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Was tun bei Blasenschwäche?
Wichtig ist die passende Produkt-Auswahl
Blasenschwäche ist viel häufiger als man denkt. In Deutschland leiden zwischen sieben und acht Millionen Menschen darunter. Viele ziehen sich aus Scham aus ihrem sozialen Umfeld zurück. Doch das muss nicht sein! Stellen sich Betroffene der neuen Situation frühzeitig, lassen sich die Beeinträchtigungen deutlich reduzieren. Der größte Helfer: Ein individuell passendes Blasenschwäche-Produkt.
In der Öffentlichkeit wird – wenn überhaupt – meistens nur von Inkontinenz im Allgemeinen gesprochen. Dabei gibt es viele verschiedene Formen mit unterschiedlichen Symptomen. „Um zu ermitteln, welche Form vorliegt und wie stark sie ausgeprägt ist, sollte Betroffenen dazu geraten werden, einen so genannten Selbstanamnesebogen auszufüllen“, erklärte die Pflegepädagogin und TENA Managerin Maria Wiemers im Workshop-Kontinenzförderung in der Pflege während des 23. Kongresses der Deutschen Kontinenz Gesellschaft in Köln. Auf dem Bogen werden eine Reihe von Selbstbeobachtungen festgehalten, unter anderem wie häufig der Betroffene zur Toilette muss und ob unfreiwillig Urin entweicht.
„In einem zweiten Schritt sollte abgeklärt werden, wann der Urin abgeht und in welcher Menge. Dazu führen Betroffene am besten ein Miktionsprotokoll“, so die Expertin. Das Miktionsprotokoll ist eine Art Tagebuch, in das täglich eingetragen wird, wann die Blase bewusst entleert und wann unfreiwillig Urin verloren wurde. „Wer bei sich erste Anzeichen einer Blasenschwäche feststellt, sollte auf jeden Fall seinen Arzt aufsuchen“, empfahl Wiemers. Erster Ansprechpartner sei der Hausarzt, der dann aber in der Regel eine Überweisung zu einem Facharzt, dem Urologen, ausstelle. „Die ausgefüllten Protokolle erleichtern dem Arzt, die richtige Behandlung einzuleiten“, erklärte die Expertin.
Bei der Auswahl des passenden Blasenschwäche-Produkts sollten Betroffene und Pflegekräfte den Tragekomfort, die Handhabung und die Saugleistung berücksichtigen. „Am besten testet man am Anfang eine passende Auswahl an Produkten und kauft nicht gleich einen großen Vorrat“, empfahl Wiemers. Durch die regelmäßige Kontrolle der Vorlage könne der tatsächliche Urinverlust besser eingeschätzt werden. „Meist reichen zwei bis drei Produkte pro Tag“, so die Expertin. Würden mehr Produkte benötigt, sei dies oft ein Zeichen, dass die Saugstärke nicht ausreiche. Betroffenen sollte in diesem Fall zur nächsthöheren Saugstärke geraten werden.
An einer schwachen Blase ist häufig eine schwache Beckenbodenmuskulatur schuld. „Die Beckenbodenmuskeln können mit speziellen Übungen gestärkt und somit auch die Blasenschwäche gebessert werden“, erklärte Wiemers. Viele Betroffene stellten bereits nach zwei bis vier Monaten erste Verbesserungen fest.
SCA ist ein börsennotierter internationaler Konzern für Konsumgüter und Papierprodukte. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vermarktet Hygieneprodukte, Verpackungslösungen, Druckpapiere und Holzmaterialien – durchgehend unter nachhaltigen Gesichtspunkten. SCA beschäftigt weltweit rund 45.000 Mitarbeiter und vertreibt seine Produkte, darunter Weltmarken wie TENA und Tork, in über 100 Ländern. Der Umsatz belief sich im Jahr 2010 auf 11,5 Milliarden Euro. In Deutschland ist SCA auch mit den bekannten Marken Tempo und Zewa auf dem Markt. Mehr Informationen zum Unternehmen finden Sie unter www.sca.com.