September 2019


VPB: Nicht jede Farbe ist überall zulässig

BERLIN. Weiß und beige sind die beliebtesten Fassadenfarben. Dunkle Häuser sind eher selten, dabei haben dunkle Fassadenfarben durchaus Vorteile, erklärt der Verband Privater Bauherren (VPB). Zum einen lassen sie große Häuser zierlicher wirken, zum anderen kaschieren sie Fassadenversprünge, Ecken, Kanten und nachträgliche Anbauten. Dunkle Farben sind auch nicht so anfällig für Staub und Schmutz, dafür blassen manche im Laufe der Zeit ein wenig ab. Aber gleich, ob hell oder dunkel, der VPB rät: Wer einen ungewöhnlichen Farbton auf seine Fassade bringen will, sollte vorher klären, ob es in seiner Kommune eine Gestaltungssatzung gibt, die die Farbauswahl einschränkt oder festlegt. Möglicherweise sind die Wunschfarben gar nicht zulässig.

VPB: Schlussbegehung nicht vergessen

BERLIN. Garantie gibt es nicht nur auf Schuhe oder Autos, sondern auch auf Häuser. Die Gewährleistungsfrist beträgt bei Verbrauchern – und das sind vor allem private Bauherren – fünf Jahre laut BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) und beginnt mit der Bauabnahme. Daran erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Wird innerhalb dieser Zeit ein Mangel am Haus festgestellt, muss ihn der dafür zuständige Bauunternehmer in Ordnung bringen – vorausgesetzt, die Bauherren bemerken den Mangel rechtzeitig. Damit die Frist nicht verstreicht, rät der Verband Privater Bauherren (VPB) zur sogenannten Schlussbegehung vor Ablauf der Gewährleistungsphase. Die übernimmt der unabhängige Sachverständige für die Hauseigentümer. Dabei kommen erfahrungsgemäß Probleme zur Sprache, die sich als Mängel entpuppen – etwa Risse und Schmutzfahnen, Feuchteschäden, Veralgungen und Vermoosungen, aber auch falsch verlegtes Gefälle, Zugerscheinungen und ein unerwartet hoher Energieverbrauch. Hat der Bausachverständige den Mangel diagnostiziert, sollten Bauherren zwei Dinge tun: Den Mangel schriftlich bei der zuständigen Firma rügen und der Firma eine angemessene Frist zur Beseitigung setzen. Versäumen die Bauherren die Schlussbegehung, bleiben sie in der Regel auf den Kosten für die Beseitigung etwaiger Mängel sitzen.

VPB: Politik sollte private Bauherren effizienter unterstützen

BERLIN. „Abwrackprämien, Steuererleichterungen, Baukindergeld … viele Einzelmaßnahmen sollen privaten Bauherren beim Immobilienerwerb helfen. Gleichzeitig wird ihnen das Leben unnötig schwerer gemacht“, kritisiert Dipl.-Ing. Corinna Merzyn, Hauptgeschäftsführerin des Verbands Privater Bauherren (VPB) in Berlin. „Neben immer höheren gesetzlichen Anforderungen im Neubau, die das Bauen und Sanieren verteuern, treffen auch neue Überlegungen zur Mietenregulierung vor allem die privaten Kleinvermieter, die über 80 Prozent aller Wohnungen in Deutschland zur Verfügung stellen.“

Was viele nicht wissen: Über 80 Prozent der deutschen Wohnungen werden von privaten Kleinvermietern und Selbstnutzern gestellt, nicht von großen kommerziellen Wohnungsbaufirmen. Diese privaten Bauherren sichern mit jeweils wenigen einzelnen Wohnungen dennoch den ganz überwiegenden Grundstock des Wohnungsmarktes und bauen so gleichzeitig ihre Altersvorsorge auf. „Das ist momentan eine der wenigen soliden Möglichkeiten, weil es für Spareinlagen kaum Zinsen gibt“, erläutert Corinna Merzyn. „Wenn man diese Bauherrengruppe nun aber immer weiter an den Rand drängen will, wie über die in Berlin diskutierten Gesetze, ist schon jetzt eine hohe Verunsicherung zu beobachten. Wenn diese auch zahlenmäßig so wichtige Anbietergruppe aus dem Mietwohnungsbau verdrängt wird, ist jedoch die Wohnungsknappheit nicht in den Griff zu bekommen und der in diesen kleinen Mietstrukturen fast immer vorhandene gutnachbarschaftliche Zusammenhalt zwischen Mietern und Vermietern wird zerstört“, skizziert die Hauptgeschäftsführerin des Verbraucherschutzverbands die Folgen.

