Tag: Dachausbau


VPB: Wohnräume müssen der Landesbauordnung entsprechen

BERLIN. Viele Bauherren schieben den Dach- oder Kellerausbau auf für später. Schließlich muss nicht alles mit dem Einzug picobello und fertig sein. Mitunter wird das Dach erst ausgebaut, wenn die Kinder größer sind und sich ein eigenes Reich wünschen. Dann aber muss das Dach auch als Wohnraum genehmigt sein, erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Je nach Bundesland schreiben die Landesbauordnungen (LBO) zum Beispiel unterschiedliche Mindesthöhen für Wohnräume vor. Auch ein zweiter Fluchtweg ist nötig. Mancherorts muss für die neue Wohnung ein zusätzlicher Stellplatz nachgewiesen werden. Wichtig wird das alles schon dann, wenn die eigenen Kinder unterm Dach hausen und nicht erst, wenn der Wohnraum dort offiziell vermietet wird, beispielsweise an eine Pflegekraft. Die baurechtlichen Bedingungen müssen mit dem Beginn der jeweiligen Nutzung erfüllt sein. Der VPB rät: Bauherren, die ihre Dach- oder Kellerräume später einmal bewohnen oder vermieten möchten, sollten sie von Anfang an entsprechend planen, genehmigen lassen und bauen. Sie sparen sich damit später unter Umständen viel Ärger.

VPB: Selbsthilfe beim Dachausbau kann Schimmel verursachen

BERLIN. Sind die Handwerker weg, beginnen viele Bauherren mit dem Dachausbau in Eigenregie. Mit der Muskelhypothek wollen sie Geld sparen. Groß ist dann bei vielen der Schreck, wenn sie beim ersten Gang durch den kahlen Dachraum Schimmel im Gebälk entdecken. „Das ist leider ein typischer Schaden, der entsteht, wenn die Schnittstelle zwischen zwei Gewerken nicht sorgfältig geplant wird“, konstatiert Dipl.-Bau-Ing. Volker Wittmann. Der Sachverständige leitet das Regionalbüro Regensburg im Verband Privater Bauherren (VPB).