Tag: Brandschutz


VPB: Rettungsweg auch bei Brand und Stromausfall offenhalten!

BERLIN. Brandschutz ist lebenswichtig, deshalb ist er auch im privaten Ein- oder Zweifamilienhaus vorgeschrieben. Sträflich vernachlässigt wird nach Erfahrung des Verbands Private Bauherren (VPB) aber oft der zweite Rettungsweg. Das sind in der Regel Fenster, Terrassen- und Balkontüren, durch die Bewohner ins Freie flüchten können, wenn Treppenhaus und Eingang durch Feuer und Qualm unpassierbar geworden sind. Viele Hausbesitzer schneiden sich ihren zweiten Rettungsweg unbewusst selbst ab: Sie lassen sich elektronische Rollladenheber installieren und zwar ohne Gurtroller, mit Motoren direkt an der Rolle. Das sieht schicker aus, kann aber fatal enden, denn sobald es brennt, fällt der Strom im Haus aus. Damit sind geschlossene Rollläden blockiert, die Fenster fallen als Rettungsweg aus. Erschwerend kommt hinzu: Durch die geschlossenen Rollladenpanzer können die Retter gar nicht sehen, wo sich die Eingeschlossenen befinden und wo sie die Axt ansetzen müssen. Der VPB rät deshalb: Wer elektrische Rollladenheber einbaut, muss darauf achten, mindestens so viele Rollläden mit Gurten zu versehen, die im Notfall ohne Strom geöffnet werden können, wie der Brandschutz vorschreibt. Zusätzlich sollte immer eine Feuerwehraxt in Greifweite liegen.

VPB: Bauherren müssen auf Brandschutz achten

BERLIN. Das Stichwort „Brandschutz“ taucht immer wieder in der öffentlichen Diskussion auf, wenn es um Großbauten geht. Brandschutz ist aber auch für Einfamilienhäuser unentbehrlich und vorgeschrieben, erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Die Bundesländer haben den Brandschutz in ihren Landesbauordnungen geregelt. Grundsätzlich müssen Architekten beim Entwurf eines Gebäudes sichere Baustoffe und Konstruktionen wählen, Fluchtwege für die Bewohner vorsehen und Zufahrten für Rettungsfahrzeuge einplanen. Dieser sogenannte vorbeugende Brandschutz ist überall Vorschrift. Er wird aber nicht immer technisch korrekt umgesetzt, kritisiert der VPB. Der sogenannte zweite Rettungsweg etwa gehört zur seriösen Planung und ist für jedes Geschoss mit Aufenthaltsräumen vorgeschrieben. Das sind Räume, die zum nicht nur vorübergehenden Aufenthalt von Menschen bestimmt oder geeignet sind. Auch der Hobbyraum im Keller kann ein solcher sein. Fehlt der zweite Rettungsweg, ist das ein Planungsfehler! Und der muss so früh wie möglich behoben werden. Bauherren sollten sich beim unabhängigen Sachverständigen Rat holen, denn gerade beim Brandschutz steckt der Teufel im Detail – und zum Schluss haften dafür die Bauherren.

VPB: Bei elektrischen Rollläden auch Kurbelantrieb vorsehen

BERLIN. Smart-Home-Anwendungen erleichtern das Leben. Sie benötigen aber ausnahmslos Strom zum Betrieb. Fällt der einmal aus, etwa bei einem Wohnungsbrand, bricht das gesamte Netz zusammen und nichts funktioniert mehr. Das gilt auch für Rollläden, die elektrisch betrieben werden, erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Das ist nicht nur unangenehm, sondern kann auch lebensgefährlich werden, wenn beispielsweise bei einem Brand die geschlossenen Rollläden den Fluchtweg versperren. Der zweite Fluchtweg ist im Brandfall dann im ganzen Gebäude, beziehungsweise der ganzen Wohnung versperrt. Das Problem wird gelöst mit einem zusätzlichen Kurbelantrieb für jeweils ein Fluchtfensters pro Stockwerk. Die Kurbel ermöglicht im Notfall das Öffnen der Läden per Hand.

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