Tag: Gewährleistungsfrist


VPB: Feuchteschäden schnell beseitigen lassen

BERLIN. Feuchtigkeits- und Wasserschäden beginnen meist klein, können aber in kurzer Zeit erhebliche Ausmaße annehmen. Unternehmen Hauseigentümer nichts dagegen, lässt der Schimmel meist nicht lange auf sich warten. Der Verband Privater Bauherren (VPB) rät deshalb dazu, die Ursache von Feuchteschäden immer zügig abklären zu lassen, auch, wenn die feuchte Stelle zwischendurch wieder abtrocknet. Dabei unterstützen sie unabhängige Sachverständige. Fällt der Schaden noch in die Gewährleistungsfrist innerhalb der ersten fünf Jahre nach Bauabnahme, müssen Bauherren ihre Baufirma informieren und dort den Schaden als Mangel in der Gewährleistungsphase rügen. Ein solcher Feuchteschaden mit Schimmelbefall macht nicht nur Ärger, er hat auch unmittelbare Auswirkung auf den Wiederverkaufswert eines Gebäudes, sofern er nicht vollständig beseitigt wird und dies auch belegt werden kann. Bauherren sollten in jedem Fall darauf bestehen, dass der Schaden ordentlich und vollständig behoben wird. Auch dabei hilft der unabhängige Experte.

VPB: Hohe Heizkosten können Mangel sein

BERLIN. Jetzt im Winter merken manche Hauseigentümer: Es wird nicht richtig warm im neuen Haus! Das kann viele Ursachen haben, erläutert der Verband Privater Bauherren (VPB): fehlerhaft ausgeführte Dämmung, eine falsch dimensionierte Wärmepumpe oder auch falsch berechnete und dimensionierte Fußbodenheizungen. Oft zeigt sich erst im Laufe der Zeit, wenn der Energieverbrauch der neuen Immobilie über den Erwartungen liegt. Frischgebackene Hauseigentümer sollten solche Beobachtungen nicht ignorieren, sondern einen unabhängigen Bausachverständigen zu Rate ziehen. Eine schlechte Energiebilanz kann das Ergebnis mangelhafter Bauausführung sein. Solche Mängel müssen rechtzeitig vor Ablauf der Gewährleistungsfrist von fünf Jahren erkannt und bei der zuständigen Baufirma gerügt werden. Die Baufirma ist für die Beseitigung der Mängel verantwortlich. Versäumen Bauherren die Frist, bleiben sie in der Regel auf den Schäden sitzen und müssen sie auf eigene Kosten beheben.

Weitere Informationen zum VPB unter www.vpb.de.

VPB: Schlussbegehung nicht vergessen

BERLIN. Garantie gibt es nicht nur auf Schuhe oder Autos, sondern auch auf Häuser. Die Gewährleistungsfrist beträgt bei Verbrauchern – und das sind vor allem private Bauherren – fünf Jahre laut BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) und beginnt mit der Bauabnahme. Daran erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Wird innerhalb dieser Zeit ein Mangel am Haus festgestellt, muss ihn der dafür zuständige Bauunternehmer in Ordnung bringen – vorausgesetzt, die Bauherren bemerken den Mangel rechtzeitig. Damit die Frist nicht verstreicht, rät der Verband Privater Bauherren (VPB) zur sogenannten Schlussbegehung vor Ablauf der Gewährleistungsphase. Die übernimmt der unabhängige Sachverständige für die Hauseigentümer. Dabei kommen erfahrungsgemäß Probleme zur Sprache, die sich als Mängel entpuppen – etwa Risse und Schmutzfahnen, Feuchteschäden, Veralgungen und Vermoosungen, aber auch falsch verlegtes Gefälle, Zugerscheinungen und ein unerwartet hoher Energieverbrauch. Hat der Bausachverständige den Mangel diagnostiziert, sollten Bauherren zwei Dinge tun: Den Mangel schriftlich bei der zuständigen Firma rügen und der Firma eine angemessene Frist zur Beseitigung setzen. Versäumen die Bauherren die Schlussbegehung, bleiben sie in der Regel auf den Kosten für die Beseitigung etwaiger Mängel sitzen.

VPB rät: Ursachen für Feuchteschäden schnell abklären

BERLIN. Viele Hauseigentümer kennen das: Seltsame Flecken erscheinen plötzlich wie aus dem Nichts an Wand oder Decke. „Die Ursachen sind vielfältig“, weiß Dipl.-Ing. (FH) Marc Ellinger vom Verband Privater Bauherren (VPB). „In jedem Fall sollten Betroffene die Abklärung der Ursachen nicht auf die lange Bank schieben, denn wenn es Feuchteflecken sind, sind Folgeschäden wahrscheinlich und die können teuer werden“, empfiehlt der Bausachverständige und Leiter des VPB-Büros Freiburg-Südbaden.

„Feuchteschäden können durch Wasser von außen verursacht werden, etwa durch einen undichten Keller. Dabei kann auch punktuell Wasser eindringen, zum Beispiel an den Stellen, an denen Hausleitungen die Kellermauern durchdringen. „Das“, so weiß der Experte, „sind neuralgische Stellen.“ Wasser kann aber auch wenn es von innen kommt Probleme bereiten. „Neben undichten Wasser-, Abwasser- oder Heizleitungen führen vor allem Kondensat und nicht ausreichend abgetrocknete Baurestfeuchte zu Schäden“, erläutert Marc Ellinger.

