Juni 2020


VPB: Bei Einkommensteuererklärung an Handwerkerrechnungen denken

BERLIN. Stichtag für die Abgabe der Einkommensteuererklärung ist in rund vier Wochen: Die Steuererklärung 2019 muss bis zum 31. Juli 2020 beim Finanzamt vorliegen. Daran erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB) und rät: Steuerpflichtige sollten dabei die Handwerkerrechnungen und die Schornsteinfegergebühren aus dem vergangenen Jahr nicht vergessen. Was Steuerpflichtige beachten müssen, hat der VPB in seinem Ratgeber „Steuern sparen mit Handwerkerrechnungen“ zusammengestellt. Interessierte können ihn kostenlos im Servicebereich unter vpb.de heruntergeladen – https://www.vpb.de/download/VPB-Ratgeber_Steuern-sparen-mit-Handwerkerrechnungen.pdf

VPB: Baubeschreibungen sollen Vergleich ermöglichen

BERLIN. Private Bauherren haben das Recht auf eine umfassende Baubeschreibung. Diese muss ihnen vorvertraglich übergeben werden. So regelt es das Bauvertragsrecht für alle seit dem 1. Januar 2018 unterzeichneten Verbraucherbau- und Bauträgerverträge. Was genau „vorvertraglich“ bedeutet, daran scheiden sich nach Erfahrungen des Verbands Privater Bauherren (VPB) allerdings häufig die Geister. Weil die erste Baubeschreibung als Auftakt für die eigentlichen Verhandlungen über die Leistung gedacht ist, rät der VPB angehenden Bauherren dazu, sich für diese Verhandlungen ausreichend Zeit zu nehmen. Der Gesetzgeber hat in der Begründung zur vorvertraglichen Übergabe der Baubeschreibung ausdrücklich gesagt, dass die Baubeschreibung auch den Qualitätswettbewerb ermöglichen soll. Der Verbraucher soll also die Gelegenheit bekommen, nicht nur eine, sondern mehrere Baubeschreibungen miteinander zu vergleichen. Dazu benötigen Bauherren Zeit, denn sie müssen sich dazu mit einem Bausachverständigen zusammensetzen, der ihnen erklären kann, ob das Angebot wirklich ihren Vorstellungen entspricht oder nicht. Vorvertraglich bedeutet also nicht: kurz vor der Unterschrift. Der VPB rät: Angehende Bauherren sollten sich nicht unter Druck setzen lassen, sondern sich mit dem Vertragsschluss so lange Zeit lassen, bis sie alles in Ruhe geklärt und verhandelt haben, was ihnen wichtig ist.

VPB: Reservierungsgebühren sind zulässig

BERLIN. Wer eine Immobilie sucht, wird oft bei Maklern fündig. Erbitten sich die Kaufinteressenten vor der endgültigen Zusage dann ein paar Tage Bedenkzeit, verlangen viele professionelle Vermittler eine Reservierungsgebühr. Das ist grundsätzlich zulässig, erläutert Holger Freitag, Vertrauensanwalt des Verbands Privater Bauherren (VPB). Die Gebühr darf nach der einschlägigen Rechtsprechung allerdings nur maximal zehn bis 15 Prozent der später fälligen Maklercourtage betragen. Im Gegenzug lassen die Makler die Vermittlungsbemühungen ruhen. Entschließen sich die Interessenten zum Kauf, wird die Reservierungsgebühr mit der noch ausstehenden Courtage verrechnet. Treten die Käufer vom Angebot zurück, verfällt die Gebühr. Reservierungsgebühren sind also vor allem für die Kaufinteressenten sinnvoll, die sich ihrer Sache weitgehend sicher sind und nur in Ruhe die Finanzierung regeln wollen – oder noch einmal mit einem unabhängigen Sachverständigen die Substanz und zu erwartende Sanierungskosten prüfen möchten.

VPB stellt neuen Ratgeber zum Erbbaurecht vor

BERLIN. Knappes Bauland, steigende Baupreise und der Wunsch nach kurzen Wegen im Alltag haben in den vergangenen Jahren immer mehr Menschen in die Städte gezogen. Wer verdichtet wohnt, kann nachhaltiger und effizienter wirtschaften. In Zeiten von Corona vermissen allerdings gerade Familien den eigenen Garten als Freiraum. Wer demnächst bauen oder kaufen möchte, fragt sich deshalb: Welcher Weg ist der richtige? Möglichkeiten, im Grünen zu wohnen, ohne weitere Flächen zu zersiedeln, sieht der Verband Privater Bauherren (VPB) in der Bebauung bereits vorhandener Bauflächen. Neben dem Altbaukauf mit Sanierung oder Abbruch und Neubau bietet sich vor allem der Erbbau an. Dazu hat der VPB nun den neuen Ratgeber „Erbpacht oder Erbbaurecht – Eine Alternative zum Grundstückskauf?“ veröffentlicht. Interessierte können ihn ab sofort im Servicebereich unter www.vpb.de kostenlos herunterladen.

Erbbaugrundstücke werden in der Regel von Kommunen und kirchlichen Institutionen für eine begrenzte Zeitspanne angeboten, oft bis zu 99 Jahre. Die Grundstückseigentümer kommen mit dem Angebot vor allem jungen Familien entgegen, denn Erbbaurecht rechnet sich vor allem für jene, die nur wenig ansparen können. Das sind insbesondere private Bauherren, die zwar ein Haus finanzieren können, nicht aber auch noch ein Baugrundstück dazu.

Ob sich die Erbpacht für die privaten Bauherren lohnt,

VPB: 360-Grad-Videos sind keine Basis für den Hauskauf

BERLIN. Corona verunsichert Immobilienkäufer wie -verkäufer: Sollen sie sich noch zur Besichtigung der Immobilie treffen, oder genügen Fotos, Pläne und ein 360-Grad-Video? Immer öfter bieten Makler solche Videos an, um Käufern eine Wohnung oder ein Haus schmackhaft zu machen. In Corona-Zeiten empfehlen manche das Video sogar als Ersatz für die Besichtigung. Darauf sollten sich Kaufinteressenten nicht einlassen, warnt der Verband Privater Bauherren (VPB). Wer eine Immobilie kauft, sollte sie vorab immer selbst in Augenschein nehmen – und zwar gründlich, am besten mehrmals und in Begleitung des eigenen unabhängigen Sachverständigen, der die Substanz zuverlässig einschätzen kann. Das ist auch – nur mit dem Experten und dem entsprechenden Abstand – in Corona-Zeiten möglich.

„Ein 360-Grad-Video leistet meist nicht viel mehr als ein Exposé“, konstatiert Dipl.-Ing. Klaus Kellhammer, Leiter des VPB-Büros in Tübingen. „Das reicht nicht aus, um eine Immobilie auch nur annähernd beurteilen zu können.“ Ein typisches Problem bei Videoaufnahmen ist die verzerrte Wirkung. Die Betrachter bekommen völlig falsche Raumdimensionen vorgespiegelt. „Echte Problemstellen werden in der Regel gar nicht erst gezeigt“, resümiert der Sachverständige.

„Bei Besichtigungen ist es aber wichtig, vor allem in die Ecken zu schauen“, betont Altbauexperte Kellhammer. „Gerade in den Gebäude-, Zimmer- und Fensterleibungsecken finde ich immer die Hinweise auf Kondensat oder Schimmelbildung. Oft verrät mir das auch der muffige oder gar schimmelige Geruch.“ Auch Rissbildungen, wellige Tapeten oder Senkungen im Bodenbelag sind auf Videos nicht erkennbar. Ebenso wenig lose Beschläge, Leisten, Beläge, Fliesen oder hohlliegender Estrich. Alles Dinge, hinter denen sich ernsthafte Probleme verbergen können,

VPB: Baubeschreibungen gehen oft von Idealbedingungen aus

BERLIN. Seit der Einführung des neuen Bauvertragsrechts Anfang 2018 haben private Bauherren, die ein schlüsselfertiges Haus auf ihrem eigenen Grundstück ohne eigenen planenden Architekten bauen, das Recht auf eine detaillierte Baubeschreibung. Viele dieser Baubeschreibungen passen aber nicht zum Grundstück der Bauherren. Das beobachtet Dipl.-Ing. (FH) Marc Ellinger, Sachverständiger und Leiter des Freiburger Büros im Verband Privater Bauherren (VPB) „Die meisten Baufirmen setzen bei ihren Angeboten Idealbedingungen voraus, die nicht den Gegebenheiten vor Ort entsprechen – obwohl die Anbieter den zukünftigen Standort des Hauses kennen“, kritisiert der Experte. „Nach Vertragsabschluss kommen dann scheibchenweise die daraus resultierenden Mehrkosten auf den Tisch.“

