April 2020


VPB: Private Bauherren können mit Mietwohnungen Steuern sparen

BERLIN. Aufwendungen für den Bau neuer Mietwohnungen und den Umbau von Nichtwohnräumen zu Mietwohnungen können Bauherren als Sonderabschreibung steuerlich absetzen. Möglich macht dies der Paragraph 7b des Einkommensteuergesetzes (EStG) für Vorhaben, die auf Grund eines nach dem 31. August 2018 und vor dem 1. Januar 2022 gestellten Bauantrags oder einer in diesem Zeitraum getätigten Bauanzeige verwirklicht werden. Das ist laut Verband Privater Bauherren (VPB) interessant für private Bauherren, die auch heute schon über 80 Prozent der Wohnungen auf dem deutschen Markt zur Verfügung stellen. Sie können nun befristet auf vier Jahre fünf Prozent der Anschaffungs- und Herstellungskosten einer neuen Wohnung steuerlich geltend machen – zusätzlich zur geltenden linearen Abschreibung. Das summiert sich in den ersten vier Jahren auf 28 Prozent. Mehrere Bedingungen sind daran geknüpft: Die Anschaffungs- und Herstellungskosten pro Quadratmeter Wohnfläche dürfen eine bestimmte Summe nicht überschreiten, und die Wohnung muss mindestens zehn Jahre dauerhaft vermietet werden. Es gibt eine doppelte Kostengrenze: Werden 3.000 Euro pro Quadratmeter überschritten, gibt es gar keine Förderung, liegen die Kosten zwischen 2.000 und 3.000 Euro pro Quadratmeter ist die Bemessung der Förderung auf 2.000 Euro pro Quadratmeter gedeckelt. Außerdem sind Aufwendungen für das Grundstück und für die Außenanlagen – auch im Falle der Anschaffung – nicht begünstigt. Wer über Neubau, Umbau oder Anbau nachdenkt sollte sich frühzeitig von unabhängigen Sachverständigen beraten lassen, damit die Kosten unterm Limit bleiben und Baumängel vermieden werden.
Weitere Informationen zum VPB unter www.vpb.de.

VPB: Haus im Frühjahr checken und warten

BERLIN. Auch neue Häuser brauchen Pflege. Daran erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Zu den typischen wiederkehrenden Aufgaben gehören die Kontrolle und Wartung der Lüftungsanlage. Das Ende der Heizsaison jetzt im Frühjahr ist der ideale Zeitpunkt dafür. Wer sich nicht selbst an die Wartung traut, sollte den Fachbetrieb, der die Anlage installiert hat, damit beauftragen – und kann so auch seine Einkommensteuerlast reduzieren. Der VPB empfiehlt regelmäßige Kontrollen der eigenen Immobilie. So beugen Hauseigentümer Schäden vor. Hilfreich ist dabei der VPB-Ratgeber „Frühjahrscheck für Haus und Garten“, den Interessierte kostenlos im Servicebereich unter vpb.de herunterladen können – https://www.vpb.de/download/VPB-Ratgeber_Fruehjahrscheck-fuer-Haus-und-Garten.pdf

VPB: Architektenleistungen besser vertraglich regeln

BERLIN. Wer sein neues Haus mit einem eigenen freien Architekten planen und bauen möchte, muss dazu einen Architektenvertrag schließen. Grundlage der Zusammenarbeit ist der Architektenvertrag, zu dem das neue Bauvertragsrecht in den § 650p bis § 650t BGB spezielle Vorschriften eingeführt hat, erläutert der Verband Privater Bauherren (VPB). Für die Vergütung der Architekten gibt es die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). Die darin vorgesehenen, für Bauherren und Architekten rechtlich verbindlichen Mindest- und Höchst-Honorare, verstoßen jedoch gegen europäisches Recht, wie der Europäische Gerichtshof im Sommer 2019 festgestellt hat. Inwieweit HOAI-Regelungen weiter gelten, ist in wichtigen Teilen umstritten. Wann und wie der Verordnungsgeber auf das EuGH-Urteil reagieren wird, ob die HOAI vollständig aufgehoben oder als Empfehlung weiter existieren wird, ist immer noch unklar. Bauherren, so rät der VPB, sollten daher vorsorglich ausdrückliche Regelungen zum Honorar in den Architektenvertrag aufnehmen, die diesem Schwebezustand Rechnung tragen. Diese können auch vorsehen, dass das Honorar gilt, das die HOAI bislang vorsieht.