Sie plädiert deshalb dringend dafür, private Bauherren sowohl als Vermieter wie auch als Selbstnutzer nicht über Gebühr zu strapazieren.

VPB rät: Ursachen für Feuchteschäden schnell abklären

BERLIN. Viele Hauseigentümer kennen das: Seltsame Flecken erscheinen plötzlich wie aus dem Nichts an Wand oder Decke. „Die Ursachen sind vielfältig“, weiß Dipl.-Ing. (FH) Marc Ellinger vom Verband Privater Bauherren (VPB). „In jedem Fall sollten Betroffene die Abklärung der Ursachen nicht auf die lange Bank schieben, denn wenn es Feuchteflecken sind, sind Folgeschäden wahrscheinlich und die können teuer werden“, empfiehlt der Bausachverständige und Leiter des VPB-Büros Freiburg-Südbaden.

„Feuchteschäden können durch Wasser von außen verursacht werden, etwa durch einen undichten Keller. Dabei kann auch punktuell Wasser eindringen, zum Beispiel an den Stellen, an denen Hausleitungen die Kellermauern durchdringen. „Das“, so weiß der Experte, „sind neuralgische Stellen.“ Wasser kann aber auch wenn es von innen kommt Probleme bereiten. „Neben undichten Wasser-, Abwasser- oder Heizleitungen führen vor allem Kondensat und nicht ausreichend abgetrocknete Baurestfeuchte zu Schäden“, erläutert Marc Ellinger.

Feuchteschäden erkennen Laien, die ihre Immobilie regelmäßig kontrollieren, nicht nur an akut dunklen Stellen, sondern auch an Verfärbungen, die sich auf der Wand oder an der Decke abzeichnen. Sie werden durch das Abtrocknen hervorgerufen und als Verdunstungshorizonte bezeichnet. „Viele Betroffene missdeuten die abgetrockneten Stellen als Zeichen der Entwarnung. Sie hoffen, es sei ein einmaliger Vorgang gewesen und das Problem sei damit erledigt. Dem ist aber nicht so“, warnt der Bausachverständige. Auch wenn die Wandoberfläche wieder trocken scheint, kann sich doch dahinter im Verborgenen Schimmel bilden. Außerdem bahnt sich Wasser, das beispielsweise durch einen defekten Dachziegel eingedrungen ist, bei nächster Gelegenheit auf demselben Weg wieder seine Bahn.

Feuchtigkeits- und Wasserschäden beginnen meist klein, können aber in kurzer Zeit erhebliche Ausmaße annehmen. Wird dagegen nicht schnell etwas unternommen, lässt der Schimmel meist nicht lange auf sich warten. Hauseigentümer sind deshalb gut beraten, die Ursache des Feuchteschadens zügig abklären zu lassen.

Schnell handeln müssen sie auch wegen der Gebäude- und der Hausratversicherung. „Versicherte unterliegen der sogenannten Schadensminderungsobliegenheit“, erklärt Bauherrenberater Ellinger. „Sie müssen also dafür sorgen, dass sich der Schaden nicht unnötig ausweitet.“ Unterlassen sie das, kann sich die Versicherung unter Umständen weigern, den Schaden zu bezahlen. „Hauseigentümer können diese Obliegenheiten in ihren Versicherungsbedingungen nachlesen.“

