Tag: Nachhaltigkeit


VPB: Bei der Hausplanung nachhaltig denken

BERLIN. Alle sprechen über Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Beim Bauen bedeutet das nicht nur die Verwendung umweltfreundlicher Baustoffe, die sich nach dem Gebrauch wieder komplett recyceln lassen, sondern auch die Überlegung, wie sich ein Objekt möglichst lange sinnvoll nutzen lässt. Nach Beobachtungen des Verbands Privater Bauherren (VPB) haben Schlüsselfertig-Bauherren nach wie vor viel zu oft nur die Wahl unter den klassischen Wohnhäusern für die Familie mit zwei Kindern. Ändern sich die familiären Konstellationen, sei es durch den Auszug der Jugend, durch Scheidung oder Tod eines Partners, sind die Häuser meist nicht mehr wirtschaftlich zu gebrauchen und müssen oft verkauft werden. Damit geht nicht nur der Wohnort verloren, sondern auch ein wichtiger Baustein der Altersvorsorge. Der VPB rät deshalb zur vorausschauenden Planung. Vieles lässt sich vorsehen und bei Bedarf umsetzen: Grundrisse zum Beispiel sollten sich in zwei oder mehr Einheiten aufteilen lassen mit jeweils eigenem Bad. Dazu müssen Hauseingang, Treppenhaus und Haustechnik entsprechend ausgelegt werden. Wer so nachhaltig plant, kann im Ernstfall das Haus an seine geänderten Bedürfnisse anpassen und es teilweise vermieten. Das erleichtert die Finanzierung und erhält die Heimstatt. Außerdem gilt: Je kleiner die tatsächliche Wohnfläche, umso niedriger die Bau- und Nebenkosten. Auch das sollte in Zeiten hoher Baupreise und steigender Energiekosten eine Überlegung wert sein.

Weitere Informationen zum VPB unter www.vpb.de.

VPB: Suffizienz spart Kosten und schont Umwelt

BERLIN. Bauen und Wohnen sind teuer. Aber auch die Ansprüche sind im Laufe der Jahre gewachsen, konstatiert der Verband Privater Bauherren (VPB). Noch 1990 bewohnten die Deutschen durchschnittlich 35 Quadratmeter pro Person. Heute sind es im Schnitt 47 Quadratmeter. Das entspricht einer Steigerung um ein Viertel in nicht mal drei Jahrzehnten. Um Energie und Treibhausgase zu sparen, rät der VPB zu mehr Suffizienz – also die Beschränkung auf das Nötige. Schon die Reduzierung der individuellen Wohnfläche auf die ja auch recht ordentlichen Größen von 1990 bringt dabei eine Ersparnis von rund 15 Prozent, haben Experten ausgerechnet. Suffizienz ist also ein wichtiger Schritt zu mehr Nachhaltigkeit und Umweltschutz sowie zum sparsameren Bauen und Wohnen.

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