Tag: Ausbauhaus


VPB: Lückenhafter Verbraucherschutz beim Ausbauhaus

BERLIN. Private Bauherren, die sich für ein Ausbauhaus entscheiden, müssen im Vorfeld genau prüfen, was sie sich einkaufen und welche Arbeiten sie tatsächlich selbst erledigen müssen. Normalerweise könnten sie das in der Baubeschreibung nachlesen, die ihnen seit Einführung des neuen Bauvertragsrechts Anfang 2018 für alle seitdem geschlossenen Verbraucherbauverträge zusteht. Beim Ausbauhaus allerdings, so warnt der Verband Privater Bauherren (VPB), haben die Bauherren oft gar kein Recht auf eine umfassende Bau- und Leistungsbeschreibung. Sobald mehrere Gewerke beauftragt werden müssen, um das Haus fertigzustellen, handelt es sich nämlich nicht mehr um einen Verbraucherbauvertrag. In solchen Fällen gehen auch weitere zwingende Verbraucherschutzrechte verloren, wie etwa das Recht auf die Herausgabe der Bauunterlagen oder darauf, als letzte Rate mindestens noch zehn Prozent des Geldes zu zahlen, um bei Mängeln vorher überhaupt noch ein Druckmittel in der Hand zu behalten. Der VPB rät deshalb: Wer sich mit dem Gedanken an den Kauf eines Ausbauhauses beschäftigt, sollte sich vorab vom unabhängigen Sachverständigen ausführlich über die Probleme des Projekts beraten lassen.

Weitere Informationen zum VPB unter www.vpb.de.

VPB: Beim Ausbauhaus die Aufgaben klären

BERLIN. Viele Bauherren sparen durch Eigenhilfe Geld. Manche trauen sich sogar an ein Ausbauhaus. Wer sich für ein solches Modell entscheidet, muss im Vorfeld genau klären, welche Arbeiten wer erbringt, rät der Verband Privater Bauherren (VPB). Manche Gewerke, wie beispielsweise Elektroarbeiten, dürfen Bauherren meist gar nicht selbst ausführen.  Außerdem schreiben die Landesbauordnungen einen Bauleiter vor. Wer übernimmt diese Aufgabe, wenn es die Baufirma nicht macht? Des Weiteren muss, sobald zwei oder mehr Firmen gleichzeitig am Bau arbeiten, ein Sicherheits- und Gesundheitskoordinator (SiGeKo) bestellt und – meist von den Bauherren – bezahlt werden. Bauherren müssen außerdem für sich und ihre Helfer Unfall- und Bauhelferversicherungen abschließen. Es kommt also einiges auf die Bauherren zu, womit sie meist nicht rechnen. Der VPB rät deshalb: Bauherren sollten ihren Bauvertrag  erst unterzeichnen, nachdem ein unabhängiger Sachverständigen ihn geprüft hat und wenn alle Fragen zu ihrer Zufriedenheit geklärt sind.

VPB: Beim Ausbauhaus steckt der Teufel im Vertragsdetail!

BERLIN. Bauen wird immer teurer. Auf der Suche nach Sparmöglichkeiten entscheiden sich manche Bauherren für Ausbauhäuser. Durch Eigenleistungen oder durch die Vergabe des Ausbaus an eigene Firmen wollen sie Geld sparen. Das klingt pragmatisch, bringt aber mitunter erhebliche Probleme, warnt der Verband Privater Bauherren (VPB). Beim Ausbauhaus – gleich ob Fertig- oder Massivhaus – sind die Bauleistungen zum Teil extrem reduziert. Jeder Anbieter hat eigene Pakete, einige liefern nur die Planung und das Material, andere führen lediglich die statische Konstruktion samt Hülle aus. Fertigstellen müssen das Haus in jedem Fall die Bauherren in eigener Verantwortung. Die meisten Bauherren unterschätzen solche Projekte. Sie werden nach VPB-Erfahrung von Vertriebsmitarbeitern der Baufirmen auch nicht immer objektiv über die anstehenden Probleme aufgeklärt. So manche wollen die Häuser lediglich an den Mann bringen. Der VPB rät deshalb: Wer sich für ein Ausbauhaus interessiert, sollte sich in jedem Fall vorab vom unabhängigen Sachverständigen über die Tragweite seines geplanten Hausbaus aufklären lassen. Nur so erfährt er rechtzeitig, was ihm an zusätzlichen Kosten, an Zeit, eigenem Können und technischer Organisation abverlangt wird, wenn er sich für die Ausbauvariante entscheidet.

VPB: Beim Ausbauhaus steckt der Teufel im Vertragsdetail!

BERLIN. Grundstücke sind rar, und auch das Bauen selbst wird immer teurer. Viele Bauherren überlegen, wo sie sparen können. Während sich die einen für Suffizienz und kleinere Wohneinheiten entscheiden, erwägen die anderen den Kauf eines Ausbauhauses. Durch Eigenleistungen wollen sie Geld sparen. Das klingt verlockend, bringt aber mitunter erhebliche Probleme, warnt der Verband Privater Bauherren (VPB).

„Ein Ausbauhaus – gleich ob Fertig- oder Massivhaus – ist ein Haus, bei dem der Hausanbieter die Bauleistungen zum Teil extrem reduziert hat“, erläutert Dipl.-Ing. Marc Ellinger, Sachverständiger und Leiter des VPB-Büros Freiburg-Südbaden. „Einige Anbieter liefern sogar nur die Planung und das Material. Die Bauherren müssen das Haus dann wie ein hochkomplexes 3-D-Puzzle zusammenfügen.“ Aber auch sonst wird im Regelfall nur die statische Konstruktion mit einem Wärmedämmverbundsystem als Fassade ausgeführt. Steht die Hülle, kann der Ausbau beginnen. Je nachdem, welche Ausbauvariante die Bauherren wählen, müssen sie den gesamten Innenausbau oder Teile davon in Eigenregie übernehmen.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen