Tag: Altbau


VPB rät: Beim Altbaukauf auch Sanierungskosten einkalkulieren

BERLIN. Auf dem Markt werden aktuell viele Immobilien aus den späten 1950er und 1960er Jahren angeboten. Diese Immobilien haben Vorzüge und Nachteile. Als Minuspunkte werten die Bausachverständigen des Verbands Privater Bauherren (VPB) zum Beispiel die oft veraltete Haustechnik und schlechte Wärmedämmung. Als Bonus verbuchen Besitzer meist die Lage: im Grünen und dabei doch zentrumsnah sowie infrastrukturell bestens angeschlossen. Wer ein älteres Haus kaufen möchte, sollte sich Zeit nehmen und das Objekt vor dem Kauf unbedingt vom Sachverständigen begutachten lassen. Nur so erhalten Käufer verlässliche Auskunft darüber, was die Immobilie wirklich wert ist, was an Sanierungskosten und Nachrüstpflichten auf sie zukommt, und was eventuelle Umbauten, die sich viele Käufer ja auch noch wünschen, am Ende kosten. Die Modernisierung von Altbauten kommt nach VPB-Erfahrung immer teurer als Laien ahnen. Je älter die Immobilie ist, umso höher liegen diese notwendigen Investitionen. Ab wann sich Abbruch und Neubau lohnen, können erfahrene Sachverständige einschätzen. Denn auch der Abbruch und die Entsorgung der alten Baustoffe gehen inzwischen ins Geld.

VPB: Individueller Fahrplan erleichtert bautechnische Sanierung

BERLIN. In Deutschlands Wohnungen steckt reichlich Sanierungspotenzial. Laut Statistischem Bundesamt stammt gut die Hälfte (52 Prozent) der Gebäude aus der Zeit zwischen 1949 und 1990. Der Rest wurde je rund zur Hälfte vor 1949 und nach 1990 gebaut. Ungefähr drei Viertel aller Gebäude sind also älter als 28 Jahre! Viele Hausbesitzer möchten energetisch sanieren, sind aber unsicher, wie sie an die große Aufgabe herangehen sollen, so die Erfahrung der Sachverständigen des Verbands Privater Bauherren (VPB). Sanierungswillige beschäftigen sich oft mit Einzelkomponenten und nicht mit dem gesamten Haus. Sie lesen Testberichte, studieren Förderrichtlinien und überlegen, wo sie aus dem unübersichtlichen Angebot Nutzen ziehen können. Dabei ist die umfassende Bestandsaufnahme die Basis jeder Sanierungsberatung. Erst im zweiten Schritt, wenn die bauphysikalischen Besonderheiten der Immobilie bekannt sind, folgen die Empfehlungen. Und die müssen nicht immer zwangsläufig auf eine umfangreiche Fassadendämmung hinauslaufen. Es gibt sehr unterschiedliche Möglichkeiten, Energie zu sparen und den individuellen CO2-Ausstoß zu reduzieren. Hausbesitzer sollten sich zunächst unabhängig und ergebnisoffen beraten lassen. Im Idealfall arbeitet ein produkt- und firmenunabhängiger Energieberater einen individuellen Sanierungsfahrplan aus, nach dem im Laufe der Jahre alles Wichtige erledigt wird – stets technisch aufeinander abgestimmt und in finanziell überschaubaren Etappen.

VPB: Schimmel kommt oft nach Fenstertausch

BERLIN. Der Neubaumarkt ist vielerorts leer gefegt, und auch sonst spricht manches für Altbauten. Bevor sie einziehen, sanieren sie die Substanz oft umfassend – und klagen kurze Zeit später über Schimmel. Die Sachverständigen des Verbands Privater Bauherren (VPB) kennen solche Geschichten. Sie sind oft die Folge von nachträglichen energetischen Verbesserungen, wie etwa dem Einbau neuer Fenster. Dadurch wird die Gebäudehülle dichter, der Luftwechsel durch die neuen Fensterrahmen weitgehend unterbunden. Damit kann aber auch die Feuchtigkeit, die die Bewohner im Haus selbst verursachen, nicht mehr ohne weiteres entweichen. Um die Feuchtigkeit im Haus zu reduzieren, müssen die Bewohner öfter konsequent lüften oder eine Lüftungsanlage nachrüsten lassen. Wer es mit zunächst dem Lüften versuchen will, der ist gut beraten, regelmäßig Raumtemperatur und Luftfeuchte zu überprüfen. Dabei hilft ein Hygrometer. Es misst die relative Luftfeuchte in Prozent und der Raumlufttemperatur in °C. Die idealen Werte liegen bei 50 Prozent Luftfeuchtigkeit bei 20 Grad Raumlufttemperatur. Falls schon Schimmel erkennbar ist, müssen die Bewohner die Ursache klären lassen. Nach VPB-Erfahrung kommt dafür neben dem falschen Lüften meist ein Schaden an der Gebäudehülle in Betracht, durch den Feuchtigkeit ins Hausinnere gelangt. Der Schaden muss gesucht, gefunden und behoben werden.

VPB: Beim Altbaukauf an Nachrüstpflichten denken!

BERLIN. Wer ein Ein- oder Zweifamilienhaus im Bestand kauft, in dem der Verkäufer am 1. Februar 2002 noch selbst gewohnt hat, der muss innerhalb der ersten zwei Jahre nach der Übernahme die sogenannten Nachrüstpflichten erledigen. Daran erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Die Nachrüstpflichten sind in der Energieeinsparverordnung (EnEV) beschrieben. Demnach müssen die neuen Hauseigentümer spätestens zwei Jahre nach Eigentumserwerb, also der Eintragung ins Grundbuch, alle zugänglichen Warmwasserleitungen und die dazugehörigen Armaturen in ungeheizten Räumen dämmen. Außerdem müssen

VPB: Vorm Altbaukauf Holzschädlinge untersuchen lassen

BERLIN. Neubauten sind rar und teuer, deshalb weichen immer mehr Kaufinteressenten auf Altbauten aus. Auch die haben ihre Tücken, warnt der Verband Privater Bauherren (VPB). Vor allem Häuser, die längere Zeit leer gestanden haben, sollten Interessierte vor dem Kauf gründlich von unabhängigen Sachverständigen kontrollieren lassen. Ein Problem im Altbau sind beispielsweise holzzerstörende Pilze, die sich vorzugsweise in feuchtem Holz ansiedeln. Das kann passieren, wenn längere Zeit Wasser ins Haus eindringen kann. Aber auch die Veränderung der bauklimatischen Verhältnisse in alten Häusern, speziell durch den Einbau neuer, luftdichter Fenster, führt oft zu Feuchteschäden und damit häufig zu Pilzbefall. Kaufinteressenten sollten immer vorab klären lassen, welcher Pilz im Haus siedelt. Je nach Schädling wird die Sanierung nämlich unter Umständen sehr teuer.

VPB warnt: Häuser mit Schwammbefall sorgfältig untersuchen lassen!

BERLIN. Neue Häuser und Wohnungen in den Städten sind knapp und teuer, deshalb kaufen immer mehr Familien Bestandsbauten im Umland. Die Qualität dieser Altbauten ist sehr unterschiedlich. In vielen alten Häusern nisten Holzschädlinge, wie die Sachverständigen des Verbands Privater Bauherren (VPB) bundesweit beobachten. Ein spezielles Problem sind – neben holzzerstörenden Insekten – holzzerstörende Pilze. „Diese entwickeln sich in fast allen alten Häusern, in denen Feuchtigkeit das Holz über längere Zeit durchnässt hat und werden deshalb auch Nassfäulepilze genannt“, konstatiert Dipl.-Ing. Angelika Rösner, Leiterin des VPB-Büros Schwerin. „Auch die Veränderung der bauklimatischen Verhältnisse in alten Häusern, speziell durch den Einbau neuer, luftdichter Fenster, führt oft zu Feuchteschäden und damit häufig zu Pilzbefall“, weiß die Holzexpertin.

VPB: In Altbauwohnungen haust auch mal der Schwamm

BERLIN. Eigentumswohnungen verkaufen sich zurzeit fast von alleine, zumindest in den großen Städten. Nicht nur Neubauten sind beliebt bei den Käufern, sondern auch restaurierte Altbauten. Vielerorts übernehmen Bauträger leerstehende, vernachlässigte Gründerzeithäuser, entkernen und sanieren sie, so der Verband Privater Bauherren (VPB). Was bislang unattraktiv war, lohnt sich jetzt: Die Nachfrage ist groß, Baugeld fast zinslos zu haben, und die Sanierung der unter Denkmalschutz stehenden Altbauten erlaubt die lukrative Abschreibung. Allerdings sind auch die baulichen Probleme oft gravierend. Immer wieder finden VPB-Sachverständige in den alten Mehrfamilienhäusern den Echten Hausschwamm. Seine Sanierung ist aufwändig und teuer, vor allem, wenn sich das Pilzgeflecht in den Bundwänden und Holzböden eingenistet hat. Dann müssen diese komplett ausgetauscht werden. Statische Probleme bereitet in manchen Häusern auch der Einbau von Aufzügen oder Dachterrassen.