Feuchteschäden erkennen Laien, die ihre Immobilie regelmäßig kontrollieren, nicht nur an akut dunklen Stellen, sondern auch an Verfärbungen, die sich auf der Wand oder an der Decke abzeichnen. Sie werden durch das Abtrocknen hervorgerufen und als Verdunstungshorizonte bezeichnet. „Viele Betroffene missdeuten die abgetrockneten Stellen als Zeichen der Entwarnung. Sie hoffen, es sei ein einmaliger Vorgang gewesen und das Problem sei damit erledigt. Dem ist aber nicht so“, warnt der Bausachverständige. Auch wenn die Wandoberfläche wieder trocken scheint, kann sich doch dahinter im Verborgenen Schimmel bilden. Außerdem bahnt sich Wasser, das beispielsweise durch einen defekten Dachziegel eingedrungen ist, bei nächster Gelegenheit auf demselben Weg wieder seine Bahn.

Feuchtigkeits- und Wasserschäden beginnen meist klein, können aber in kurzer Zeit erhebliche Ausmaße annehmen. Wird dagegen nicht schnell etwas unternommen, lässt der Schimmel meist nicht lange auf sich warten. Hauseigentümer sind deshalb gut beraten, die Ursache des Feuchteschadens zügig abklären zu lassen.

Schnell handeln müssen sie auch wegen der Gebäude- und der Hausratversicherung. „Versicherte unterliegen der sogenannten Schadensminderungsobliegenheit“, erklärt Bauherrenberater Ellinger. „Sie müssen also dafür sorgen, dass sich der Schaden nicht unnötig ausweitet.“ Unterlassen sie das, kann sich die Versicherung unter Umständen weigern, den Schaden zu bezahlen. „Hauseigentümer können diese Obliegenheiten in ihren Versicherungsbedingungen nachlesen.“

Wie sollten Bauherren vorgehen, wenn sie einen Feuchteschaden entdecken? Im ersten Schritt sollten sie das Inventar aus dem feuchten in einen trocknen Bereich räumen. Als nächstes müssen die Betroffenen ihrer Versicherung den Schaden melden. „Fällt der Schaden noch in die Gewährleistungsfrist innerhalb der ersten fünf Jahre nach Bauabnahme, müssen Bauherren anschließend auch ihre Baufirma informieren und dort den Schaden als Mangel in der Gewährleistungsphase rügen“, rät der Sachverständige. „Das kann auch dann noch sinnvoll sein, wenn die Gewährleistung schon abgelaufen ist. Vorteilhaft ist in jedem Fall, wenn Fotos aus der Bauzeit sowie Werk- und Konstruktionspläne vorliegen, die die Eingrenzung der Ursachen ermöglichen. Dabei hilft zum Beispiel das VPB-Bautagebuch.“

Bei der Schadensaufnahme – wie auch bei der späteren Kontrolle der Sanierungsarbeiten – kann sie dabei ein Bauherrenberater im VPB unterstützen. „Je nach Umfang des Schadens empfiehlt es sich auch schon früh einen Rechtsanwalt einzuschalten, um juristische Fehler im Umgang mit der Versicherung und der Baufirma zu vermeiden“, gibt Marc Ellinger zu bedenken.

„Ein solcher Feuchteschaden mit Schimmelbefall macht nicht nur Ärger, er hat auch unmittelbare Auswirkung auf den Wiederverkaufswert eines Gebäudes, sofern er nicht vollständig beseitigt wird und dies auch belegt werden kann“, weiß der Sachverständige und warnt deshalb abschließend: „Bauherren sollten in jedem Fall darauf bestehen, dass der Schaden ordentlich und vollständig behoben wird. Auch dabei unterstützt der VPB-Berater. Die Schadensbeseitigung allein den Baufirmen und deren Haftpflichtversicherungen, beziehungsweise der Gebäudeversicherung und den von den Versicherungen benannten Trocknungsfirmen zu überlassen, führt nicht immer zu einer vollständigen Beseitigung eines Schimmelschadens.“

Hinweis für die Redaktion: Der Verband Privater Bauherren (VPB) stellt das VPB-Bautagebuch gratis online zur Verfügung. Interessenten können alle Informationen und erforderlichen Dateien von der Website des VPB unter der Adresse www.vpb.de/vpb-bautagebuch.html herunterladen.

Worauf es bei der Dokumentation im Bautagebuch ankommt, hat der VPB in seinem Ratgeber „VPB-Bautagebuch – So dokumentieren Sie im Blog Ihren eigenen Hausbau!“ zusammengestellt. Auch dieses Angebot ist kostenlos und kann im Servicebereich unter www.vpb.de heruntergeladen werden oder direkt unter VPB-Ratgeber: www.vpb.de/download/VPB-Ratgeber_Bautagebuch_Hausbau-richtig-dokumentieren.pdf.

VPB: Schlussbegehung vor Ende der Gewährleistungsfrist sinnvoll

BERLIN. Garantie gibt es nicht nur auf Schuhe oder Autos, sondern auch auf Häuser. Und zwar in der Regel für private Bauherren nach BGB fünf Jahre lang. Nach Erfahrung des Verbands Privater Bauherren (VPB) verlieren allerdings die meisten Bauherren diese Frist aus den Augen, sobald sie ihr Familienheim bezogen haben. Erst gravierende Mängel erinnern sie an ihre Rechte. Bleiben die aber aus, gerät die Gewährleistungsfrist in Vergessenheit. Das kommt die Hausbesitzer unter Umständen teuer zu stehen, wenn sie Schäden zu spät entdecken. Ist die Gewährleistungsfrist dann abgelaufen, müssen sie die Schäden in der Regel auf eigene Kosten reparieren lassen. Damit sie solche Mängel nicht übersehen, sollten Hausbesitzer spätestens ein halbes Jahr vor Ablauf der Gewährleistungsfrist den unabhängigen Bausachverständigen mit der sogenannten Schlussbegehung des Hauses beauftragen. Erst damit endet das Bauprojekt.

 

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