Juli 2019


VPB: Neue Baustoffe sind nicht immer besser

BERLIN. Bauen ist eine komplexe Angelegenheit. Immer mehr Baustoffe und Methoden werden entwickelt, sei es zum Dämmen oder zur Kellersanierung. Oft werben die Hersteller mit schnellen Erfolgen bei wenig Baudreck und kurzer Arbeitszeit. Das klingt vor allem für Althausbesitzer verlockend, die während der Sanierungsarbeiten im Haus wohnen und deshalb die Handwerker ohne viel Schmutz schnell wieder loswerden möchten. Moderne Baustoffe haben aber ein generelles Problem, erläutert der Verband Privater Bauherren (VPB): Sie sind neu und damit in der Praxis noch nicht lange erprobt. Sie können funktionieren – oder eben auch nicht. Manche Bauherren stört das nicht, sie sind gerne Pioniere. Dann allerdings sollten sie zumindest bei der Auswahl der verarbeitenden Firma auf Qualität achten, rät der VPB. Zunächst einmal sollten sie sich einen Eindruck von dem Unternehmen verschaffen: Ist die Firma schon lange am Markt und beschäftigt sie qualifizierte Handwerker? Bietet sie auch Alternativen zum neuen Produkt an, vor allem bewährte Baustoffe? Oder ist es vielleicht eine Firma, die eigens zur Vermarktung des neuen Produkts gegründet wurde und dieses jetzt mit Sonderaktionen schnell unters Volk bringen will? Wer nicht auf windige Geschäftemacher hereinfallen möchte, kann sich schützen: Zum einen sollten sich Bauherren und Sanierer immer Referenzen nennen lassen und mit den anderen Bauherren dann auch tatsächlich über deren Erfahrungen sprechen. Zum anderen sollten sie sich vom unabhängigen Sachverständigen über die Vorzüge und Nachteile einzelner Baustoffe Information und Rat holen.

VPB: Flachdächer brauchen besondere Pflege

BERLIN. Angeregt durch das diesjährige 100. „Bauhaus“-Jubiläum bieten viele Schlüsselfertigfirmen einen dem „Bauhaus“-Stil nachempfundenen Haustypus an. Markante Erkennungsmerkmale sind schlichte Würfelformen, glatte weiße Fassaden und flache Dächer ohne Dachüberstand. Nach Erfahrung der Sachverständigen des Verbands Privater Bauherren (VPB) brauchen Flachdächer regelmäßige Wartung und Pflege. Sie werden über innenliegende Leitungen entwässert. Setzt sich der Ablauf am tiefsten Punkt der Dachfläche zu, kann sich das Wasser auf dem Dach aufstauen und findet im schlimmsten Fall sogar einen Weg ins Haus. Der VPB erinnert: Abflüsse auf dem Flachdach müssen regelmäßig gereinigt werden, das gilt ganz besonders, wenn rings ums Haus Bäume stehen, die Blüten, Blätter oder Nadeln abwerfen. Auch nach schweren Regenfällen  immer mal aufs Dach steigen und den Abfluss reinigen!

VPB: Altbaudecken für schwere Lasten bedingt geeignet

BERLIN. Ein Flügel macht sich gut in einer schicken Altbauwohnung. Hohe, große Räume bieten ausreichend Platz und oft auch gute Akustik. Allerdings, so rät der Verband Privater Bauherren (VPB), sollten Mieter wie Eigentümer immer an das Gewicht denken. Ein Flügel wiegt immerhin bis zu 600 Kilo. Diese Last ruht auf drei einzelnen Punkten. Dazu kommt noch der Pianist. Während Neubaudecken in der Regel für solche Lasten statisch ausgelegt sind, ist manche Altbaudecke damit überfordert. Der VPB rät vor der Anschaffung schwerer Möbel in Altbauten dazu, die Statik der Decke überprüfen zu lassen. Problematisch sind auch schwere Bücherregale, große Aquarien und manche Trainingsstationen mit Gewichten. Auch Wasserbecken und Whirlpools, die eventuell auf einem erweiterten Balkon über einer Garage aufgebaut werden, könnten die Decken darunter überlasten. Wasser wiegt immerhin tausend Kilo pro Kubikmeter plus dem Gewicht für Behälter und Technik. In solchen Fällen, rät der VPB, sollte sich immer vorab ein im Altbau erfahrener Statiker die Decke ansehen.

