Author: ameli


VPB: Beim Altbaukauf an Nachrüstpflichten denken!

BERLIN. Wer ein Ein- oder Zweifamilienhaus im Bestand kauft, in dem der Verkäufer am 1. Februar 2002 noch selbst gewohnt hat, der muss innerhalb der ersten zwei Jahre nach der Übernahme die sogenannten Nachrüstpflichten erledigen. Daran erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Die Nachrüstpflichten sind in der Energieeinsparverordnung (EnEV) beschrieben. Demnach müssen die neuen Hauseigentümer spätestens zwei Jahre nach Eigentumserwerb, also der Eintragung ins Grundbuch, alle zugänglichen Warmwasserleitungen und die dazugehörigen Armaturen in ungeheizten Räumen dämmen. Außerdem müssen

VPB: Energieberatung oder Akquise?

BERLIN. „Energieberater“ ist kein geschützter Begriff und auch kein regulärer Ausbildungsberuf oder Studiengang. Jeder kann sich so nennen. Darauf weist der Verband Privater Bauherren (VPB) hin. Bauherren sollten also genau darauf achten, wen sie mit der Energieberatung beauftragen und ob der Berater wirklich unabhängig ist oder ihnen nur etwas verkaufen möchte, was er dann auch gleich selbst einbaut. Seit Dezember 2017 ist es schwerer zu erkennen, wer wirklich neutral ist, denn nun sind auch solche Energieberater zur staatlich geförderten energetischen Beratung zugelassen, die selbst hinterher die Arbeiten ausführen. Damit werden selbst staatlich geförderte Beratungen in Zukunft zu Akquisitionen. Bauherren müssen das wissen. Sie können sich nicht länger darauf verlassen, dass die staatliche Förderung auch wirklich neutral und zu ihrem Besten ist.

VPB rät: Bei Wohnungsbesichtigung nicht auf Home-Staging hereinfallen

BERLIN. Stilvolle Altbauwohnungen verkaufen sich in großen Städten fast von selbst. Schlichtere Bestandswohnungen dagegen sind mitunter schwer an den Käufer zu bringen. Die Ausstattung ist oft einfach und meist recht abgewohnt. Um für solche Räume gute Preise zu erzielen, peppen immer öfter Makler und Verkäufer die schlichten Zimmer durch Home-Staging auf.

„Wir beobachten das hier in Berlin seit einigen Jahren immer öfter“, erläutert Dipl.-Ing. Sandra Queißer, Vorstandsmitglied des Verbands Privater Bauherren (VPB). Die Bausachverständige führt das VPB-Büro in der Hauptstadt und begutachtet im Auftrag von Kaufinteressenten regelmäßig Bestandswohnungen. Die VPB-Berater in anderen deutschen Großstädten berichten von ähnlichen Erfahrungen.

„Beim Home-Staging wird die Wohnung mit kleinen Details aufpoliert. Dazu gehören beispielsweise große Bodenvasen oder Pflanzkübel, die einen Raum großzügig wirken lassen und dabei gleichzeitig eventuelle Verfärbungen an der Wand dahinter verdecken.“ Sandra Queißer sieht das Aufpeppen der Altbauten skeptisch. „Nichts spricht dagegen, die Fenster zu putzen und die Zimmer aufzuräumen, aber sobald Home-Stager die Wohnung gezielt und lediglich für die Verkaufsphase schick ausstaffieren, kann das auch des Guten zu viel sein.“

Die Sachverständige lässt sich kein X für ein U vormachen, wohl aber viele Kaufinteressenten, die allein und ohne unabhängigen Experten an ihrer Seite solche Wohnungen besichtigen. Sie bekommen ein Ambiente präsentiert, wie sie es aus aktuellen Hochglanzzeitschriften kennen. Dafür sind sie erfahrungsgemäß gerade in der Phase der Wohnungssuche besonders empfänglich, weil sie sich in dieser Zeit gezielt mit Wohntrends beschäftigen. Ganz klar, dass ihnen dann die im Trend gestylten Räume besonders attraktiv vorkommen.

VPB-Experteninterview mit VPB-Vorstandsmitglied Dipl.-Ing. Sandra Queißer zum Thema Home-Staging beim Wohnungskauf

Frage:
Frau Queißer, Sie haben festgestellt, Home-Staging wird bei Ihnen in Berlin immer häufiger eingesetzt, um Bestandswohnungen schneller und besser zu verkaufen. Was genau ist Home-Staging?

Antwort:
Home-Staging soll Wohnräume durch innenarchitektonische Stilmittel in ein gutes Licht setzen, es soll dabei möglichst Schwächen überspielen und die Wohnung attraktiv für Käufer machen.

Frage:
Das ist ja nichts Illegales?

Antwort:
Absolut nicht. Solange es ehrlich betrieben wird und dabei nicht Bauschäden bewusst versteckt oder sogar übertüncht werden.

Frage:
Warum halten Sie Home-Staging für bedenklich?

TENA startet breites Maßnahmenpaket für Pants

Mit der TENA Lady Pants Plus und der TENA MEN Active Fit Pants Plus kann der Handel perfekt auf die geschlechter-spezifischen Bedürfnisse seiner Kunden eingehen. Die beiden unterwäscheähnlichen Produkte sind speziell an die Anatomie von Frauen und Männer angepasst und zeichnen sich selbst unter figurbetonter Kleidung nicht ab. Um den Abverkauf von Pants-Produkten – als wichtigsten Wachstumstreiber im Markt für Blasenschwäche-Produkte – mit voller Kraft zu unterstützen, startet TENA in diesem Jahr eine umfangreiche Aktivierungskampagne für das gesamte TENA Pants Sortiment. Es besteht unter anderem aus einer 4-Euro-Rabatt-Promotion* und einer ultrastarken Aktivierungskampagne in TV, Print und Digital. Der Handel profitiert von zufriedenen Kunden und positiven Umsatzaussichten.

