Tag: Neubau


VPB: Neubau vor Einzug immer auf Energielecks prüfen!

BERLIN. Die Thermografie ist ein bewährtes Untersuchungsverfahren im Alt- und Neubau. Bei der Altbausanierung hilft sie beim Aufspüren von Wärmebrücken und Feuchteschäden sowie beim Begutachten verputzter Fachwerke. Beim Neubau wird die Thermografie in der Regel zusammen mit dem Blower-Door-Test gemacht, um die Luftdichtigkeit der Gebäudehülle vor dem Einzug zu testen. Das ist wichtig, so der Verband Privater Bauherren (VPB), denn über 70 Prozent aller Neubauten haben energetische Mängel. Das liegt nicht nur an fehlerhaften Planungen, sondern auch an der schlechten handwerklichen Ausführung auf der Baustelle. Vermeiden lassen sich solche Baumängel nur durch laufende Kontrolle durch unabhängige Sachverständige, wie sie die KfW bei vielen ihrer Programme inzwischen vorschreibt, und durch abschließende Untersuchungen mit dem kombinierten Prüf- und Messverfahren aus Blower-Door-Test und Thermografie. Diese Verfahren sind

VPB: Dachluke beim Trockenheizen schließen

BERLIN. Putz und Estrich bestehen zu großen Teilen aus Wasser. Wird ein Neubau jetzt im Winter verputzt, muss die Feuchtigkeit möglichst schnell aus dem Haus, erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Heizen und regelmäßiges Lüften sind dabei unerlässlich. Funktioniert die Heizung im Haus noch nicht, sollten Bauherren Trocknungsgeräte einsetzen. Unbedingt achten müssen Bauherren darauf, dass die Luke zum Dachboden entweder mit einer Folie oder einer Tür geschlossen wird. Andernfalls steigt die extrem feuchte Warmluft nach oben in den ungedämmten Dachraum, kondensiert dort an den Holzbalken und verursacht Schimmel. Solche Schäden lassen sich mit Umsicht und einer Absperrung zwischen beheiztem und unbeheiztem Bereich vermeiden.

VPB: Bei elektrischen Rollläden auch Kurbelantrieb vorsehen

BERLIN. Smart-Home-Anwendungen erleichtern das Leben. Sie benötigen aber ausnahmslos Strom zum Betrieb. Fällt der einmal aus, etwa bei einem Wohnungsbrand, bricht das gesamte Netz zusammen und nichts funktioniert mehr. Das gilt auch für Rollläden, die elektrisch betrieben werden, erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Das ist nicht nur unangenehm, sondern kann auch lebensgefährlich werden, wenn beispielsweise bei einem Brand die geschlossenen Rollläden den Fluchtweg versperren. Der zweite Fluchtweg ist im Brandfall dann im ganzen Gebäude, beziehungsweise der ganzen Wohnung versperrt. Das Problem wird gelöst mit einem zusätzlichen Kurbelantrieb für jeweils ein Fluchtfensters pro Stockwerk. Die Kurbel ermöglicht im Notfall das Öffnen der Läden per Hand.

VPB erläutert Bauvertragsrecht (2): Bauherren sollten Widerrufsrecht nur im Notfall wahrnehmen

BERLIN. Das neue Bauvertragsrecht tritt am 1. Januar 2018 in Kraft und gilt für alle Verbraucherbauverträge, die ab diesem Tag geschlossen werden. Das Bauvertragsrecht ist Teil des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB). Das BGB behandelte einen Bauvertrag bislang als normalen Werkvertrag. Weil privates Bauen aber erheblich komplexer ist, als beispielsweise eine Schuhreparatur, hat der Gesetzgeber das Werkvertragsrecht neu strukturiert und in den Paragrafen 650a bis 650v „Bauvertrag“, „Verbraucherbauvertrag“, „Bauträgervertrag“ und „Architektenvertrag“ erstmals geregelt. Der Verband Privater Bauherren (VPB) informiert in dieser Serie über die Reform und ihre Vor- und Nachteile für private Bauherren.

Das Bauvertragsrecht bringt Verbesserungen für private Bauherren, die schlüsselfertig bauen. „Dazu gehört das Widerrufsrecht, das speziell für Verbraucherbauverträge gilt“, erläutert Holger Freitag, Vertrauensanwalt des Verbands Privater Bauherren (VPB). „Ein Verbraucherbauvertrag liegt immer dann vor, wenn private Bauherren mit einem Unternehmer einen Vertrag über die Errichtung eines neuen Gebäudes schließen oder erhebliche Umbaumaßnahmen an einem bestehenden Gebäude vereinbaren.“ Das Widerrufsrecht kann vertraglich nicht ausgeschlossen werden.

VPB warnt: Häuser mit Schwammbefall sorgfältig untersuchen lassen!

BERLIN. Neue Häuser und Wohnungen in den Städten sind knapp und teuer, deshalb kaufen immer mehr Familien Bestandsbauten im Umland. Die Qualität dieser Altbauten ist sehr unterschiedlich. In vielen alten Häusern nisten Holzschädlinge, wie die Sachverständigen des Verbands Privater Bauherren (VPB) bundesweit beobachten. Ein spezielles Problem sind – neben holzzerstörenden Insekten – holzzerstörende Pilze. „Diese entwickeln sich in fast allen alten Häusern, in denen Feuchtigkeit das Holz über längere Zeit durchnässt hat und werden deshalb auch Nassfäulepilze genannt“, konstatiert Dipl.-Ing. Angelika Rösner, Leiterin des VPB-Büros Schwerin. „Auch die Veränderung der bauklimatischen Verhältnisse in alten Häusern, speziell durch den Einbau neuer, luftdichter Fenster, führt oft zu Feuchteschäden und damit häufig zu Pilzbefall“, weiß die Holzexpertin.