Tag: Bauberatung


VPB: Elektrosmog möglichst schon bei der Hausplanung vermeiden

BERLIN. Elektromagnetische Belastungen sind objektiv mit physikalischen Methoden messbar und setzen vielen Menschen zu. Deshalb ist es bei der Planung eines Hauses sinnvoll, sich bereits im Vorfeld Gedanken über die spätere Nutzung und auch die Möblierung der einzelnen Räume zu machen, rät der Verband Privater Bauherren (VPB). An Wänden etwa, an denen Betten stehen, sollten von vornherein keine Elektroleitungen vorgesehen werden, auch im Wohnbereich sollten nur abgeschirmte Kabel verwendet werden. Der heute allgegenwärtige hausinterne Elektrosmog lässt sich im Neubau bei geschickter Planung und guter Bauberatung von vornherein vermeiden, zumindest minimieren. Althausbesitzer können sich nachträglich zumindest sogenannte Netzfreischaltungen einbauen lassen, rät der VPB. Diese schalten nicht nur das Elektrogerät ab, sondern mit dem Gerät auch gleichzeitig den gesamten Stromkreis, an dem das Gerät hängt. Das ist ideal für Schlaf- und Kinderzimmer: Wird das Licht ausgeknipst, entfällt die elektromagnetische Belastung von Geräten, Lampen und der Elektroinstallation. Freischaltungen lassen sich nachträglich in alten Häusern einbauen. Der Einbau ist immer Sache des kompetenten Fachbetriebes.

 

VPB: Wer Außenanlagen selbst gestaltet, muss an Abdichtung denken

BERLIN. Wer selbst beim Bauen Hand anlegt, der kann Geld sparen. Allerdings nur, wenn die Eigenhilfe sorgfältig vorbereitet und detailliert in den Bauvertrag hineinverhandelt wird, so der Verband Privater Bauherren (VPB). Vergessen Bauherren bei der Vertragsgestaltung bestimmte Details, kann die Eigenhilfe sogar zusätzliches Geld kosten, statt Ausgaben zu sparen. Das Problem sind die Schnittstellen: Immer dann, wenn eine Firma auf den Arbeiten einer anderen aufbaut oder Bauherren ab einem gewissen Punkt selbst die Arbeiten fortführen, muss klar sein, wie die Vorgängerfirma den Bau übergeben muss. Eine klassische Schnittstelle, die immer wieder für Ärger sorgt, ist die Außenanlage. Legen Bauherren den Garten in Eigenregie an, müssen sie ganz früh klären, wie hoch der Garten später aufgefüllt wird. Danach richtet sich die Höhe und Andichtung der Sockellinie – auch an Fenstertüren auf die Terrasse! Liegt sie zu tief oder ist nur teilweise ausgeführt, sind Feuchteschäden programmiert. Dann müssen die Bauherren das Problem auf eigene Kosten lösen und entweder die Abdichtung höher ziehen oder den Garten tiefer legen und entsprechende Treppen ans Haus bauen. Beides kostet die Bauherren unnötig Geld. Vermeiden können sie das, indem sie sich frühzeitig vom unabhängigen Sachverständigen über die Schnittstellen bei Eigenleistung beraten lassen und diese in den Vertrag aufnehmen lassen.