Mai 2019


VPB: Bei Einkommensteuererklärung an Handwerkerrechnungen denken

BERLIN. Stichtag für die Abgabe der Einkommensteuererklärung war bislang der 31. Mai. Ab diesem Jahr haben alle Steuerpflichtigen länger Zeit: Die Steuererklärung 2018 muss erst am 31. Juli beim Finanzamt vorliegen. Steuerpflichtige sollten dabei die Handwerkerrechnungen aus dem vergangenen Jahr nicht vergessen. Auch Schornsteinfegergebühren sind beispielsweise absetzbar. Daran erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB), der auch einen Ratgeber zum Thema „Steuern sparen mit Handwerkerrechnungen“ herausgegeben hat. Der Ratgeber kann kostenlos im Internet heruntergeladen werden unter https://www.vpb.de/download/VPB-Ratgeber_Steuern-sparen-mit-Handwerkerrechnungen.pdf

Schilddrüse braucht auch Selen

Fellbach – Funktioniert die Schilddrüse nicht richtig, dann tippen die meisten auf Jodmangel. Denn ohne Jod kann die Schilddrüse keine der lebenswichtigen Hormone bilden. Doch Jodmangel muss nicht die alleinige Ursache sein. Oft fehlt dem Körper auch Selen. Denn selenabhängige Enzyme sorgen erst dafür, dass die Hormone in eine für den Körper verwertbare Form überführt, also nutzbar gemacht werden können. Außerdem schützt Selen Schilddrüsengewebe während der Hormonproduktion. Daher verwundert es nicht, dass eine Schilddrüsenerkrankung oft mit einem Selenmangel einhergeht.

Betroffen von Schilddrüsenerkrankungen sind viele Menschen: Die häufigste Form ist die autoimmune Schilddrüsenentzündung, die Autoimmunthyreoiditis (AIT). In diesem Fall bildet der Körper Antikörper, die das eigene Schilddrüsengewebe zerstören. Die Folge kann zunächst eine chronische Überfunktion, später eine Unterfunktion sein. Da die Schilddrüse viele wichtige Stoffwechselvorgänge unterstützt, kann die AIT Auswirkungen auf Herz, Magen, Darm, Muskeln oder auch die Knochen oder die Psyche haben.

Daher ist es wichtig, auch einen Selenmangel so früh wie möglich, zum Beispiel durch eine Blutuntersuchung, zu erkennen. Durch die Behebung eines Selendefizits können autoimmune, chronische Schilddrüsenentzündungen positiv beeinflusst werden. Der Arzt ist hier ein wichtiger Ansprechpartner für die Bestimmung des Selenstatus und dann für die Auswahl der geeigneten Medikamente und Dosierungen. Oft bewegt sich der Selenstatus bei Patienten mit chronisch entzündeter Schilddrüse im Grenzbereich zur Normalität. Auch hier ist der Arzt der richtige Ansprechpartner.

 

VPB rät: Bauherren sollten Maße auf der Baustelle kontrollieren

BERLIN. „Beim Bauen kommt es auf den Millimeter an. Das ist vielen Bauherren und auch manchen Handwerkern gar nicht richtig bewusst“, konstatiert Dipl.-Ing. (FH) Marc Ellinger. Der Sachverständige leitet das Büro Freiburg-Südbaden im Verband Privater Bauherren (VPB). Die fachliche Kontrolle von Plänen und die laufende Qualitätskontrolle auf der Baustelle gehören zu seinen täglichen Aufgaben.

