Tag: Baudreck


VPB: Neue Baustoffe sind nicht immer besser

BERLIN. Bauen ist eine komplexe Angelegenheit. Immer mehr Baustoffe und Methoden werden entwickelt, sei es zum Dämmen oder zur Kellersanierung. Oft werben die Hersteller mit schnellen Erfolgen bei wenig Baudreck und kurzer Arbeitszeit. Das klingt vor allem für Althausbesitzer verlockend, die während der Sanierungsarbeiten im Haus wohnen und deshalb die Handwerker ohne viel Schmutz schnell wieder loswerden möchten. Moderne Baustoffe haben aber ein generelles Problem, erläutert der Verband Privater Bauherren (VPB): Sie sind neu und damit in der Praxis noch nicht lange erprobt. Sie können funktionieren – oder eben auch nicht. Manche Bauherren stört das nicht, sie sind gerne Pioniere. Dann allerdings sollten sie zumindest bei der Auswahl der verarbeitenden Firma auf Qualität achten, rät der VPB. Zunächst einmal sollten sie sich einen Eindruck von dem Unternehmen verschaffen: Ist die Firma schon lange am Markt und beschäftigt sie qualifizierte Handwerker? Bietet sie auch Alternativen zum neuen Produkt an, vor allem bewährte Baustoffe? Oder ist es vielleicht eine Firma, die eigens zur Vermarktung des neuen Produkts gegründet wurde und dieses jetzt mit Sonderaktionen schnell unters Volk bringen will? Wer nicht auf windige Geschäftemacher hereinfallen möchte, kann sich schützen: Zum einen sollten sich Bauherren und Sanierer immer Referenzen nennen lassen und mit den anderen Bauherren dann auch tatsächlich über deren Erfahrungen sprechen. Zum anderen sollten sie sich vom unabhängigen Sachverständigen über die Vorzüge und Nachteile einzelner Baustoffe Information und Rat holen.

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