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Weltkrebstag 2016: Nebenwirkungen nicht schutzlos ausgeliefert

Fellbach – Rund 500.000 Menschen erkranken in Deutschland jedes Jahr an Krebs. Dank des medizinischen Fortschritts haben sich ihre Überlebenschancen in den
letzten Jahren deutlich verbessert – allerdings oft um den Preis einer verminderten Lebensqualität.

Die Weltkrebs-Vereinigung UICC, in der auch die Deutsche Krebsgesellschaft und die Krebshilfe Mitglied sind, kämpft nicht nur gegen den Krebs, sondern am Weltkrebstag (4.2.) auch gegen Vorurteile. Eines davon ist, dass man gegen die Nebenwirkungen von Krebstherapien nichts machen könne. Denn häufig lassen sich durch ergänzende Maßnahmen die oft dramatischen Nebenwirkungen der ursächlichen Krebstherapie herabsetzen.

Ein Beispiel sind die quälenden Durchfälle, die Patientinnen mit Gebärmutterhalskrebs oft während und nach einer Strahlentherapie erleiden. Das Spurenelement Selen spielt hier offensichtlich eine wichtige Rolle. Menschen mit normalem Selenspiegel im Blut leiden weniger stark an diesen Durchfällen, wie deutsche und südamerikanische Wissenschaftler unabhängig voneinander herausgefunden haben. Ein anderes Beispiel sind die nach einer Tumoroperation oft auftretenden Lymphödeme. Eine ausreichende Versorgung mit Selen führt zu einem deutlichen Rückgang des Ödemvolumens.

Allerdings ist dieser normale Selenspiegel im Blut schwer aufrecht zu erhalten, denn während einer Strahlentherapie benötigt der Körper offensichtlich mehr Selen: Der Spiegel sinkt deutlich ab. Durch selenhaltige Nahrung allein lässt sich dieser Zusatzbedarf oft nicht abdecken. Nahrungsergänzungsmittel und – bei dramatischem Abfall – hochdosierte verschreibungspflichtige Selen-Arzneimittel verbessern die Verträglichkeit der Haupttherapie. Für viele Betroffene bedeutet dies eine wesentliche Verbesserung der Lebensqualität.

Die 1984 gegründete biosyn Arzneimittel GmbH ist eines der ersten deutschen Biotechnologie-Unternehmen mit knapp 60 Beschäftigten in Deutschland und Niederlassungen in Liechtenstein, Österreich und den USA. 45 Prozent des Umsatzes werden im Export erwirtschaftet. Die Produktpalette umfasst rund 30 Produkte, von biotechnologisch hergestellten Medikamenten über Chemotherapeutika bis zu komplementären Arzneimitteln und Nahrungsergänzungsmitteln.

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