Tag: Besichtigung


VPB: Vorsicht beim Immobilienkauf unter Zeitdruck!

BERLIN. In den Ballungsräumen sind Immobilien rar. Wer ein Objekt findet, muss sich schnell entscheiden. Dabei können Käufer einiges falsch machen, warnt der Verband Privater Bauherren (VPB). Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Interessenten auf alle Fälle einen eigenen unabhängigen Sachverständigen mit zur Besichtigung nehmen, damit Mängel nicht unentdeckt bleiben und sie einen Überblick über die nötigen Sanierungen bekommen. Außerdem sollten sie sich das Umfeld der Immobilie genau ansehen: Stimmt die Infrastruktur? Wird über die ansonsten ruhige Wohnstraße morgens früh der eigentlich ja praktisch gelegene Supermarkt um die Ecke beliefert? Wer sind die zukünftigen Nachbarn? Ein Gespräch mit den Anrainern lohnt sich immer. Sie kennen die fragliche Immobilie aus nächster Nähe und verfolgen seit Jahren Reparatur- und Umbauarbeiten. Wichtig ist auch: Was sagt der Bebauungsplan? Darf der Nachbar noch erheblich aufstocken und damit vielleicht dem Käufer die Sonne nehmen? Wer beim Bauamt danach fragt, kann auch gleich klären, ob das begehrte Objekt in seiner heutigen Form genehmigt ist und ob noch angebaut oder aufgestockt werden darf. All diese Fragen lassen sich schnell mit etwas Eigeninitiative klären. Hilfreich ist dabei der VPB-Ratgeber „Gute Vorbereitung=Schnelle Kaufentscheidung!“, den Interessierte kostenlos im Servicebereich unter www.vpb.de herunterladen können.

VPB: Immobilien nicht unbesehen kaufen

BERLIN. Wer jetzt nicht kauft, der bekommt keine Wohnung mehr … So und ähnlich werden Menschen umworben, die eine Immobilie kaufen möchten, um in Niedrigzinszeiten ihr Geld sinnvoll anzulegen. Vermietung lohnt sich, zumal in gesuchter Lage. Immerhin sind 80 Prozent der Mietwohnungen in Deutschland in privater Hand, so der Verband Privater Bauherren (VPB). Viele Banken und Makler offerieren passende Angebote. Mancher greift unbesehen zu. Das kann schiefgehen, denn gerade in Großstädten gibt es kilometerlange Straßen. Während im einen Abschnitt in bester Wohnlage die Preise klettern, sieht es ein paar hundert Meter weiter deutlich schlechter aus. Wer dort auf gut Glück kauft, der handelt leichtfertig: Ein hoher Preis in schlechter Lage bringt keine Rendite! Der VPB rät dringend dazu, keine Immobilie ohne vorherige Besichtigung zu kaufen.

VPB: 3D-Gimmicks ersetzen nicht die reale Besichtigung

BERLIN. Wer ein Haus oder eine Wohnung sucht, der kennt das Problem: Wochenende für Wochenende, Abend für Abend Besichtigungen in immer neuen Objekten. Das ist Stress pur. Virtuelle Rundgänge sollen diese Anstrengung nun lindern. Basierend auf 360-Grad-Fotos präsentieren Makler zunehmend die Miet- und Kaufobjekte in entspannter Atmosphäre. Das klingt gut, hat aber seine Tücken. Der Verband Privater Bauherren (VPB) hält die virtuelle Besichtigung für nicht ausreichend, um eine Entscheidung für oder gegen ein Objekt zu treffen. Sie liefert allenfalls einen ersten Eindruck vom Innern der Wohnung. Mindestens ebenso wichtig wie das Innere sind aber das Umfeld der Immobilie und das Gemeinschaftseigentum, das zur Eigentumswohnung gehört. Erst wer die Umgebung kennt, weiß, auf was er sich einlässt. Jede Immobilie hat eine Nachbarschaft, sie hat Geräusche und Gerüche. Virtuelle Führungen blenden das aus. Sie sind allenfalls ein Einstieg in den Immobilienkauf. Wenn’s ernst wird, sind zwei bis drei reale Führungen nötig, eine davon mit dem unabhängigen Bausachverständigen, der die Immobilie auf Mängel hin prüft.

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