Tag: Gestaltungssatzung


VPB: Nicht jede Farbe ist überall zulässig

BERLIN. Weiß und beige sind die beliebtesten Fassadenfarben. Dunkle Häuser sind eher selten, dabei haben dunkle Fassadenfarben durchaus Vorteile, erklärt der Verband Privater Bauherren (VPB). Zum einen lassen sie große Häuser zierlicher wirken, zum anderen kaschieren sie Fassadenversprünge, Ecken, Kanten und nachträgliche Anbauten. Dunkle Farben sind auch nicht so anfällig für Staub und Schmutz, dafür blassen manche im Laufe der Zeit ein wenig ab. Aber gleich, ob hell oder dunkel, der VPB rät: Wer einen ungewöhnlichen Farbton auf seine Fassade bringen will, sollte vorher klären, ob es in seiner Kommune eine Gestaltungssatzung gibt, die die Farbauswahl einschränkt oder festlegt. Möglicherweise sind die Wunschfarben gar nicht zulässig.

VPB rät: Gestaltungssatzung einsehen

BERLIN. Wer sein altes Haus sanieren und zum Schluss auch die Fassade neu streichen lassen möchte, sollte bei der Farbwahl vorsichtig sein, erläutert der Verband Privater Bauherren (VPB). Nicht immer ist erlaubt, was den Eigentümern gefällt. Manche Kommunen haben eine Gestaltungssatzung, die Äußerlichkeiten wie zum Beispiel die Farbgebung der Fassaden regelt. Dahinter steckt die Bemühung, das eigene Ortsbild halbwegs harmonisch zu erhalten und extreme Farbgestaltungen, etwa in grellem Grün oder Pink zu verhindern. Gestaltungssatzungen können auch Vorgaben für Dachdeckung und Dachfarbe festlegen oder für Einfriedungen. Der VPB rät: Erst bei der Kommune nach eventuellen Vorgaben erkundigen und dann die Handwerker entsprechend mit den Arbeiten beauftragen.

Weitere Informationen zum VPB unter www.vpb.de.

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