Berlin Fashion Week: TENA präsentiert Deutschlands erste schwarze Unterwäsche für Inkontinenz

Frauen lieben schwarze Unterwäsche. Deshalb hat der Marktführer für Blasenschwäche-Produkte mit der neuen TENA Silhouette Noir jetzt Deutschlands erste schwarze Unterwäsche für Inkontinenz auf der Berlin Fashion Week präsentiert. Auf einem zwölf Meter langen Catwalk stellten Models die brandneue TENA Silhouette Kollektion vor.  Sie besteht aus verschiedenen Slips zum Wohlfühlen für jeden Tag und jeden Anlass. Die Wäsche besticht durch einen femininen, taillenhohen Schnitt, innovative Farben, hochwertige Materialien und einem modernen Design. Nach der Show wurde die TENA Silhouette Lounge für die geladenen Gäste zum „Place to be“ in Sachen Unterwäsche, Beauty und Wohlfühlen.

VPB rät: Gestaltungssatzung einsehen

BERLIN. Wer sein altes Haus sanieren und zum Schluss auch die Fassade neu streichen lassen möchte, sollte bei der Farbwahl vorsichtig sein, erläutert der Verband Privater Bauherren (VPB). Nicht immer ist erlaubt, was den Eigentümern gefällt. Manche Kommunen haben eine Gestaltungssatzung, die Äußerlichkeiten wie zum Beispiel die Farbgebung der Fassaden regelt. Dahinter steckt die Bemühung, das eigene Ortsbild halbwegs harmonisch zu erhalten und extreme Farbgestaltungen, etwa in grellem Grün oder Pink zu verhindern. Gestaltungssatzungen können auch Vorgaben für Dachdeckung und Dachfarbe festlegen oder für Einfriedungen. Der VPB rät: Erst bei der Kommune nach eventuellen Vorgaben erkundigen und dann die Handwerker entsprechend mit den Arbeiten beauftragen.

Weitere Informationen zum VPB unter www.vpb.de.

VPB: Grundschuld löschen oder stehen lassen?

BERLIN. Wer eine Immobilie kauft und dazu eine Grundschuld aufnimmt, der räumt der Bank ein Grundpfandrecht auf das Grundstück ein. Dieses Recht wird im Grundbuch offiziell eingetragen und sichert der Bank den Zugriff auf die Immobilie, falls die Käufer ihre Schulden nicht mehr bezahlen können, erläutert der Verband Privater Bauherren (VPB). Geht alles gut, sind die Schulden eines Tages getilgt. Die Bank löst den Kredit ab und schickt den Kunden die Löschungsbewilligung für die Löschung der Grundschuld beim Grundbuchamt. Früher ließen Hauseigentümer solche Eintragungen ihrer Hausbank gerne einmal im Grundbuch stehen, weil sie so jederzeit einfach erneut einen Kredit für Anbauten oder Sanierungen von der Bank in Höhe der Grundschuld besichern konnten. Sie sparten dabei zwei Gebühren des Grundbuchamtes: für die Löschung der alten und die Eintragung der neuen Grundschuld. Das lohnt sich heute oft nicht mehr, denn zum einen bieten viel mehr Banken interessante Kredite an, zum anderen verlangen zum Beispiel viele Bausparinstitute für geringere Darlehensbeträge, wie sie für eine Sanierung oft nur benötigt werden, keine Absicherung im Grundbuch. Und wenn irgendwann der Verkauf anstehen sollte, sieht ein Grundstück ohne Eintragungen von Belastungen im Grundbuch sowieso besser aus. Weitere Informationen zum VPB unter www.vpb.de.

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