Mai 2020


VPB: Feuchteschäden schnell beseitigen lassen

BERLIN. Feuchtigkeits- und Wasserschäden beginnen meist klein, können aber in kurzer Zeit erhebliche Ausmaße annehmen. Unternehmen Hauseigentümer nichts dagegen, lässt der Schimmel meist nicht lange auf sich warten. Der Verband Privater Bauherren (VPB) rät deshalb dazu, die Ursache von Feuchteschäden immer zügig abklären zu lassen, auch, wenn die feuchte Stelle zwischendurch wieder abtrocknet. Dabei unterstützen sie unabhängige Sachverständige. Fällt der Schaden noch in die Gewährleistungsfrist innerhalb der ersten fünf Jahre nach Bauabnahme, müssen Bauherren ihre Baufirma informieren und dort den Schaden als Mangel in der Gewährleistungsphase rügen. Ein solcher Feuchteschaden mit Schimmelbefall macht nicht nur Ärger, er hat auch unmittelbare Auswirkung auf den Wiederverkaufswert eines Gebäudes, sofern er nicht vollständig beseitigt wird und dies auch belegt werden kann. Bauherren sollten in jedem Fall darauf bestehen, dass der Schaden ordentlich und vollständig behoben wird. Auch dabei hilft der unabhängige Experte.

VPB: Bewehrung regelmäßig kontrollieren

BERLIN. Die meisten Häuser sind Massivbauten mit Bodenplatten, Decken, Stützen, Stürzen und manchmal auch Wänden aus Beton. Beton braucht eine Bewehrung aus Stahleinlagen, um Kräfte aufnehmen und ableiten zu können. Wird ein Betonbauteil nicht richtig ausgeführt, kann das die Standsicherheit des Hauses beeinträchtigen, warnt der Verband Privater Bauherren (VPB). VPB-Sachverständige sehen deshalb bei ihren Baustellenkontrollen auch auf die Bewehrung der Bauteile, sofern diese noch einsehbar ist. Zur Kontrolle sind dann aber noch die Bewehrungspläne nötig, die Teil der Statik sind. Auf deren rechtzeitige Übergabe haben Verbraucher dann einen gesetzlich zwingenden Anspruch, wenn das Haus aus einer Hand gebaut wird und der Unternehmer auch die Architektenplanung mit übernommen hat. Weil die Kontrolle der Bewehrung immer nur kurz zwischen ihrer Fertigstellung und dem Einfüllen des Betons möglich ist, sollten auch die Bauherren selbst immer wieder hinschauen und die Bewehrung fotografieren, am besten mit einem Metermaß zum anschaulichen Vergleich. Treten später Mängel auf, helfen Fotos bei der Suche nach den Ursachen.

VPB: Vorsicht beim Immobilienkauf unter Zeitdruck!

BERLIN. In den Ballungsräumen sind Immobilien rar. Wer ein Objekt findet, muss sich schnell entscheiden. Dabei können Käufer einiges falsch machen, warnt der Verband Privater Bauherren (VPB). Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Interessenten auf alle Fälle einen eigenen unabhängigen Sachverständigen mit zur Besichtigung nehmen, damit Mängel nicht unentdeckt bleiben und sie einen Überblick über die nötigen Sanierungen bekommen. Außerdem sollten sie sich das Umfeld der Immobilie genau ansehen: Stimmt die Infrastruktur? Wird über die ansonsten ruhige Wohnstraße morgens früh der eigentlich ja praktisch gelegene Supermarkt um die Ecke beliefert? Wer sind die zukünftigen Nachbarn? Ein Gespräch mit den Anrainern lohnt sich immer. Sie kennen die fragliche Immobilie aus nächster Nähe und verfolgen seit Jahren Reparatur- und Umbauarbeiten. Wichtig ist auch: Was sagt der Bebauungsplan? Darf der Nachbar noch erheblich aufstocken und damit vielleicht dem Käufer die Sonne nehmen? Wer beim Bauamt danach fragt, kann auch gleich klären, ob das begehrte Objekt in seiner heutigen Form genehmigt ist und ob noch angebaut oder aufgestockt werden darf. All diese Fragen lassen sich schnell mit etwas Eigeninitiative klären. Hilfreich ist dabei der VPB-Ratgeber „Gute Vorbereitung=Schnelle Kaufentscheidung!“, den Interessierte kostenlos im Servicebereich unter www.vpb.de herunterladen können.

VPB: Vor dem Dachausbau zum Bauamt

BERLIN. Baugrund ist knapp, freie Wohnungen sind Mangelware. Deshalb entschließen sich immer öfter junge Familien, zu den Eltern zu ziehen. Das bislang nur als Abstellraum genutzte Dachgeschoss lässt sich eventuell zur abgeschlossenen Wohnung ausbauen. Vor der Planung sollte allerdings immer erst der Gang zum Bauamt stehen, empfiehlt der Verband Privater Bauherren (VPB). Denn nicht jeder Speicher kann und darf einfach umgebaut werden. Neben konstruktiven Fragen müssen Hauseigentümer klären, ob sie den bisherigen Speicher überhaupt zum Wohnraum umwidmen dürfen. Eine sogenannte Nutzungsänderung bedarf der behördlichen Genehmigung. Dabei müssen viele Details geklärt werden, unter anderem die Stellplatzfrage. Wollen die Eltern den Kindern auch gleich die neue Wohnung überschreiben, brauchen sie in der Regel eine Abgeschlossenheitsbescheinigung nach Wohnungseigentumsgesetz. Was beim Mehrgenerationenhaus alles bedacht werden sollte, lesen Interessierte im kostenlosen VPB-Ratgeber „Mehrgenerationenhaus: Wohnen unter einem Dach“ – https://www.vpb.de/download/VPB-Ratgeber_Mehrgenerationenhaus.pdf

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