Grundlage jedes Bauvorhabens sind vermaßte Pläne. Danach wird gebaut. Etage auf Etage wird auf dem jeweils darunterliegenden Geschoss eingemessen und hochgezogen. Eventuelle Ungenauigkeiten setzen sich fort und potenzieren sich. Sorgfältiges Arbeiten ist also wichtig. „Allerdings wird auf der Baustelle auch unter widrigen Witterungsbedingungen gearbeitet. Beim Einmessen können schon einmal Flüchtigkeitsfehler passieren“, weiß Marc Ellinger. „Wird zum Beispiel beim Anreißen einer Wand die Schlagschnur auf einer Seite an die falsche Anreißlinie angelegt, steht die Wand später schief. Das fällt eventuell erst beim Fliesen des Bodens auf. Die Korrektur wird dann teuer und zeitaufwändig.“

VPB: Bei Bieterverfahren vorher Wert und Nebenkosten ermitteln

BERLIN. Wer in gesuchten Lagen einen Altbau kaufen möchte, muss heute enorme Preise bieten, um als Käufer überhaupt in die engere Wahl zu kommen. Dabei liegen die Gebote mitunter weit über dem tatsächlichen Wert der Immobilie. Den sollten Bieter aber kennen, rät der Verband Privater Bauherren (VPB), denn sie müssen parallel zum Kauf zusätzlich erhebliche Nebenkosten aufbringen und anschließend wahrscheinlich in Umbau und Sanierung investieren. Hinzu kommt: Preisblasen könnten in Zukunft platzen. Dann könnten die neuen Eigentümer bei einem – zum Beispiel berufsbedingten – Wiederverkauf auf erheblichen Schulden sitzen bleiben. Viele Käufer ziehen auch mögliche familiäre Veränderungen nicht ins Kalkül: Was, wenn sich die Käufer scheiden lassen? Wenn Nachwuchs kommt und sich das Familieneinkommen vorübergehend halbiert? Können sich die Käufer die laufende Finanzierung dann noch leisten? Der VPB rät deshalb: Erst mit dem unabhängigen Sachverständigen Wert und Folgekosten ermitteln, dann erst bieten.

VPB: Inhalt der Baubeschreibung gesetzlich geregelt

BERLIN. Seit Einführung des neuen Bauvertragsrechts Anfang 2018 haben alle privaten Bauherren, die ohne eigenen Architekten aus einer Unternehmerhand einen Neubau errichten lassen, das Recht auf eine Baubeschreibung. Allerdings versuchen immer noch Baufirmen, die Bauherren ohne oder mit stark reduzierter Baubeschreibung abzuspeisen, beobachten die Sachverständigen des Verbands Privater Bauherren (VPB) bei ihren Beratungen. Der VPB rät: Bauherren sollten auf ihr Recht bestehen. Das Gesetz ist eindeutig: Laut Art. 249 § 2 EGBGB muss eine Baubeschreibung die wesentlichen Eigenschaften des Hauses klar beschreiben. Sie muss mindestens folgende Informationen enthalten: allgemeine Beschreibung des herzustellenden Gebäudes oder der Umbauten, Haustyp und Bauweise; Art und Umfang der Leistungen, auch der Planung und Bauleitung, der Arbeiten am Grundstück, der Baustelleneinrichtung und der Ausbaustufe; Gebäudedaten, Pläne mit Raum- und Flächenangaben sowie Ansichten, Grundrisse, Schnitte; gegebenenfalls Angaben zum Energie-, Brandschutz-, Schallschutzstandard sowie zur Bauphysik; Beschreibung der Baukonstruktion aller wesentlichen Gewerke; Beschreibung des Innenausbaus; Beschreibung der gebäudetechnischen Anlagen; Qualitätsmerkmale, denen Gebäude oder Umbau genügen müssen; Beschreibung der Sanitärobjekte, Armaturen, Elektroanlage, Installationen, Informationstechnologie, Außenanlagen. Ferner muss die Baubeschreibung verbindliche Angaben zum Zeitpunkt der Fertigstellung enthalten. Steht der Beginn der Baumaßnahme noch nicht fest, dann muss wenigstens ihre Dauer angegeben sein. Mehr dazu im VPB-Ratgeber „Neues Bauvertragsrecht: Die Baubeschreibung beim Schlüsselfertigbau“. Er kann kostenlos unter https://www.vpb.de/download/VPB-Ratgeber_Neues-Bauvertragsrecht-Baubeschreibung.pdf oder http://tinyurl.com/y65vrgby heruntergeladen werden.

