Kategorie: VPB-Pressemitteilungen


VPB: 2017 schon Bezugstermin festlegen!

BERLIN. Zum 1. Januar 2018 tritt das neue Bauvertragsrecht in Kraft. Es bringt privaten Bauherren viele Vorteile, so der Verband Privater Bauherren (VPB). Zum Beispiel konkrete Angaben zur Bauzeit. Alle Bauherren wollen und müssen wissen: Wann können wir einziehen? In der Vergangenheit waren die Verträge hier oft sehr vage, konkrete Angaben die Ausnahme. Weil Bauherren aber Finanzierungen organisieren, Mietwohnungen kündigen, Umzüge planen, Arbeitsplätze wechseln müssen und vieles mehr, haben Bauunternehmer ab 2018 die Pflicht, verbindliche Angaben zum Zeitpunkt der Fertigstellung des Werks zu machen, mindestens jedoch zur Dauer der Bauausführung. Bauherren sollten sich nicht vertrösten lassen: Was ab 1. Januar 2018 Pflicht wird, können Baufirmen auch heute schon leisten. Natürlich dürfen die Bauherren dann den Bauablauf nicht selbst unnötig verzögern, etwa, indem sie Unterlagen nicht rechtzeitig beim Bauamt abliefern oder die Finanzierung nur schleppend in Gang kommt.

VPB: Bei Firmen immer Referenzen prüfen!

BERLIN. Neue Fliesen im Bad, der Austausch eines Bodenbelags oder frische Tapeten im Wohnbereich – für solche vergleichsweise kleinen Arbeiten suchen die meisten Hausbesitzer inzwischen Handwerker im Netz auf Online-Plattformen und bei Online-Auktionen. Der Verband Privater Bauherren (VPB) warnt davor, Aufträge im Netz nur nach Preis zu entscheiden, sondern rät auch zu prüfen, ob es die Firma wirklich gibt, wo sie ihren Sitz hat und welche Referenzen sie vorweisen kann. Dazu empfiehlt der VPB einen Besuch der Firma: Wie sieht das Betriebsgelände aus? Hat sie überhaupt eines oder kommt das Online-Angebot von einer Briefkastenfirma? Referenzen sollten sich die Bauherren immer nennen lassen und diese auch abfragen. Schließlich kommen die Handwerker ins Haus und damit in die Privatsphäre. Da will man ja wissen, wer das ist.

VPB: Immobilien nicht unbesehen kaufen

BERLIN. Wer jetzt nicht kauft, der bekommt keine Wohnung mehr … So und ähnlich werden Menschen umworben, die eine Immobilie kaufen möchten, um in Niedrigzinszeiten ihr Geld sinnvoll anzulegen. Vermietung lohnt sich, zumal in gesuchter Lage. Immerhin sind 80 Prozent der Mietwohnungen in Deutschland in privater Hand, so der Verband Privater Bauherren (VPB). Viele Banken und Makler offerieren passende Angebote. Mancher greift unbesehen zu. Das kann schiefgehen, denn gerade in Großstädten gibt es kilometerlange Straßen. Während im einen Abschnitt in bester Wohnlage die Preise klettern, sieht es ein paar hundert Meter weiter deutlich schlechter aus. Wer dort auf gut Glück kauft, der handelt leichtfertig: Ein hoher Preis in schlechter Lage bringt keine Rendite! Der VPB rät dringend dazu, keine Immobilie ohne vorherige Besichtigung zu kaufen.

VPB: Lüftungsanlagen regelmäßig reinigen!

BERLIN. Häuser brauchen Pflege. Das gilt besonders für moderne Haustechnik, wie zum Beispiel Lüftungsanlagen. Sie müssen regelmäßig gewartet und gereinigt werden, erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Reicht bei den Rohren Check und Säuberung ein- bis zweimal im Jahr, so müssen die Filter alle meist deutlich öfter ausgetauscht werden. Alles andere ist ungesund, warnt der VPB. Schlecht gewartete Filter werden nämlich zur Keimschleuder. Sie sammeln Keime und Schadstoffe, die so immer wieder in die Innenräume zurückgelangen. Bei empfindlichen Menschen können solche Keime ernsthafte Erkrankungen auslösen. Der VPB rät deshalb: Hausbesitzer sollten entweder regelmäßig selbst die Anlage warten und die Filter austauschen oder einen Dienstleister damit beauftragen; der lässt sich im Übrigen als haushaltsnahe Dienstleistung beziehungsweise Handwerkerleistung steuerlich absetzen.

VPB warnt: Eigenhilfe kann teuer werden

BERLIN. Wer selbst beim Bauen Hand anlegt, der kann Geld sparen. „Allerdings nur, wenn die Eigenhilfe sorgfältig vorbereitet und detailliert in den Bauvertrag hineinverhandelt wird“, warnt Bauingenieur Volker Wittmann, Sachverständiger beim Verband Privater Bauherren (VPB) und Leiter des VPB-Büros in Regensburg. „Vergessen Bauherren bei der Vertragsgestaltung bestimmte Details, kann die Eigenhilfe sogar zusätzliches Geld kosten statt Ausgaben zu sparen.“

VPB: Geländer müssen Vorschriften entsprechen!

