Juni 2020


Neuer VPB-Ratgeber: Bauherren profitieren von reduzierter Mehrwertsteuer

BERLIN. Am Montag (29.6.) haben Bundestag und Bundesrat das Zweite Corona-Steuerhilfegesetz verabschiedet und damit die Senkung der Mehrwertsteuer für das zweite Halbjahr 2020 beschlossen. Davon profitieren Bauherren und sanierungswillige Hauseigentümer: Für Bauarbeiten, die ab morgen, also zwischen dem 1.7. und dem 31.12.2020 erledigt und abgeschlossen werden, müssen nur 16 Prozent Mehrwertsteuer bezahlt werden, statt der bisher gültigen 19 Prozent.

Alle wichtigen Details zu dieser Regelung hat der Verband Privater Bauherren (VPB) in seinem neuen Ratgeber „Mehrwertsteuersenkung 2020 – Was bedeutet das für private Bauherren?“ zusammengefasst. Der Ratgeber ist kostenlos. Interessierte können ihn ab sofort als PDF-Datei von der VPB-Website herunterladen.

VPB: Bei Einkommensteuererklärung an Handwerkerrechnungen denken

BERLIN. Stichtag für die Abgabe der Einkommensteuererklärung ist in rund vier Wochen: Die Steuererklärung 2019 muss bis zum 31. Juli 2020 beim Finanzamt vorliegen. Daran erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB) und rät: Steuerpflichtige sollten dabei die Handwerkerrechnungen und die Schornsteinfegergebühren aus dem vergangenen Jahr nicht vergessen. Was Steuerpflichtige beachten müssen, hat der VPB in seinem Ratgeber „Steuern sparen mit Handwerkerrechnungen“ zusammengestellt. Interessierte können ihn kostenlos im Servicebereich unter vpb.de heruntergeladen – https://www.vpb.de/download/VPB-Ratgeber_Steuern-sparen-mit-Handwerkerrechnungen.pdf

VPB: Nachbesserung von Mängeln auch später oft die beste Lösung

BERLIN. Nicht nur auf Schuhe oder Autos, sondern auch auf Häuser gibt’s „Garantie“. Sie heißt korrekt Gewährleistung und dauert bei privaten Bauherrenvorhaben in der Regel fünf Jahre, erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Weil sich viele Mängel erst nach und nach zeigen, hat der Gesetzgeber bei Arbeiten an Bauwerken und Planungsleistungen für diese eine verlängerte Gewährleistungsphase vorgesehen. Die fünf Jahre beginnen mit der Abnahme.

Typische Schäden, die oft erst einige Zeit nach dem Einzug sichtbar werden, sind beispielsweise feuchte Kellerwände oder Fliesen, die von der Wand fallen. In solchen Fällen rügen die Bauherren den Mangel beim Unternehmer und setzen ihm eine angemessene Frist, um die Schadensursache zu beseitigen. „Das ist das sogenannte primäre Mängelrecht auf Nachbesserung des Werks“, erklärt VPB-Vertrauensanwalt Holger Freitag. „Kommt der Unternehmer der Aufforderung nicht fristgemäß nach, dann eröffnen sich den Bauherren sekundäre Mängelrechte. Eines der attraktivsten Mängelrechte war früher das Recht auf Schadensersatz statt Leistung, also auf Geld statt Nachbesserung des Mangels.“

VPB: Baubeschreibungen sollen Vergleich ermöglichen

BERLIN. Private Bauherren haben das Recht auf eine umfassende Baubeschreibung. Diese muss ihnen vorvertraglich übergeben werden. So regelt es das Bauvertragsrecht für alle seit dem 1. Januar 2018 unterzeichneten Verbraucherbau- und Bauträgerverträge. Was genau „vorvertraglich“ bedeutet, daran scheiden sich nach Erfahrungen des Verbands Privater Bauherren (VPB) allerdings häufig die Geister. Weil die erste Baubeschreibung als Auftakt für die eigentlichen Verhandlungen über die Leistung gedacht ist, rät der VPB angehenden Bauherren dazu, sich für diese Verhandlungen ausreichend Zeit zu nehmen. Der Gesetzgeber hat in der Begründung zur vorvertraglichen Übergabe der Baubeschreibung ausdrücklich gesagt, dass die Baubeschreibung auch den Qualitätswettbewerb ermöglichen soll. Der Verbraucher soll also die Gelegenheit bekommen, nicht nur eine, sondern mehrere Baubeschreibungen miteinander zu vergleichen. Dazu benötigen Bauherren Zeit, denn sie müssen sich dazu mit einem Bausachverständigen zusammensetzen, der ihnen erklären kann, ob das Angebot wirklich ihren Vorstellungen entspricht oder nicht. Vorvertraglich bedeutet also nicht: kurz vor der Unterschrift. Der VPB rät: Angehende Bauherren sollten sich nicht unter Druck setzen lassen, sondern sich mit dem Vertragsschluss so lange Zeit lassen, bis sie alles in Ruhe geklärt und verhandelt haben, was ihnen wichtig ist.

