Tag: Schlichtungsstelle


VPB: Der Teufel steckt oft im Detail

BERLIN. Bauverträge müssen vieles regeln, oft bis ins Detail. Das klappt nicht immer. Bauherren sollten deshalb genau hinsehen, was sie unterschreiben, empfiehlt der Verband Privater Bauherren (VPB). Ein Beispiel ist das Licht am Hauseingang. Es ist unentbehrlich für die Sicherheit. Ist in der Baubeschreibung die Rede von einem „Bewegungsmelder mit Dämmerungsfunktion zum Einschalten der Hauseingangsleuchte“, sollten Bauherren genau klären, wo die Leuchte sitzt: Innen oder außen? Und der Bewegungsmelder? Eigentlich scheint klar: Alle Bauteile sollten außen sitzen, um richtig zu funktionieren. Was aber, wenn die Baufirma das anders versteht und Leuchte oder Bewegungsmelder innen montiert? Den scheinbar absurden Fall legten Bauherren dem „Ombudsmann Immobilien IVD/VPB – Grunderwerb und Verwaltung“ vor. Er beschäftigt sich im Auftrag des VPB seit 2017 als offiziell anerkannte Schlichtungsstelle für Verbraucherbeschwerden in solchen Fällen. Das Schlichtungsverfahren ist eine Möglichkeit für Bauherren, ihr Recht einzufordern, wenn die Kommunikation mit der Baufirma stockt. Nervenschonender ist es, den Bauvertrag vor der Unterschrift mit dem unabhängigen Sachverständigen durchzusprechen und irreführende Formulierungen zu präzisieren.

Weitere Informationen zum VPB unter www.vpb.de und zum Thema Streitschlichtung unter https://www.vpb.de/streitigkeiten-klaeren.html

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen