgeschafft. Anstelle der Bodenklassen sind sogenannte Homogenbereiche getreten“, erläutert Dipl.-Ing. Raik Säbisch, Bauherrenberater beim Verband Privater Bauherren (VPB) und Leiter des VPB-Büros Leipzig/Halle. „Bodenbeschaffenheiten, die in verschiedenen Schichten stark differieren können, lassen sich mit Hilfe von Homogenbereichen sehr viel genauer definieren. Das erleichtert vor allem bei Großprojekten und im Straßenbau Planung und Kalkulation. Beim Einfamilienhausbau spielen die neuen Definitionen keine so große Rolle. Auf kleinen Grundstücken, unter dem geplanten Einfamilienhaus, ist die Bodenzusammensetzung an sich gegenüberliegenden Ecken meist ähnlich.“

Folglich haben die meisten Baufirmen, die sich mit dem schlüsselfertigen Einfamilienhausbau beschäftigen, noch nicht viel Erfahrung mit der überarbeiteten DIN und greifen in den Ausschreibungen und Abrechnungen noch immer zu den althergebrachten Bodenklassen. „Das ist nicht mehr aktuell, erleichtert aber gerade beim Einfamilienhaus immer noch die Orientierung“, räumt Raik Säbisch ein.

VPB: Sturmschäden manchmal erst spät erkennbar

BERLIN. Manche Sturmschäden machen sich nicht unmittelbar nach einem Unwetter bemerkbar, sondern erst Monate später. Dies beobachten die Bausachverständigen des Verbands Privater Bauherren (VPB) immer wieder. Der Klassiker ist der Baum, den der Herbststurm gelockert hat, der aber zunächst noch scheinbar unversehrt stand. Kippt er jetzt im Frühling aufs Hausdach, wird es schwer, das bei der Versicherung als Sturmschaden geltend zu machen. Viele Versicherungen prüfen dann die Windstärke zum Zeitpunkt des letzten Unwetters und stellen fest: Es war gar kein Sturm, nur starker Wind, ergo fühlen sie sich nicht verpflichtet, den Schaden zu regulieren. Dass der umgestürzte Baum tatsächlich eine Spätfolge eines veritablen Sturms schon vor Monaten ist, muss der Hausbesitzer erst einmal beweisen. Dabei unterstützen ihn unabhängige Sachverständige. Die VPB-Experten warnen auch vor unentdeckten Sturmschäden am Dach. Auch dort können Herbststürme Ziegel verrückt haben. Weil es aber im vergangenen Winter kaum geregnet hat, ist noch kein Wasser ins Dach eingedrungen. Umso wichtiger ist jetzt die Frühjahrskontrolle des Dachs! Allerspätestens beim ersten großen Dauerregen sollten Hauseigentümer genau hinsehen, ob sich im Innern irgendwo Feuchtigkeit zeigt – und dann sofort handeln, denn nasse Wärmedämmung dämmt nicht mehr und schimmelt.

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