VPB: Reservierungsgebühren sind zulässig

BERLIN. Wer eine Immobilie sucht, wird oft bei Maklern fündig. Erbitten sich die Kaufinteressenten vor der endgültigen Zusage dann ein paar Tage Bedenkzeit, verlangen viele professionelle Vermittler eine Reservierungsgebühr. Das ist grundsätzlich zulässig, erläutert Holger Freitag, Vertrauensanwalt des Verbands Privater Bauherren (VPB). Die Gebühr darf nach der einschlägigen Rechtsprechung allerdings nur maximal zehn bis 15 Prozent der später fälligen Maklercourtage betragen. Im Gegenzug lassen die Makler die Vermittlungsbemühungen ruhen. Entschließen sich die Interessenten zum Kauf, wird die Reservierungsgebühr mit der noch ausstehenden Courtage verrechnet. Treten die Käufer vom Angebot zurück, verfällt die Gebühr. Reservierungsgebühren sind also vor allem für die Kaufinteressenten sinnvoll, die sich ihrer Sache weitgehend sicher sind und nur in Ruhe die Finanzierung regeln wollen – oder noch einmal mit einem unabhängigen Sachverständigen die Substanz und zu erwartende Sanierungskosten prüfen möchten.

VPB fordert: Bessere Qualifikation für WEG-Verwalter

BERLIN. „Wir halten es für höchst problematisch, dass Personen ohne ausreichenden „Sachkundenachweis“ Ausführungs- und Vertretungsorgan einer Wohnungseigentümergemeinschaft werden können“, kritisiert Dipl.-Ing. Corinna Merzyn, Hauptgeschäftsführerin des Verbands Privater Bauherren (VPB), den aktuellen Stand der Modernisierung des Wohneigentumsgesetzes (WEMoG). Der VPB fordert höhere Qualifikationen für Verwalter, als sie der Gesetzesentwurf vorsieht.

Bei der Anhörung im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz zur Modernisierung des Wohnungseigentumsgesetzes jetzt Ende Mai 2020 äußerten sich mehrere Sachverständige ähnlich kritisch zur geplanten geringen Qualifikation des Verwalters. „Es ist nicht nachvollziehbar, warum eine Tätigkeit, die mit nicht unerheblicher rechtlicher und wirtschaftlicher Verantwortung verbunden ist, von „Jedermann“ ausgeübt werden kann, und der Gesetzgeber in keiner Form einen Befähigungsnachweis oder sonstige persönliche Qualifikationen verlangt“, erklärt Corinna Merzyn.

VPB stellt neuen Ratgeber zum Erbbaurecht vor

BERLIN. Knappes Bauland, steigende Baupreise und der Wunsch nach kurzen Wegen im Alltag haben in den vergangenen Jahren immer mehr Menschen in die Städte gezogen. Wer verdichtet wohnt, kann nachhaltiger und effizienter wirtschaften. In Zeiten von Corona vermissen allerdings gerade Familien den eigenen Garten als Freiraum. Wer demnächst bauen oder kaufen möchte, fragt sich deshalb: Welcher Weg ist der richtige? Möglichkeiten, im Grünen zu wohnen, ohne weitere Flächen zu zersiedeln, sieht der Verband Privater Bauherren (VPB) in der Bebauung bereits vorhandener Bauflächen. Neben dem Altbaukauf mit Sanierung oder Abbruch und Neubau bietet sich vor allem der Erbbau an. Dazu hat der VPB nun den neuen Ratgeber „Erbpacht oder Erbbaurecht – Eine Alternative zum Grundstückskauf?“ veröffentlicht. Interessierte können ihn ab sofort im Servicebereich unter www.vpb.de kostenlos herunterladen.

Erbbaugrundstücke werden in der Regel von Kommunen und kirchlichen Institutionen für eine begrenzte Zeitspanne angeboten, oft bis zu 99 Jahre. Die Grundstückseigentümer kommen mit dem Angebot vor allem jungen Familien entgegen, denn Erbbaurecht rechnet sich vor allem für jene, die nur wenig ansparen können. Das sind insbesondere private Bauherren, die zwar ein Haus finanzieren können, nicht aber auch noch ein Baugrundstück dazu.

Ob sich die Erbpacht für die privaten Bauherren lohnt,

VPB: 360-Grad-Videos sind keine Basis für den Hauskauf

BERLIN. Corona verunsichert Immobilienkäufer wie -verkäufer: Sollen sie sich noch zur Besichtigung der Immobilie treffen, oder genügen Fotos, Pläne und ein 360-Grad-Video? Immer öfter bieten Makler solche Videos an, um Käufern eine Wohnung oder ein Haus schmackhaft zu machen. In Corona-Zeiten empfehlen manche das Video sogar als Ersatz für die Besichtigung. Darauf sollten sich Kaufinteressenten nicht einlassen, warnt der Verband Privater Bauherren (VPB). Wer eine Immobilie kauft, sollte sie vorab immer selbst in Augenschein nehmen – und zwar gründlich, am besten mehrmals und in Begleitung des eigenen unabhängigen Sachverständigen, der die Substanz zuverlässig einschätzen kann. Das ist auch – nur mit dem Experten und dem entsprechenden Abstand – in Corona-Zeiten möglich.