So gehen Baufirmen in den Baubeschreibungen beispielsweise von einem ebenen, gut anfahrbaren Grundstück aus, einer Schneelastzone 1, mit wenig Schnee, einer Windzone 1, mit geringen Windstärken, und einer Erdbebenzone 0 ohne seismische Erschütterungen. Auch bei der Bodenfeuchte werden ideale Bedingungen angenommen, die keine besondere Abdichtung gegen Feuchtigkeit erforderlich machen. In der Region, die Marc Ellinger mit seinem Regionalbüro betreut, zwischen der Rheinebene um Freiburg und dem hohen Schwarzwald, hat er es auf wenigen Kilometern mit fast allen Zonen zu tun: In der Rheinebene schneit es mäßig, deshalb gehört die Gegend in die Schneelastzone 1, aber schon im Schwarzwald wird mit Schneelastzone 2a fast der bundesweit höchste Wert 3 erreicht. Folglich müssen die Dächer und die gesamte Hauskonstruktion dort stabiler konstruiert sein. Ähnlich verhält es sich bei den Erbebenzonen: nördlich der Universitätsstadt gilt die moderate Zone 1, im Schwarzwald stellenweise Zone 3, was eine entsprechend aufwändigere Bauweise voraussetzt. „Und wenn ein Haus am Hang gebaut wird, ist klar, dass es zumindest zur Hangseite hin gegen drückendes Wasser mit Eintauchtiefen unter drei Meter abgedichtet werden muss. Die in der Baubeschreibung standardmäßig angenommene und eingepreiste einfache Abdichtung reicht da nicht aus.“

Was im äußersten Südwesten der Bundesrepublik gilt, trifft auf das gesamte Land zu: Die Zonen variieren zum Teil erheblich. Beispiel Rügen:

Jetzt neu: TENA Discreet & Silhouette Mix-Displays

Dem Handel stehen ab sofort zwei aufmerksamkeitsstarke TENA Mix-Displays mit einer neuen, abverkaufsgerechten Bestückung zur Verfügung. Neben TENA Discreet Slipeinlagen und Einlagen enthalten die Displays nun auch die neuen TENA Silhouette Noir Slipeinlagen und Einlagen. Sie bieten größtmögliche Diskretion in schwarzer Unterwäsche mit zuverlässigem Schutz.

TENA Discreet Normal Night: Übernacht zu noch mehr Umsatz

Ein gesunder Schlaf ist entscheidend für unser Wohlbefinden. Mit der TENA Discreet Normal Night erweitert TENA sein Sortiment an Inkontinenz-Produkten für die Nacht. Die einzigartige Form der Einlagen ist für die Verwendung im Liegen entwickelt worden. In Kombination mit einer erhöhten Saugkraft ermöglichen TENA Discreet Normal Night Einlagen einen ruhigen und erholsamen Schlaf.

VPB: Bauherren sollten sich Hausrecht nicht nehmen lassen

BERLIN. Baufirmen, die auf dem Grundstück der Bauherren ein schlüsselfertiges Haus bauen, müssen während der Bauzeit Zutritt zum Grundstück haben, damit sie dort arbeiten und ihre vertraglichen Verpflichtungen gegenüber ihren Auftraggebern erfüllen können. Manche Baufirmen lassen sich dazu im Bauvertrag sogar das Hausrecht sichern. Das beobachten die Sachverständigen des Verbands Privater Bauherren (VPB) in jüngster Zeit öfter und warnen davor, solche Vertragspassagen zu akzeptieren. Hat die Baufirma nämlich das Hausrecht, kann sie den Bauherren den Zutritt zum eigenen Grundstück verweigern. Die Bauherren haben dann keine Möglichkeit mehr, den Baufortschritt und die Qualität der Arbeiten zu kontrollieren. Der VPB rät deshalb, das Hausrecht nicht an die Baufirma abzutreten. Falls doch, dann nur mit der Einschränkung, dass dies ausdrücklich nicht gilt gegenüber den Bauherren selbst und gegenüber den von ihnen benannten Personen, sprich den eigenen unabhängigen Bausachverständigen. Bauherren, so lautet eine weitere VPB-Empfehlung, sollten in so einem Fall auch sicherstellen, dass sie einen oder sogar mehrere Schlüssel bekommen, damit sie und ihr Berater jederzeit Zugang zur Baustelle haben.

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