Tag: Schlussbegehung


VPB: Schlussbegehung nicht vergessen

BERLIN. Garantie gibt es nicht nur auf Schuhe oder Autos, sondern auch auf Häuser. Die Gewährleistungsfrist beträgt bei Verbrauchern – und das sind vor allem private Bauherren – fünf Jahre laut BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) und beginnt mit der Bauabnahme. Daran erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Wird innerhalb dieser Zeit ein Mangel am Haus festgestellt, muss ihn der dafür zuständige Bauunternehmer in Ordnung bringen – vorausgesetzt, die Bauherren bemerken den Mangel rechtzeitig. Damit die Frist nicht verstreicht, rät der Verband Privater Bauherren (VPB) zur sogenannten Schlussbegehung vor Ablauf der Gewährleistungsphase. Die übernimmt der unabhängige Sachverständige für die Hauseigentümer. Dabei kommen erfahrungsgemäß Probleme zur Sprache, die sich als Mängel entpuppen – etwa Risse und Schmutzfahnen, Feuchteschäden, Veralgungen und Vermoosungen, aber auch falsch verlegtes Gefälle, Zugerscheinungen und ein unerwartet hoher Energieverbrauch. Hat der Bausachverständige den Mangel diagnostiziert, sollten Bauherren zwei Dinge tun: Den Mangel schriftlich bei der zuständigen Firma rügen und der Firma eine angemessene Frist zur Beseitigung setzen. Versäumen die Bauherren die Schlussbegehung, bleiben sie in der Regel auf den Kosten für die Beseitigung etwaiger Mängel sitzen.

VPB: Schlechte Energiebilanz ist ein Mangel, fällt aber erst spät auf

BERLIN. Bauen ist komplex, Fehler passieren. Je kontinuierlicher Bauherren ihre Baustelle überwachen lassen, umso eher werden Mängel rechtzeitig entdeckt und können behoben werden, erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Klassische Mängel, die meist bei der Abnahme noch gar nicht erkennbar sind, sondern erst später Ärger machen, sind beispielsweise die schlechte Abdichtung des Kellers gegen Feuchtigkeit, Risse im innenliegenden Mauerwerk oder in Fliesen, Putzabplatzungen durch falsch eingeputzte Dampfbremsfolien oder Schmutzfahnen und Feuchtigkeitsschäden an Fensterleibungen. Auch Veralgungen und Vermoosungen auf Wärmedämmverbundsystemen werden erst im Laufe der Zeit offenbar. Und ein falsch verlegtes Gefälle bei Flachdächern oder die Blasenbildung in Sockelputzen wird häufig erst nach einiger Zeit entdeckt. Auch eine schlechte Energiebilanz erkennen Bewohner erst im Laufe der Zeit, wenn die Räume nicht richtig warm werden oder der Energieverbrauch der Immobilie über den Erwartungen liegt. Viele dieser Mängel fallen unter die Gewährleistung; bei Arbeiten an einem Bauwerk beträgt sie fünf Jahre ab Abnahme. Das heißt, die Baufirma, die das mangelhafte Gewerk zu verantworten hat, muss die Mängel auf ihre Kosten beheben. Damit die Bauherren nicht auf den Kosten sitzen bleiben, müssen sie die Mängel rechtzeitig rügen. Der VPB empfiehlt dazu regelmäßige Baukontrollen und eine umfassende Schlussbegehung etwa ein halbes Jahr vor Ende der Gewährleistungsphase.

 

VPB: Schlussbegehung vor Ende der Gewährleistungsfrist sinnvoll

BERLIN. Garantie gibt es nicht nur auf Schuhe oder Autos, sondern auch auf Häuser. Und zwar in der Regel für private Bauherren nach BGB fünf Jahre lang. Nach Erfahrung des Verbands Privater Bauherren (VPB) verlieren allerdings die meisten Bauherren diese Frist aus den Augen, sobald sie ihr Familienheim bezogen haben. Erst gravierende Mängel erinnern sie an ihre Rechte. Bleiben die aber aus, gerät die Gewährleistungsfrist in Vergessenheit. Das kommt die Hausbesitzer unter Umständen teuer zu stehen, wenn sie Schäden zu spät entdecken. Ist die Gewährleistungsfrist dann abgelaufen, müssen sie die Schäden in der Regel auf eigene Kosten reparieren lassen. Damit sie solche Mängel nicht übersehen, sollten Hausbesitzer spätestens ein halbes Jahr vor Ablauf der Gewährleistungsfrist den unabhängigen Bausachverständigen mit der sogenannten Schlussbegehung des Hauses beauftragen. Erst damit endet das Bauprojekt.

 

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