Tag: Sachverständige


VPB rät: Sturmschäden nach „Sabine“ schnell beheben

BERLIN. „Sabine“ hatte es in sich! Selten zuvor hat ein Sturm über der Bundesrepublik solche enormen Kräfte entwickelt. Mit orkanstarken Böen entwurzelte sie nicht nur Bäume, sondern lockerte selbst schwere Dachziegel, hob sie an und verschob sie. Damit ist das zerstörte Dach nicht nur offen für Regen, sondern auch eine Gefahr für die Allgemeinheit, warnt der Verband Privater Bauherren (VPB), denn ungesicherte Ziegel können herabstürzen und Menschen verletzen. Sturmschäden müssen immer möglichst schnell beseitigt werden. Hausbesitzer sind in der Pflicht, erinnert der VPB und rät: Jetzt nach dem Sturm das Haus schnellstens auf Schäden prüfen und diese umgehend beheben lassen.

Stark beansprucht werden von schweren Stürmen nicht nur Ziegel, sondern auch Fassadenverkleidungen. Häufig lösen sich Schindeln oder sogar Bretter aus dem Giebelfeld. Rings um Dachgauben können sich Teile lockern. Auch dort wird dem Regen der Weg ins Hausinnere erleichtert, und natürlich können solche Bauteile beim Herunterfallen gefährlich werden.

Kommt zum Sturm schwerer Regen, wie bei „Sabine“ jetzt, dann können auch Dächer, in die es seit Jahren oder sogar noch nie hineingeregnet hat, durchnässt werden. Hässliche Flecken an blütenweißen Dachschrägen zeugen dann vom Malheur – manchmal erst nach Tagen oder Wochen. Grund dafür ist die Mischung aus extrem viel Regen und starken Windböen. Normalerweise läuft auf dem ordentlich gedeckten Dach das Regenwasser auf der lückenlos geschlossenen Oberseite ab. Wenn die Dachneigung stimmt, dann folgt es einfach der Schwerkraft. Auch große Wassermassen können so problemlos abfließen. Kommt aber starker, böiger Wind hinzu, oder auch viel Hagel, der den Wasserablauf kurz blockiert, dann kann das Regenwasser hoch und unter die geschlossene Ziegeldecke gedrückt werden. Dort bahnt es sich dann seinen Weg ins Innere,

VPB: Vor dem Hausverkauf Wert und Potenzial ermitteln

BERLIN. Wer sein Haus verkaufen möchte, kann in attraktiven Lagen mit Höchstpreisen rechnen. Bei gesuchten Objekten liefern sich Kaufinteressenten wahre Bieterkriege. Dafür gibt es aber keine Garantie, und mancher, der mit zu hohen Erwartungen in die Verkaufsgespräche geht, bleibt nachher lange auf seiner überteuert angebotenen Immobilie sitzen. Deshalb rät der Verband Privater Bauherren (VPB) Verkäufern, sich vorab ein Wertgutachten machen zu lassen, damit sie den zu erwartenden Kaufpreis realistisch einschätzen können. Wertgutachten können beispielsweise unabhängige Sachverständige anfertigen oder die örtlichen Gutachterausschüsse. Diese sind für einen bestimmten Bereich zuständig und sorgen dort für Transparenz am Immobilienmarkt. Dazu erfüllen sie gesetzliche Aufgaben, wie beispielsweise die Führung und Auswertung einer Kaufpreissammlung über den Grundstücksverkehr, die Ermittlung von Bodenrichtwerten oder die Erstellung von Immobilienmarktberichten über ihren Zuständigkeitsbereich. Sowohl Gutachterausschuss als auch Sachverständige erstellen das Wertgutachten nach der Immobilienwertermittlungsverordnung, kurz ImmoWertV.  Wer potenziellen Käufern zusätzlich noch Hinweise auf das Entwicklungspotenzial des Objekts, auf eventuelle Um- und Anbaumöglichkeiten geben möchte, um die Verkaufschancen zu steigern, bekommt beim unabhängigen Sachverständigen dazu Beratung und Tipps.

VPB-Ombudsmann hilft bei vertraglichen Problemen

BERLIN. Bauen ist komplex. Deshalb gibt es beim Bauen auch Streit – mit Behörden, Planern, Baufirmen, Nachbarn. Und weil Streiten immer Zeit und Geld kostet, lohnt es sich, Streit zu vermeiden – das zumindest empfehlen die Sachverständigen des Verbands Privater Bauherren (VPB), die täglich mit Ärger und Missverständnissen auf der Baustelle zu tun haben.

Neuer VPB-Ratgeber: Hausbau im Bautagebuch richtig dokumentieren

BERLIN. „Viele Bauherren führen Bautagebücher. Nicht alle nutzen dabei die Möglichkeiten zur lückenlosen Dokumentation ihres Bauprojektes. Das sollten sie aber, sonst wird aus dem Bautagebuch lediglich ein nettes Erinnerungsalbum“, beobachtet Dipl.-Ing. (FH) Marc Ellinger, Sachverständiger beim Verband Privater Bauherren (VPB) und Leiter des VPB-Büros Freiburg-Südbaden. „Mit ein paar einfachen Grundregeln lässt sich aus dem Bautagebuch aber viel mehr machen, nämlich die chronologische Erfassung des gesamten Projektes. Ein gut geführtes Bautagebuch kann später sogar dabei helfen, Ursachen für Probleme und Mängel zu rekonstruieren.“

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