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VPB: Frostfreie Außenarmaturen an Ringleitung installieren

BERLIN. Früher war es üblich und auch nötig, die Außenwasseranschlüsse im Garten in der kalten Jahreszeit abzustellen und die Leitungen zu entleeren. Wer das vergaß (und vergisst), der muss mit Frostschäden an den Leitungen rechnen, denn das in den Leitungen gestaute Wasser gefriert ab 0 Grad Celsius Außentemperatur und dehnt sich aus. Kann es nicht ablaufen, sprengt es die Leitung. Die Folge sind Feuchteschäden in den Außenwänden, so der Verband Privater Bauherren (VPB). Wer heute neu baut, kann dem vorbeugen: In Neubauten werden inzwischen fast ausschließlich frostfreie Außenarmaturen eingebaut. Die sind sehr praktisch, denn die wasserzuführenden Leitungen müssen im Winter nicht mehr abgelassen werden. Ein Stück Komfort für Hausbesitzer also, vorausgesetzt, die Armaturen werden richtig angeschlossen. VPB-Berater empfehlen, die frostfreien Außenarmaturen unbedingt mit einer Ringleitung anzuschließen und nicht mit einer Stichleitung. Bei Stichleitungen steht das Wasser den ganzen Winter über in der Stichleitung, und in stehendem Wasser können sich Keime entwickeln, die sich dann wiederum über das ganze Leitungssystem verteilen können. Bauherren sparen sich mit der modernen Technik also die jährliche Entleerung der Außenwasserleitungen. Sie sollten aber bei Planung und Einbau ganz besonders auf die Leitungsführung achten.

VPB rät zu Frühjahrscheck für Haus, Garten und Baustelle

BERLIN. Der vergangene Winter hatte es in sich: Zwar kaum Regen, dafür Kälte über Wochen und der eine oder andere Sturm. Dieses Frühjahr lohnt es sich also besonders, das eigene Haus zu prüfen und eventuelle Winterschäden zu beheben. Dabei hilft der Ratgeber „Frühjahrscheck für Haus und Garten“ des Verbands Privater Bauherren (VPB). Er kann kostenlos im Internet heruntergeladen werden unter www.vpb.de, Stichwort „Services“.

Sturmschäden, wie etwa verrutschte Ziegel, sind von unten oft nicht immer sichtbar und zeigen sich mitunter erst nach Monaten. Beispielsweise durch einsickerndes Regenwasser. Steht das Dach offen, dringt bei Regen langsam Feuchtigkeit in die Dachkonstruktion. Bis das entdeckt wird, ist oft die Dämmschicht durchnässt und Schimmel macht sich breit.

Damit es erst gar nicht so weit kommt, sollten alle Hausbesitzer ihr Dach im Frühjahr sorgfältig kontrollieren lassen. Während der Hausherr das Flachdach unter Umständen selbst untersuchen kann, sollte er beim geneigten Dach einen Fachmann beauftragen. Rund eine Stunde brauchen erfahrene Fachleute dafür.

Nicht nur die Ziegel müssen kontrolliert werden, sondern auch Fallrohre und Regenrinnen, Ortgangbretter, Dachflächenfenster, Gauben, Zinkeindeckungen an Kehlen und Graten, Schornsteine samt den Trittstufen für den Schornsteinfeger wie auch Schneefanggitter, Vordächer und die Paneele der Solaranlage. Alles muss sicher und fest verankert sitzen.