Altbausanierung mit System: VPB plädiert für laufende Instandhaltung der eigenen Immobilie

BERLIN. Neubauten sind teuer, deshalb schauen sich viele junge Bauherrenfamilien zurzeit im Bestand um. „Aktuell fließen enorme Summen in den Kauf von Altbauten“, beobachtet Dipl.-Ing. Reimund Stewen, Sachverständiger und Vorstandsmitglied des Verbands Privater Bauherren (VPB). Im Bereich Köln, in dem der Experte private Bauherren und Kaufinteressenten betreut, beobachtet er immer wieder Käufer, die sich bis ans Limit verschulden, um eine gebrauchte Immobilie zu erwerben. „Dabei lassen die Käufer den Zustand des Hauses oft völlig außer Acht. Sie bauen allein auf den zukünftigen Wertzuwachs.“

VPB: Reihenhäuser werden mitunter nach WEG gebaut

BERLIN. Weil freie Grundstücke selten sind, kaufen viele Familien Schlüsselfertigobjekte. Gerade in Ballungsgebieten bebauen Investoren große Areale mit Reihenhäusern. Was viele Käufer nicht ahnen: Manche dieser Reihenhäuser sind nach Wohneigentumsgesetz (WEG) gebaut. Die Häuser sind wie Eigentumswohnungen, nur nicht über-, sondern nebeneinander angeordnet, erläutert der Verband Privater Bauherren (VPB). Mit dem Kauf einer solchen Immobilie werden die Bauherren automatisch Mitglied der Eigentümergemeinschaft. Das heißt, sie müssen sich im Miteinander und im Umgang mit ihrer Immobilie an gesetzliche Vorgaben halten. Dazu gehört die Mitverantwortung für das Gemeinschaftseigentum. Und das kann gerade bei Siedlungen recht groß sein. So müssen Käufer beispielsweise vor dem Einzug nicht nur ihr Sondereigentum, abnehmen, sondern nach vollständiger Fertigstellung auch das Gemeinschaftseigentum, das wirtschaftlich den bei weitem größeren Wert bildet. Das stellt manchen vor Probleme. Der VPB rät: Wer sich in eine Wohnungseigentümergemeinschaft einkauft, sollte sich im Vorfeld mit den Besonderheiten des WEG beschäftigen. Bei allen Fragen, auch bei der laufenden Baubegleitung und der Abnahme unterstützen der VPB und Bauherrenberater die Bauherren.

VPB: Vor dem Hausverkauf Wert und Potenzial ermitteln

BERLIN. Wer sein Haus verkaufen möchte, kann in attraktiven Lagen mit Höchstpreisen rechnen. Bei gesuchten Objekten liefern sich Kaufinteressenten wahre Bieterkriege. Dafür gibt es aber keine Garantie, und mancher, der mit zu hohen Erwartungen in die Verkaufsgespräche geht, bleibt nachher lange auf seiner überteuert angebotenen Immobilie sitzen. Deshalb rät der Verband Privater Bauherren (VPB) Verkäufern, sich vorab ein Wertgutachten machen zu lassen, damit sie den zu erwartenden Kaufpreis realistisch einschätzen können. Wertgutachten können beispielsweise unabhängige Sachverständige anfertigen oder die örtlichen Gutachterausschüsse. Diese sind für einen bestimmten Bereich zuständig und sorgen dort für Transparenz am Immobilienmarkt. Dazu erfüllen sie gesetzliche Aufgaben, wie beispielsweise die Führung und Auswertung einer Kaufpreissammlung über den Grundstücksverkehr, die Ermittlung von Bodenrichtwerten oder die Erstellung von Immobilienmarktberichten über ihren Zuständigkeitsbereich. Sowohl Gutachterausschuss als auch Sachverständige erstellen das Wertgutachten nach der Immobilienwertermittlungsverordnung, kurz ImmoWertV.  Wer potenziellen Käufern zusätzlich noch Hinweise auf das Entwicklungspotenzial des Objekts, auf eventuelle Um- und Anbaumöglichkeiten geben möchte, um die Verkaufschancen zu steigern, bekommt beim unabhängigen Sachverständigen dazu Beratung und Tipps.

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