VPB: Bauherren brauchen eigene Experten auf der Baustelle

BERLIN. „Das ist übrigens Ihr Architekt …“, so oder ähnlich stellen Schlüsselfertig-Baufirmen den Bauherren im Laufe der Vorbereitungen oft den Architekten des Hauses vor. Das Wörtchen „Ihr“ ist allerdings irreführend, erklärt der Verband Privater Bauherren (VPB). Zwar gehört zu jedem Hausentwurf auch ein Bauvorlageberechtigter, aber der Architekt, den der Firmenmitarbeiter den Bauherren vorstellt, ist mitnichten deren Architekt. Der Planer steht vielmehr in Lohn und Brot des Bauunternehmers und vertritt auch nur dessen Interessen. Es gehört nicht zu den Aufgaben dieses Architekten, die Bauherren vor Problemen zu warnen und auf eventuelle Mängel aufmerksam zu machen. Der VPB empfiehlt privaten Bauherren deshalb, einen eigenen unabhängigen Sachverständigen hinzuzuziehen, der ihnen hilft, den Überblick zu bewahren und ihre eigenen Rechte und Interessen am Bau durchzusetzen.

TENA MEN sorgt für mehr Umsatz

Das TENA MEN Erfolgssortiment wird in diesem Jahr mit einem starken Kommunikations-paket unterstützt, damit der Fachhandel das große Potenzial der Männer-Zielgruppe voll ausschöpfen kann. Eine breit angelegte 360-Grad-Kampagne auf allen wichtigen Kanälen generiert 87 Millionen Kontakte. Bis Ende Februar erhält der Fachhandel einen 45-Prozent-Barrabatt1 auf das komplette TENA MEN Sortiment. Für den POS stehen eine Musterschütte, Endverbraucherbroschüren und Beratungshilfen zur Verfügung. Alles zusammen sorgt für mehr Umsatz mit dem am stärksten wachsenden Inkontinenz-Segment.

Das neue TENA Bariatric Sortiment für adipöse Bewohner

Übergewichtige Bewohner sind im Pflegealltag eine wachsende Herausforderung. Hilfsmittel müssen dem Gewicht und der Größe des Bewohners angemessen sein, die Grundpflege ist aufwändiger. TENA möchte adipösen Verwendern eine würdevolle Inkontinenzversorgung und -pflege ermöglichen. Das neue TENA Bariatric Sortiment wurde deshalb speziell für die Bedürfnisse adipöser Verwender entwickelt. Es besteht aus einer Schutzhose sowie einer Einlage mit Fixierhose. Eine spezielle Auswahl an TENA Hautpflege-Produkten rundet das neue Sortiment ab, sodass Heime die beste, individualisierte Pflege für adipöse Bewohner bieten können.

VPB erläutert Bauvertragsrecht (8): Bauherren müssen Abnahmetermine und Zustandsfeststellungen ernst nehmen

BERLIN. Das neue Bauvertragsrecht ist am 1. Januar 2018 in Kraft getreten und gilt für alle Verträge, die seit diesem Tag geschlossen werden. Das Bauvertragsrecht ist Teil des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB). Das BGB behandelte einen Bauvertrag bislang als normalen Werkvertrag. Weil privates Bauen aber erheblich komplexer ist, als beispielsweise eine Schuhreparatur, hat der Gesetzgeber das Werkvertragsrecht neu strukturiert und in den Paragrafen 650a bis 650v „Bauvertrag“, „Verbraucherbauvertrag“, „Bauträgervertrag“ und „Architektenvertrag“ erstmals geregelt. Der Verband Privater Bauherren (VPB) informiert in dieser Serie über die Reform und ihre Vor- und Nachteile für private Bauherren.

Das neue Bauvertragsrecht enthält Verbesserungen für private Bauherren, aber auch problematische Regelungen, bei denen sie sehr aufpassen müssen, um ihre Rechte zu wahren. „Ein solches Thema ist die Neufassung der sogenannten Abnahmefiktion“, erläutert VPB-Vertrauensanwalt Holger Freitag. „Diese besagt: Setzt nach Fertigstellung des Werks der Unternehmer den Bauherren eine angemessene Frist zur Abnahme, und verweigern die Bauherren die Abnahme ohne Angabe von Mängeln oder erklären sie überhaupt nichts oder erscheinen erst gar nicht, dann fingiert das Gesetz die Abnahme als erfolgt!“

VPB: Insolvenzen kündigen sich oft an

BERLIN. Geht während des Hausbaus die Schlüsselfertigfirma pleite, stockt das Bauvorhaben für mindestens sechs Monate. Bauherren, die in ein Insolvenzverfahren hineingezogen werden, brauchen Geduld, denn bis entschieden ist, ob weitergebaut werden kann, dürfen sie oft nichts tun, außer warten. Darauf weist der Verband Privater Bauherren (VPB) hin. Aus dem Vertrag kommen sie meist nicht raus, weiterbauen dürfen sie auch nicht. Das Insolvenzrecht ist komplex und nicht verbraucherfreundlich. Am besten, es kommt gar nicht so weit! Bauherren sollten ihre Firmen sorgfältig wählen und Referenzen einholen, rät der VPB. Die Schufa-Auskunft ist gut, bildet aber die Vergangenheit ab. Sie sagt nichts über die Zukunft aus, und auch ein seriöses Unternehmen kann Probleme bekommen. Dagegen müssen sich Bauherren absichern, etwa, indem