BERLIN. Balkongitter und Treppengeländer im und am Haus können für Kinder gefährlich werden, wenn sie ihren Kopf durch die Geländerstäbe stecken und sich nicht mehr selbst befreien können. Damit das nicht passiert, dürfen Gitterstäbe höchstens zwölf Zentimeter Abstand voneinander haben, erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Das reicht gerade aus, damit der Kinderkopf nicht hindurch passt. Gefährlich sind auch waagerechte Gitterstreben, denn Kinder benutzen sie gern als Klettergerüst. Streben sollten deshalb immer senkrecht angeordnet sein. Es hat also gute Gründe, warum es für Geländer Vorschriften gibt. Vorsicht ist auch bei Geländern vor Französischen Balkonen geboten. Ihre Befestigung muss sogar statisch berechnet werden, damit niemand beim Anlehnen abstürzt. Heimwerker sollten das bedenken und selbst bei Fachfirmen kritisch prüfen lassen, ob nach Statik gebaut wird, rät der VPB.

VPB rät: Mit kleinen Grundstücken Gebühren sparen

BERLIN. Seit Jahren heben die Bundesländer die Grunderwerbsteuer an und verteuern so die klassischen Nebenkosten beim Hausbau. Inzwischen liegt der Höchstsatz bei 6,5 Prozent. Damit zahlt der Käufer eines schönen Einfamilienhauses schon den Gegenwert eines kleinen E-Autos allein für die Grunderwerbsteuer, konstatiert der Verband Privater Bauherren (VPB). Die Grunderwerbsteuer richtet sich bei Bauträgerhäusern nach den Kosten: je teurer, umso mehr Grunderwerbsteuer wird fällig. Das trifft vor allem die Käufer von Bauträgerhäusern, die Haus und Grund aus einer Hand zum Komplettpreis kaufen. Es trifft auch die Käufer von Altbauten, denn sie erwerben zwangsläufig Haus und Terrain gemeinsam. Auch sie zahlen die Grunderwerbsteuer auf das Gesamtpaket. Besser fahren die Käufer eines freien Grundstücks, das sie später in Eigenregie bebauen. Sie bezahlen die Grunderwerbsteuer nur auf Grund und Boden.

VPB warnt: Häuser mit Schwammbefall sorgfältig untersuchen lassen!

BERLIN. Neue Häuser und Wohnungen in den Städten sind knapp und teuer, deshalb kaufen immer mehr Familien Bestandsbauten im Umland. Die Qualität dieser Altbauten ist sehr unterschiedlich. In vielen alten Häusern nisten Holzschädlinge, wie die Sachverständigen des Verbands Privater Bauherren (VPB) bundesweit beobachten. Ein spezielles Problem sind – neben holzzerstörenden Insekten – holzzerstörende Pilze. „Diese entwickeln sich in fast allen alten Häusern, in denen Feuchtigkeit das Holz über längere Zeit durchnässt hat und werden deshalb auch Nassfäulepilze genannt“, konstatiert Dipl.-Ing. Angelika Rösner, Leiterin des VPB-Büros Schwerin. „Auch die Veränderung der bauklimatischen Verhältnisse in alten Häusern, speziell durch den Einbau neuer, luftdichter Fenster, führt oft zu Feuchteschäden und damit häufig zu Pilzbefall“, weiß die Holzexpertin.

VPB: Nicht jede freie Fläche darf bebaut werden

BERLIN. Neubaugrundstücke sind rar. Da kommen viele Bauherren auf die Idee, nach Hinterliegergrundstücken zu suchen. Gerade in Nachkriegsbaugebieten gibt es noch große Grundstücke, die sich teilen lassen: vorne der Altbau, dahinter ein Neubau. Bei solchen Offerten sollten Interessenten aber genau hinsehen, empfiehlt der Verband Privater Bauherren (VPB). Denn nicht in jedem Quartier ist die Nachverdichtung erwünscht. Nicht überall, wo freie Flächen brach liegen, darf gebaut werden. Angehende Bauherren sollten beim Kauf solcher Grundstücke nicht auf Zusicherungen von Verkäufern, Maklern oder Vermittlern vertrauen, sondern immer selbst recherchieren, was geht. Der Blick in den Bebauungsplan bringt schnell Gewissheit, ob Neubau und Nachverdichtung machbar sind oder nicht. Existiert für das Areal kein B-Plan, kann der eigene Hausbau zum Gang durch die Instanzen werden – mit ungewissem Ausgang.

VPB: In Altbauwohnungen haust auch mal der Schwamm

BERLIN. Eigentumswohnungen verkaufen sich zurzeit fast von alleine, zumindest in den großen Städten. Nicht nur Neubauten sind beliebt bei den Käufern, sondern auch restaurierte Altbauten. Vielerorts übernehmen Bauträger leerstehende, vernachlässigte Gründerzeithäuser, entkernen und sanieren sie, so der Verband Privater Bauherren (VPB). Was bislang unattraktiv war, lohnt sich jetzt: Die Nachfrage ist groß, Baugeld fast zinslos zu haben, und die Sanierung der unter Denkmalschutz stehenden Altbauten erlaubt die lukrative Abschreibung. Allerdings sind auch die baulichen Probleme oft gravierend. Immer wieder finden VPB-Sachverständige in den alten Mehrfamilienhäusern den Echten Hausschwamm. Seine Sanierung ist aufwändig und teuer, vor allem, wenn sich das Pilzgeflecht in den Bundwänden und Holzböden eingenistet hat. Dann müssen diese komplett ausgetauscht werden. Statische Probleme bereitet in manchen Häusern auch der Einbau von Aufzügen oder Dachterrassen.