Dezember 2019


VPB: Vor der Auftragsvergabe Referenzen einholen!

BERLIN. Wer einen Bauvertrag für ein schlüsselfertiges Haus abschließt, sollte sich im Vorfeld sehr genau erkundigen, an wen er sich bindet, rät der Verband Privater Bauherren (VPB). Es geht schließlich um viel Geld! Bauherren sollten deshalb versuchen, „schwarze Schafe“ vorab zu erkennen und auszusortieren. Üblich ist die Einholung einer SCHUFA-Auskunft. Sie bildet allerdings immer nur Vergangenheit und aktuellen Zustand ab, über die Zukunft kann sie wenig aussagen. Unentbehrlich sind deshalb Referenzen. Dabei sollten sich Bauherren nicht mit Empfehlungen von der Firmen-Website oder einem Bewertungsportal abspeisen lassen, sondern ehemalige Bauherren nach ihren Erfahrungen mit der Firma fragen. Das ist mühsam, aber es lohnt sich. Wichtig sind dabei Frage nach der Kommunikation, nach Arbeitsweise und Zuverlässigkeit: War die Firma stets für die Bauherren erreichbar? Wie ist sie mit Mängeln umgegangen, die die Bauherren anmahnten, während der Bauzeit und auch später, in der Gewährleistungsphase? Fragen sollten Bauherren immer auch nach den Bauleitern: Dort, wo sich Bauleiter schnell hintereinander die Klinke in die Hand geben, ist Vorsicht geboten. VPB-Mitglieder können sich darüber hinaus noch auf der VPB-Referenzenbörse mit anderen Bauherren über deren Erfahrungen mit einzelnen Firmen austauschen.

Weitere Informationen zum VPB unter www.vpb.de.

VPB: Hohe Heizkosten können Mangel sein

BERLIN. Jetzt im Winter merken manche Hauseigentümer: Es wird nicht richtig warm im neuen Haus! Das kann viele Ursachen haben, erläutert der Verband Privater Bauherren (VPB): fehlerhaft ausgeführte Dämmung, eine falsch dimensionierte Wärmepumpe oder auch falsch berechnete und dimensionierte Fußbodenheizungen. Oft zeigt sich erst im Laufe der Zeit, wenn der Energieverbrauch der neuen Immobilie über den Erwartungen liegt. Frischgebackene Hauseigentümer sollten solche Beobachtungen nicht ignorieren, sondern einen unabhängigen Bausachverständigen zu Rate ziehen. Eine schlechte Energiebilanz kann das Ergebnis mangelhafter Bauausführung sein. Solche Mängel müssen rechtzeitig vor Ablauf der Gewährleistungsfrist von fünf Jahren erkannt und bei der zuständigen Baufirma gerügt werden. Die Baufirma ist für die Beseitigung der Mängel verantwortlich. Versäumen Bauherren die Frist, bleiben sie in der Regel auf den Schäden sitzen und müssen sie auf eigene Kosten beheben.

Weitere Informationen zum VPB unter www.vpb.de.

VPB: Auch bei Schlechtwetter Baustelle besuchen!

BERLIN. Jetzt im Winter macht es wenig Spaß, auf der Baustelle herumzukraxeln. Viele Bauherren unterlassen es deshalb. Es passiert ja ohnehin nicht viel, vermuten sie. Stimmt nicht, heute wird das ganze Jahr über gebaut, auch im Winter. Der Verband Privater Bauherren (VPB) rät deshalb auch bei Winterwetter zu regelmäßigen Baustellenbesuchen. Bauherren sollten nach dem Rechten sehen und dabei auch konsequent ihr Bautagebuch weiterführen. Wichtige Daten, die sie dabei stets erheben und notieren sollten, sind: Datum, Uhrzeit, Lufttemperatur außen, Raumtemperatur innen und Raumluftfeuchte. Außerdem sollten sie bei jedem Baustellenbesuch notieren, wer sich dort aufhält und mit welchen Arbeiten er beschäftigt ist. Fotos von allem, was sich verändert, gehören ebenfalls ins Bautagebuch. Wie das systematisch geführt wird, erfahren Bauherren im kostenlosen Ratgeber „VPB-Bautagebuch – So dokumentieren Sie im Blog den eigenen Hausbau“ https://www.vpb.de/download/VPB-Ratgeber_Bautagebuch_Hausbau-richtig-dokumentieren.pdf.

Weitere Informationen zum VPB unter www.vpb.de.

VPB: Rollstuhlrampen richtig bemessen

BERLIN. In jungen Jahren geht das vielleicht noch – ein paar Bretter hinlegen und den Kinderwagen mit Hauruck über die zwei Stufen am Eingang hochschieben. Mit einem Rollstuhl geht das nicht mehr. Sobald jemand im Haus wohnt und auf den Rollstuhl angewiesen ist, muss eine ordentliche Rollstuhlrampe gebaut werden. Und die darf nur eine Steigung von maximal sechs Prozent haben, erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Nicht mehr, sonst muss jemand den Rollstuhl schieben, weil er kippen könnte. Das heißt also: Zur Überwindung von Stufen vor der Haustür in Höhe von nur 36 Zentimetern muss die Rampe bei sechs Prozent Steigung sechs Meter lang sein. So viel Platz hat fast niemand im Vorgarten. Oft werden deshalb Podeste eingebaut, damit Betroffene aus eigener Kraft mit dem Rollstuhl ins Haus kommen. Die Rollstuhlschräge muss also genau geplant werden. Der Eingang ist dabei nur einer von vielen Bereichen im Haus, in denen Barrieren systematisch vermieden oder später abgebaut werden müssen. Bauherren sollten sich rechtzeitig beraten lassen, welche Lösungen für sie geeignet sind. Hilfreich ist dabei das VPB-Einstiegspaket „70plus Barrierearm“.

Weitere Informationen zum VPB unter www.vpb.de.

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