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Gute Selenversorgung schützt
Weimar / Fellbach – Eine ausreichende Versorgung mit dem Spurenelement Selen wappnet den Körper gegen Krankheit. Dass diese allzu simpel klingende Botschaft nicht aus der Luft gegriffen ist, das schält sich mit nahezu jeder neuen Studie über die Rolle von Selen für die Gesundheit immer deutlicher heraus. Wissenschaftler sehen in Selen den wohl besten Schutz vor vielen Zivilisationskrankheiten. Denn es wirkt als Schutzpolizei des Körpers. Aufgrund seiner zellschützenden Wirkung kann Selen Umweltgifte, Schwermetalle und die so genannten freien Radikale, die auch wesentlich am Alterungsprozess der Zellen beteiligt sind, unschädlich machen.
Selen wird in hohen Dosierungen zunehmend auch als Begleittherapie in der Intensivmedizin eingesetzt, um eskalierende Entzündungsreaktionen einzudämmen und damit sogar Leben zu retten. Klinische Beobachtungsstudien zeigen, dass Patienten mit hohen Ausgangsselenwerten im Falle einer Infektion bessere Chancen haben, sich rasch zu erholen. Das gilt auch für die dritthäufigste Todesursache in Deutschland: die Sepsis. Daran sterben pro Jahr rund 60.000 akut kranke Patienten auf deutschen Intensivstationen. Der Tod der Intensivpatienten hat meist denselben Grund: das hohe Aufkommen aggressiver, zellzerstörender Stoffe, der so genannten freien Radikale, die im Körper einen gefährlichen Entzündungsstoffwechsel fördern. Eine Sepsis ist eine außer Kontrolle geratene Entzündung, die sich auf den gesamten Körper auswirkt. Dann besteht Lebensgefahr, weil es innerhalb weniger Stunden zum Versagen des Kreislaufs und aller wichtigen Organe kommen kann. Selen gilt als Radikalfänger par excellance.
Auch bei der akuten Therapie von Erkältungserkrankungen, rheumatischen Erkrankungen oder Störungen der Schilddrüsenfunktion wird Selen erfolgreich eingesetzt. Begünstigt wird die Entstehung einer Schilddrüsenentzündung auch durch mangelnde Selenversorgung des Körpers. Denn die Schilddrüse als selenreichstes Körperorgan ist besonders empfindlich gegenüber Selenmangel: Zum einen schützen selenabhängige Enzyme das Gewebe während der Hormonproduktion vor Eigenzerstörung. Zum anderen sorgen sie dafür, dass die Schilddrüsenhormone auch richtig wirken.
In der Regel sind die Selenspiegel umso niedriger, je schwerer die Krankheitszeichen sind. Angesichts des in Deutschland weit verbreiteten ernährungsbedingten Selenmangels haben Selenpräparate daher in der Gesundheitsvorsorge und Krebsvorbeugung einen berechtigten Platz.
Selen kann vom Körper nicht selbst gebildet werden. Es muss mit der Nahrung aufgenommen werden, was gerade in Mitteleuropa nicht einfach ist. Deutschland gilt als Selenmangelgebiet. Zum Ausgleich des ernährungsbedingten Selenmangels haben sich Präparate mit Selen in Form von Natriumselenit am besten bewährt.
selenase® ist „Medikament des Jahres 2009“ – das laut einer repräsentativen Umfrage des Bundes-verbandes Deutscher Apotheker e.V. (BVDA) meist empfohlene Selen-Präparat. Die damit verbun-dene Auszeichnung belohnt die jahrelangen Forschungsbemühungen der biosyn Arzneimittel GmbH. Weitere Informationen zu Selen unter www.selenase.de.
Die 1984 gegründete biosyn Arzneimittel GmbH ist eines der ersten deutschen Biotechnologie-Unternehmen mit knapp 80 Beschäftigten in Deutschland und Niederlassungen in Liechtenstein, Österreich und den USA. Die Produktpalette umfasst ca. 30 Produkte, die von biotechnologisch hergestellten Medikamenten über Chemotherapeutika bis zu komplementären Arzneimitteln und Nahrungsergänzungsmitteln mit dem Schwerpunkt in der Onkologie und Intensivmedizin reichen. Im Mittelpunkt steht dabei der Patient in seiner Gesamtheit. biosyn investiert als forschendes Pharmaunternehmen bis zu 25 Prozent des Umsatzes in die Forschung. Ziel ist die Erforschung, Entwicklung und der Vertrieb von hochwirksamen, nebenwirkungsarmen Arzneimitteln auf Basis neuer molekularbiologischer Erkenntnisse.