Tag: Thomas Postina


Dauerthema Lieferengpass – Thomas Postina in seiner PharmInd-Kolumne Mai 2017

Lieferengpässe – und kein Ende. Diesmal ist es Remifentanil, das heftige politische Diskussionen und medialen Aufruhr über die Sicherheit der Arzneimittelversorgung ausgelöst hat. Seit einigen Monaten ist das Narkosemittel in Deutschland nur noch beschränkt verfügbar. Dennoch sind wir weit entfernt von einem Horrorszenarium, mit dem die Medien ihre Interviewpartner konfrontierten: nämlich, dass Operationen nun verschoben werden müssen oder gar unmöglich sind, konstatiert PPR-Geschäftsführer Thomas Postina in seiner PharmInd-Kolumne in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel (BfArM) wies schleunigst darauf hin, dass genügend Alternativen zur Verfügung stehen und diese Gefahr nicht besteht. Selbst der Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe musste sich dazu äußern und gab Entwarnung.

Viel genutzt hat es nicht. Die üblichen Verdächtigen kamen sofort mit alten Forderungen

Die Zweite Kammer – Thomas Postina in seiner PharmInd-Kolumne April 2017

Das eigentliche Machtzentrum der deutschen Gesundheitspolitik ist nicht das Bundesgesundheitsministerium in der Berliner Friedrichstraße. Dort werden allenfalls die Rahmenbedingungen gesetzt. Die Macht konzentriert sich längst in der Wegelystraße 8, dem Sitz des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Als Träger der mittelbaren Staatsverwaltung setzt dieses Selbstverwaltungsgremium gesetzliche Vorgaben in konkrete Vorschriften um und beeinflusst damit letztlich die medizinische Versorgung jedes einzelnen gesetzlich Krankenversicherten, aber auch die wirtschaftlichen Chancen der Leistungserbringer, etwa der Pharma-Industrie, schreibt PPR-Geschäftsführer Thomas Postina in seiner PharmInd-Kolumne im April.

Der Teufel steckt im Detail – Thomas Postina in seiner PharmInd-Kolumne März 2017

Auch nach seiner Verabschiedung bietet das Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz (AMVSG) weiter Konfliktpotenzial, konstatiert PPR-Geschäftsführer Thomas Postina in seiner PharmInd-Kolumne in der März-Ausgabe. Denn was der Gesetzgeber mit seiner Zustimmung im Bundestag grundsätzlich regelt, müssen Verordnungsgeber und Selbstverwaltung anschließend noch im Detail ausgestalten.

Eines dieser Details ist das Arztinformationssystem (AIS). Es soll dazu dienen, die Ärzte binnen vier Wochen über die Ergebnisse der frühen Nutzenbewertung durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) und dessen Entscheidungsgründe zu unterrichten. Dazu sollen diese Informationen in die elektronischen Praxisverwaltungssysteme der niedergelassenen Ärzte integriert werden.

Ritual ohne Folgen – Thomas Postina in seiner PharmInd-Kolumne Februar 2017

„Zur Berechnung des Abschlags nach Satz 1 ist der Preisstand vom 1. August 2009 erstmalig am 1. Juli 2018 und jeweils am 1. Juli der Folgejahre um den Betrag anzuheben, der sich aus der Veränderung des vom Statistischen Bundesamt festgelegten Verbraucherpreisindex für Deutschland im Vergleich zum Vorjahr ergibt.“

So nüchtern liest sich eine Passage des GKV-Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetzes (AMVSG), dem der Bundestag Mitte Februar zugestimmt hat. Es geht um ein altes Thema, schreibt PPR-Geschäftsführer Thomas Postina in seiner PharmInd-Kolumne in der Ausgabe vom Februar: Der gesetzlich verordnete Preisstopp für alle nicht mit Preisregulierungen belegten Arzneimittel. Seit 2009 – also seit acht Jahren – sind deren Herstellerabgabepreise unverändert. Nicht einmal die Steigerung der Lebenshaltungskosten konnte bisher weitergegeben werden.

Nüchterner Blick auf Lieferengpässe – Thomas Postina in seiner PharmInd-Kolumne Januar 2017

Wenn in China ein Sack Reis umfällt, dann sorgt selbst dies nicht einmal im Zeitalter von Social Media für Aufruhr. China ist weit weg und die Ernährungslage in Deutschland davon ungefährdet. Wenn in China jedoch eine Pharmaproduktion explodiert, dann kann dies anders aussehen. Dann machen sich Ärzte und Apotheker – zu Recht – Sorgen um die Arzneiversorgung und die Politik diskutiert heftig über das Problem der Lieferengpässe.

Genau dies ist derzeit wieder der Fall, schreibt PPR-Geschäftsführer Thomas Postina in seine PharmInd-Kolumne im Januar. Es geht um die Antibiotika-Kombination Piperacillin/Tazobactam. Sie ist kaum noch zu haben, da eine Explosion in der chinesischen Fabrik die Produktion lahmgelegt hat. Der Fall zeigt eindringlich die Kehrseite einer immer stärkeren Konzentration auf wenige Produktionsstätten, durch die Scaleneffekte generiert und die Wettbewerbsfähigkeit gesichert werden soll.