Wie sollten Bauherren vorgehen, wenn sie einen Feuchteschaden entdecken? Im ersten Schritt sollten sie das Inventar aus dem feuchten in einen trocknen Bereich räumen. Als nächstes müssen die Betroffenen ihrer Versicherung den Schaden melden. „Fällt der Schaden noch in die Gewährleistungsfrist innerhalb der ersten fünf Jahre nach Bauabnahme, müssen Bauherren anschließend auch ihre Baufirma informieren und dort den Schaden als Mangel in der Gewährleistungsphase rügen“, rät der Sachverständige. „Das kann auch dann noch sinnvoll sein, wenn die Gewährleistung schon abgelaufen ist. Vorteilhaft ist in jedem Fall, wenn Fotos aus der Bauzeit sowie Werk- und Konstruktionspläne vorliegen, die die Eingrenzung der Ursachen ermöglichen. Dabei hilft zum Beispiel das VPB-Bautagebuch.“

Bei der Schadensaufnahme – wie auch bei der späteren Kontrolle der Sanierungsarbeiten – kann sie dabei ein Bauherrenberater im VPB unterstützen. „Je nach Umfang des Schadens empfiehlt es sich auch schon früh einen Rechtsanwalt einzuschalten, um juristische Fehler im Umgang mit der Versicherung und der Baufirma zu vermeiden“, gibt Marc Ellinger zu bedenken.

„Ein solcher Feuchteschaden mit Schimmelbefall macht nicht nur Ärger, er hat auch unmittelbare Auswirkung auf den Wiederverkaufswert eines Gebäudes, sofern er nicht vollständig beseitigt wird und dies auch belegt werden kann“, weiß der Sachverständige und warnt deshalb abschließend: „Bauherren sollten in jedem Fall darauf bestehen, dass der Schaden ordentlich und vollständig behoben wird. Auch dabei unterstützt der VPB-Berater. Die Schadensbeseitigung allein den Baufirmen und deren Haftpflichtversicherungen, beziehungsweise der Gebäudeversicherung und den von den Versicherungen benannten Trocknungsfirmen zu überlassen, führt nicht immer zu einer vollständigen Beseitigung eines Schimmelschadens.“

Hinweis für die Redaktion: Der Verband Privater Bauherren (VPB) stellt das VPB-Bautagebuch gratis online zur Verfügung. Interessenten können alle Informationen und erforderlichen Dateien von der Website des VPB unter der Adresse www.vpb.de/vpb-bautagebuch.html herunterladen.

Worauf es bei der Dokumentation im Bautagebuch ankommt, hat der VPB in seinem Ratgeber „VPB-Bautagebuch – So dokumentieren Sie im Blog Ihren eigenen Hausbau!“ zusammengestellt. Auch dieses Angebot ist kostenlos und kann im Servicebereich unter www.vpb.de heruntergeladen werden oder direkt unter VPB-Ratgeber: www.vpb.de/download/VPB-Ratgeber_Bautagebuch_Hausbau-richtig-dokumentieren.pdf.

VPB rät: Ursachen für Feuchteschäden schnell abklären

BERLIN. Viele Hauseigentümer kennen das: Seltsame Flecken erscheinen plötzlich wie aus dem Nichts an Wand oder Decke. „Die Ursachen sind vielfältig“, weiß Dipl.-Ing. (FH) Marc Ellinger vom Verband Privater Bauherren (VPB). „In jedem Fall sollten Betroffene die Abklärung der Ursachen nicht auf die lange Bank schieben, denn wenn es Feuchteflecken sind, sind Folgeschäden wahrscheinlich und die können teuer werden“, empfiehlt der Bausachverständige und Leiter des VPB-Büros Freiburg-Südbaden.

„Feuchteschäden können durch Wasser von außen verursacht werden, etwa durch einen undichten Keller. Dabei kann auch punktuell Wasser eindringen, zum Beispiel an den Stellen, an denen Hausleitungen die Kellermauern durchdringen. „Das“, so weiß der Experte, „sind neuralgische Stellen.“ Wasser kann aber auch wenn es von innen kommt Probleme bereiten. „Neben undichten Wasser-, Abwasser- oder Heizleitungen führen vor allem Kondensat und nicht ausreichend abgetrocknete Baurestfeuchte zu Schäden“, erläutert Marc Ellinger.