VPB: Manche Sturmschäden zeigen sich erst spät

BERLIN. Wer denkt schon noch an „Sabine“? Das war der Sturm, der Mitte Februar durchs Land gewütet ist und erhebliche Schäden an Häusern und in Gärten verursachte, erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Während die meisten sichtbaren Schäden schnell behoben wurden, haben manche Hausbesitzer andere Probleme bis heute noch gar nicht entdeckt. Der Klassiker schlechthin ist der Baum, den der Sturm gelockert hat, der aber noch scheinbar unversehrt steht. Er kann irgendwann erst nach Monaten schon bei gewöhnlichen Windverhältnissen umkippen und dabei Menschen verletzen und Häuser beschädigen. Dann wird es schwer, den Schaden bei der Versicherung geltend zu machen. Viele Versicherungen prüfen die Windstärke zum Zeitpunkt des Schadenseintrittes und stellen fest: Es war gar kein Sturm, ergo sind sie nicht verpflichtet, den Schaden zu regulieren. Dass der umgestürzte Baum tatsächlich eine Spätfolge von „Sabine“ oder einem anderen veritablen Sturm ist, muss der Hausbesitzer dann erst einmal beweisen. Dabei helfen ihm erfahrene Sachverständige.

VPB: Verbraucher können Zahlungen für Darlehen gestundet bekommen, müssen ihren Bedarf aber beweisen

BERLIN. Gute Nachrichten für Verbraucher und damit auch für private Bauherren: Wer durch Corona in Zahlungsschwierigkeiten gerät, kann zum Stichtag 1. April 2020 mit Erleichterungen rechnen: Der Bund ordnet dann die Stundung von Zins-, Tilgungs- und Kreditrückzahlungen bei Verbraucherdarlehen für zunächst drei Monate an. Entsprechende Kündigungsrechte der Banken sind solange ebenfalls ausgeschlossen. Das regelt das neue Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht, das Bundestag und Bundesrat in der vergangenen Woche verabschiedet haben.

„Das Gesetz bietet in Artikel 5, § 3 Hilfe für Immobilienkäufer und Bauherren, die aufgrund der durch die COVID-19-Pandemie hervorgerufenen außergewöhnlichen Verhältnisse Einnahmeausfälle haben, und ihre Schulden aus dem Immobilienerwerb oder Hausbau aktuell nicht bezahlen können“, erläutert Holger Freitag, Vertrauensanwalt des Verbands Privater Bauherren (VPB). „Das Sondergesetz betrifft aber nicht Geldzahlungsforderungen der Bauunternehmer,

VPB: Steuererleichterungen für Gebäudesanierung

BERLIN. Im Rahmen des Klimaschutzprogramms 2020 der Bundesregierung fördert das Bundesministerium der Finanzen (BMF) konkrete Einzelmaßnahmen zur energetischen Gebäudesanierung. Geregelt werden die „Steuerermäßigung für energetische Maßnahmen bei zu eigenen Wohnzwecken genutzten Gebäuden“ im Einkommensteuergesetz (EStG). Interessant für private Bauherren ist § 35c EStG. Die energetischen Baumaßnahmen dürfen nicht vor dem 1. Januar 2020 begonnen worden und müssen vor dem 1. Januar 2030 abgeschlossen sein. Das bringt Hauseigentümern Planungssicherheit und gibt ihnen ausreichend Zeit, sich firmen- und produktneutral über die optimale Sanierung zu informieren. Die unabhängige Beratung im Vorfeld, die fachlich korrekte Planung und die sorgfältige Umsetzung sind laut Verband Privater Bauherren (VPB) wichtig, um Bauschäden vorzubeugen. Denn nicht alle Maßnahmen, die Baufirmen Eigentümern vorschlagen, passen auch wirklich zum jeweiligen Gebäude. Steuerpflichtige können deshalb auch die Hälfte der Kosten für die planerische Begleitung oder Beaufsichtigung der energetischen Maßnahme absetzen. Was im Einzelnen gefördert wird und wie sanierungswillige Steuerpflichtige an die Maßnahmen herangehen sollten, erläutert das Bundesfinanzministerium auf seiner Website – https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Klimaschutz/2020-02-07-steuerliche-foerderung-energetischer-gebaeudesanierungen.html

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen