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VPB: Kaum Zuschüsse zur Sanierung von Ferienwohnungen

BERLIN. Die Sommerferien sind da. Millionen Deutsche verreisen und manche beschließen angesichts teurer Unterkünfte, sich endlich selbst eine eigene Ferienimmobilie zuzulegen. Im Prinzip ist das eine gute Idee, so der Verband Privater Bauherren (VPB), denn in Niedrigzinszeiten kann eine Immobilie in guter Lage auf Dauer im Wert steigen. Außerdem bietet sie in der Hochsaison ein sicheres Quartier und lässt sich, sofern sie attraktiv liegt, sogar vermieten.

Einzelimmobilien müssen in der Regel selbst verwaltet werden. Das setzt regelmäßige Kontrollen und persönliche Präsenz voraus oder einen professionellen Haussitting-Service, der natürlich einiges kostet. Ist die Wohnung Teil einer Wohnungseigentumsanlage, werden die Käufer Mitglieder der Eigentümergemeinschaft, mit allen Rechten und Pflichten. Dazu gehören auch das Hausgeld, das sie monatlich bezahlen müssen und aus dem die laufende Instandsetzung finanziert wird, sowie eventuelle Umlagen für größere Sanierungsarbeiten. Sehr gut überlegen sollte man sich, ob man Bruchteilseigentum erwirbt. Hier erwirbt man nur einen ideellen Anteil am Grundstückseigentum.

Vorsicht bei älteren Ferienwohnanlagen, warnt der VPB. Sie sind in die Jahre gekommen und müssten dringend modernisiert werden. Auch die Anpassung des energetischen Standards ist meist sinnvoll, denn viele Ferienwohnungen waren ursprünglich nur für den Sommeraufenthalt konzipiert.

VPB rät zu Frühjahrscheck für Haus, Garten und Baustelle

BERLIN. Der vergangene Winter hatte es in sich: Zwar kaum Regen, dafür Kälte über Wochen und der eine oder andere Sturm. Dieses Frühjahr lohnt es sich also besonders, das eigene Haus zu prüfen und eventuelle Winterschäden zu beheben. Dabei hilft der Ratgeber „Frühjahrscheck für Haus und Garten“ des Verbands Privater Bauherren (VPB). Er kann kostenlos im Internet heruntergeladen werden unter www.vpb.de, Stichwort „Services“.

Sturmschäden, wie etwa verrutschte Ziegel, sind von unten oft nicht immer sichtbar und zeigen sich mitunter erst nach Monaten. Beispielsweise durch einsickerndes Regenwasser. Steht das Dach offen, dringt bei Regen langsam Feuchtigkeit in die Dachkonstruktion. Bis das entdeckt wird, ist oft die Dämmschicht durchnässt und Schimmel macht sich breit.

Damit es erst gar nicht so weit kommt, sollten alle Hausbesitzer ihr Dach im Frühjahr sorgfältig kontrollieren lassen. Während der Hausherr das Flachdach unter Umständen selbst untersuchen kann, sollte er beim geneigten Dach einen Fachmann beauftragen. Rund eine Stunde brauchen erfahrene Fachleute dafür.

Nicht nur die Ziegel müssen kontrolliert werden, sondern auch Fallrohre und Regenrinnen, Ortgangbretter, Dachflächenfenster, Gauben, Zinkeindeckungen an Kehlen und Graten, Schornsteine samt den Trittstufen für den Schornsteinfeger wie auch Schneefanggitter, Vordächer und die Paneele der Solaranlage. Alles muss sicher und fest verankert sitzen.