Tag: Wärmeschutz


VPB: Türen nicht nur nach Aussehen wählen

BERLIN. Wer baut oder saniert, muss sich früher oder später für Türen entscheiden. Meist fällt die Wahl anhand finanzieller oder gestalterischer Kriterien. Dabei gehören Türen zu den wichtigen Bauelementen, erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Haustüren, auch Kelleraußentüren oder Verbindungstüren zwischen Haus und Garage müssen vor allem einbruchsicher sein. WC-Türen dienen dem Schutz der Privatsphäre. Jugendzimmertüren sollten einen gewissen Schallschutz bieten. Dabei ist es gut zu wissen: Je schwerer das Baumaterial, umso besser der Schallschutz! Kaum Aufmerksamkeit widmen viele Bauherren den Kellertüren. Dabei sind sie – ebenso wie die Windfangtüren – entscheidend für die Energieeinsparung! Gerade Kellertüren trennen meist den beheizten vom unbeheizten Bereich. In der Energieplanung werden viele Keller nicht in die gedämmte Hülle des Hauses einbezogen und müssen entsprechend auch nicht geheizt werden. Umso wichtiger ist der Einbau einer Kellertür – die dann natürlich auch geschlossen werden muss. Viele Bauherren wissen das nicht. Die Kellertür ist übrigens auch in Radongebieten unentbehrlich: Durch regelmäßiges Lüften des Kellers und das konsequente Schließen der Kellertür wird dem Radon das Aufsteigen in die Erdgeschossräume erschwert. Innentüren sind also weit mehr als gestalterische Elemente.

VPB: Sommerhitze umweltfreundlich reduzieren

BERLIN. Immer mehr Menschen kämpfen mit Klimaanlagen gegen die sommerliche Hitze in ihren Wohnräumen. Rund 140.000 Kühlgeräte kommen pro Jahr hinzu, konstatiert das Umweltbundesamt. Inzwischen macht die Klimatisierung rund acht Prozent des Gesamtverbrauchs der Haushalte aus. Tendenz steigend. Es geht allerdings auch ohne diese Stromfresser, erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Alternativen sind konsequentes Lüften nur nachts und das Schließen der Fenster, Rollläden und Jalousien tagsüber. Besonders wirksam sind immer außenliegende Läden, Rollos und Markisen. Wer neu baut, muss den sogenannten sommerlichen Wärmeschutz nachweisen. Das schreibt die Energieeinsparverordnung vor. Eine gut gedämmte Außenhaut reicht dafür meist aus. Wer außerdem Jalousien vorsieht sowie Balkone und Dachüberstände im Süden, der sorgt für zusätzliche Beschattung und reduziert damit die Hitze im Innern. Bei Altbauten lassen sich Jalousien und Markisen nachrüsten. Abkühlung bringen auch helle Außenwandfarben, Pergolen und Fassadengrün. Der VPB rät außerdem dazu, an heißen Tagen Wärmequellen im Haus abzuschalten, also Standby-Geräte vom Netz zu nehmen und auf Geräte wie Wäschetrockner zu verzichten. Gut funktionieren auch Deckenventilatoren. Sie setzen die Luft in Bewegung und sorgen so für gefühlte Abkühlung.

 

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