VPB: Grundrisse vor Vertragsabschluss prüfen

BERLIN. Wer schlüsselfertig baut, entscheidet sich für einen standardisierten Haustyp. Damit, so hoffen viele, haben sie mit dem Hausbau möglichst wenig zu tun. Deshalb merken Bauherren oft erst während der Bauzeit, wenn beispielsweise die Raumaufteilung des geplanten Hauses doch nicht ihren Erwartungen entspricht. Die  Sachverständigen des Verbands Privater Bauherren (VPB) beobachten bei Beratungsgesprächen immer wieder: Bauherren halten die Entwurfsplanung, die ihnen die Baufirma vorlegt, zunächst für unverrückbar gegeben. Das ist aber ein Irrtum. Änderungen, so der VPB, sind möglich und oft auch sinnvoll, etwa, wenn Bauherren von vornherein Barrieren vermeiden möchten oder ihr Haus nach der Familienphase in zwei Wohnungen unterteilen wollen. Solche Wünsche müssen vor Vertragsabschluss besprochen und festgelegt werden. Nachträgliche Änderungen sind zwar theoretisch möglich, verursachen aber meist enorme Zusatzkosten und Zeitverzögerungen.

Der Marktführer TENA sorgt für bessere Navigation im Intimhygiene-Regal

Das neue TENA Discreet Sortiment erstrahlt ab sofort in einem neuen, modernen und besonders femininen Design. Zeitgleich wurden die TENA Discreet Einlagen Extra und Extra Plus optimiert. Sie bieten höchste Diskretion bei maximaler Sicherheit. Eine massive 360-Grad-Kampagne aktiviert die Zielgruppe. Für den POS stehen aufmerksamkeitsstarke Displays und Regalhänger zur Verfügung.

Himmlischer Herbst: TENA mit 45 Prozent Bar-Rabatt

Apotheken und Sanitätshäuser profitieren jetzt von himmlischen TENA Herbst-Rabatten. Denn im September erhält der Fachhandel einen attraktiven 45 Prozent Bar-Rabatt auf ausgewählte TENA Produkte. Ein kostenloses Deko-Paket mit einem Gewinnspiel für Endverbraucher gibt es gratis dazu. Anzeigen in Kundenmagazinen machen auf das Gewinnspiel aufmerksam. Alles zusammen sorgt für mehr OTC-Umsatz im Inkontinenz-Segment.

VPB rät: Bewehrung immer wieder kontrollieren

BERLIN. Häuser bestehen in ihren tragenden Strukturen vorwiegend aus Steinen, Beton und Holz. Nur wenn die Baustoffe richtig und nach den Planvorgaben verarbeitet werden, ergibt sich daraus ein langfristig standfestes, sicheres Gebäude. Problematisch ist nach Erfahrung des Verbands Privater Bauherren (VPB) der Baustoff Beton, denn er muss, um als Fundament, Wand, Stütze oder Decke Lasten und Kräfte ableiten zu können, mit Stahl bewehrt werden. Der Stahl wird in Form von Stäben und Matten in die Schalung eingebaut, dann wird der Beton in die formgebende Schalung gefüllt. Ist der Beton ausgehärtet, ist eine Kontrolle der Bewehrung nicht mehr möglich. Deshalb ist es sinnvoll, wenn Bauherren die Bewehrung der maßgeblichen Bauteile – Fundamente, Bodenplatte, Kellerwände, Stützen, Unterzüge und Decken – vor dem Betonieren vom unabhängigen Sachverständigen prüfen lassen. Das ist jetzt einfacher als früher, denn für alle Bauverträge, die seit dem 1. Januar 2018 geschlossen werden, gilt der Unterlagenherausgabeanspruch, den alle privaten Bauherren ohne eigenen Planer im Schlüsselfertigneubau haben: Weil die Statik für den Nachweis der Standsicherheit nötig ist, können die Bauherren die Herausgabe der entsprechenden Unterlagen vom Schlüsselfertiganbieter verlangen – und zwar bevor die Leistung ausgeführt worden ist. Mit diesen Unterlagen können die Sachverständigen die Bewehrung dann im Detail kontrollieren.

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