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Recht auf Essen und Leben e.V.


PPR macht Schlagzeilen: Ministerin stoppt Verordnung.
Hunderttausend Menschen in Deutschland sind auf künstliche Ernährung angewiesen, die ihnen mit Sonden über die Nase oder durch die Bauchdecke zugeführt wird. Mit der Begründung, für Lebensmittel würden die Krankenkassen ja auch nicht zahlen, sollte die Erstattung von Trink- und Sondennahrung für kranke Menschen gestrichen werden. Dieses Vorhaben des Gemeinsamen Bundesausschusses von Ärzten und Krankenkassen traf auf erbitterten Widerstand der Betroffenen. Der "Verein Recht auf Essen und Leben e. V.", ein Zusammenschluss von Betroffenen und Selbsthilfeorganisationen, beauftragte PPR mit einer breit angelegten Aufklärungskampagne, die deutlich machte: Aus Vergnügen lässt sich niemand per Sonde ernähren; die Ernährungsweise ist eine Krankheitsfolge.
Die Kampagne umfasste neben der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, öffentliche Veranstaltungen, Symposien sowie politisches Lobbying. Nach drei Jahren war das Ziel erreicht: Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt stoppte die geplante Verordnung.
| Kunde | Verein Recht auf Essen und Leben e.V., Amberg |
| Branche | Gesundheitswesen |
| Aufgabe | PR-Kampagne zur Erhaltung der Erstattungsfähigkeit künstlicher Ernährung Konzeption und Umsetzung |
| Leistung
|
Kontinuierliche Pressearbeit Erarbeitung von Schicksalsgeschichten Symposien und Veranstaltungen mit Betroffenen-Organisationen |
| Zielgruppe |
Politk und Öffentlichkeit |
| Zeitraum |
2003 bis 2006 |