„Ein 360-Grad-Video leistet meist nicht viel mehr als ein Exposé“, konstatiert Dipl.-Ing. Klaus Kellhammer, Leiter des VPB-Büros in Tübingen. „Das reicht nicht aus, um eine Immobilie auch nur annähernd beurteilen zu können.“ Ein typisches Problem bei Videoaufnahmen ist die verzerrte Wirkung. Die Betrachter bekommen völlig falsche Raumdimensionen vorgespiegelt. „Echte Problemstellen werden in der Regel gar nicht erst gezeigt“, resümiert der Sachverständige.

„Bei Besichtigungen ist es aber wichtig, vor allem in die Ecken zu schauen“, betont Altbauexperte Kellhammer. „Gerade in den Gebäude-, Zimmer- und Fensterleibungsecken finde ich immer die Hinweise auf Kondensat oder Schimmelbildung. Oft verrät mir das auch der muffige oder gar schimmelige Geruch.“ Auch Rissbildungen, wellige Tapeten oder Senkungen im Bodenbelag sind auf Videos nicht erkennbar. Ebenso wenig lose Beschläge, Leisten, Beläge, Fliesen oder hohlliegender Estrich. Alles Dinge, hinter denen sich ernsthafte Probleme verbergen können,

VPB: Baubeschreibungen gehen oft von Idealbedingungen aus

BERLIN. Seit der Einführung des neuen Bauvertragsrechts Anfang 2018 haben private Bauherren, die ein schlüsselfertiges Haus auf ihrem eigenen Grundstück ohne eigenen planenden Architekten bauen, das Recht auf eine detaillierte Baubeschreibung. Viele dieser Baubeschreibungen passen aber nicht zum Grundstück der Bauherren. Das beobachtet Dipl.-Ing. (FH) Marc Ellinger, Sachverständiger und Leiter des Freiburger Büros im Verband Privater Bauherren (VPB) „Die meisten Baufirmen setzen bei ihren Angeboten Idealbedingungen voraus, die nicht den Gegebenheiten vor Ort entsprechen – obwohl die Anbieter den zukünftigen Standort des Hauses kennen“, kritisiert der Experte. „Nach Vertragsabschluss kommen dann scheibchenweise die daraus resultierenden Mehrkosten auf den Tisch.“

So gehen Baufirmen in den Baubeschreibungen beispielsweise von einem ebenen, gut anfahrbaren Grundstück aus, einer Schneelastzone 1, mit wenig Schnee, einer Windzone 1, mit geringen Windstärken, und einer Erdbebenzone 0 ohne seismische Erschütterungen. Auch bei der Bodenfeuchte werden ideale Bedingungen angenommen, die keine besondere Abdichtung gegen Feuchtigkeit erforderlich machen. In der Region, die Marc Ellinger mit seinem Regionalbüro betreut, zwischen der Rheinebene um Freiburg und dem hohen Schwarzwald, hat er es auf wenigen Kilometern mit fast allen Zonen zu tun: In der Rheinebene schneit es mäßig, deshalb gehört die Gegend in die Schneelastzone 1, aber schon im Schwarzwald wird mit Schneelastzone 2a fast der bundesweit höchste Wert 3 erreicht. Folglich müssen die Dächer und die gesamte Hauskonstruktion dort stabiler konstruiert sein. Ähnlich verhält es sich bei den Erbebenzonen: nördlich der Universitätsstadt gilt die moderate Zone 1, im Schwarzwald stellenweise Zone 3, was eine entsprechend aufwändigere Bauweise voraussetzt. „Und wenn ein Haus am Hang gebaut wird, ist klar, dass es zumindest zur Hangseite hin gegen drückendes Wasser mit Eintauchtiefen unter drei Meter abgedichtet werden muss. Die in der Baubeschreibung standardmäßig angenommene und eingepreiste einfache Abdichtung reicht da nicht aus.“

Was im äußersten Südwesten der Bundesrepublik gilt, trifft auf das gesamte Land zu: Die Zonen variieren zum Teil erheblich. Beispiel Rügen:

Jetzt neu: TENA Discreet & Silhouette Mix-Displays

Dem Handel stehen ab sofort zwei aufmerksamkeitsstarke TENA Mix-Displays mit einer neuen, abverkaufsgerechten Bestückung zur Verfügung. Neben TENA Discreet Slipeinlagen und Einlagen enthalten die Displays nun auch die neuen TENA Silhouette Noir Slipeinlagen und Einlagen. Sie bieten größtmögliche Diskretion in schwarzer Unterwäsche mit zuverlässigem Schutz.

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